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Pferde - Epona und Antike Pferdeausrüstung

Pferde gehören in The Legend of Zelda: Breath of the Wild zu den wichtigsten Fortbewegungsmitteln und begleiten Link auf seiner Reise durch fast ganz Hyrule. Ihr könnt Wildpferde fangen und zähmen, ihnen eigene Namen geben, ihre Bindung erhöhen und bis zu fünf Tiere gleichzeitig an den Ställen registrieren. Neben gewöhnlichen Pferden warten mit dem weißen Königspferd, dem gewaltigen Riesenpferd und Epona mehrere besondere Reittiere auf Euch, während sich mit dem Herr der Wildnis und den Stalpferden sogar Kreaturen reiten lassen, die kein Stall aufnehmen möchte. Für einen möglichst vollständigen Spielstand kommen außerdem zahlreiche Sättel und Zaumzeuge, zwei Reit-Minispiele, der Pferdegott Mahlon und mit dem Erweiterungspass die besonders praktische Antike Pferdeausrüstung hinzu. In diesem Guide zeigen wir Euch deshalb alles, was Ihr über Pferde in Breath of the Wild wissen müsst.


Pferde fangen und zähmen

Die ersten Pferde begegnen Euch kurz nach dem Verlassen des Vergessenen Plateaus. Auf dem Weg nach Kakariko kommt Ihr am Stall der Zwillingsberge vorbei, in dessen Umgebung mehrere Herden grasen. Der Stall eignet sich hervorragend, um das Pferdesystem kennenzulernen, denn Fussaren bietet dort die Nebenaufgabe „Der Wildfang“ an: Link soll innerhalb von zwei Minuten ein Wildpferd fangen, zähmen und zu ihm zurückbringen. Schafft Ihr die Herausforderung, erhaltet Ihr 50 Rubine.

Um ein Wildpferd zu fangen, nähert Ihr Euch möglichst von hinten und drückt den linken Analogstick hinein, damit Link schleicht. Schleichgerichte und das Ninja-Set erleichtern die Sache erheblich. Sobald Ihr nahe genug seid, erscheint die Aktion zum Aufsteigen; springt mit A auf den Rücken des Pferdes. Ruhige Tiere akzeptieren Link fast sofort, während temperamentvolle Pferde versuchen, ihn abzuwerfen. Drückt in diesem Fall wiederholt L, um das Pferd zu beruhigen. Jeder Beruhigungsversuch verbraucht Ausdauer, sodass besonders starke Wildpferde mehrere Ausdauerringe oder zusätzliche Ausdauergerichte erforderlich machen können.


Schecken oder einfarbige Pferde – welche sind besser?

An Farbe und Fellmuster könnt Ihr bereits ungefähr erkennen, welche Art von Pferd vor Euch steht. Scheckige Pferde besitzen normalerweise ein gutmütiges Temperament, sind leichter zu zähmen und eignen sich hervorragend für den Einstieg, erreichen bei ihren Werten jedoch nicht das Maximum. Dunkle einfarbige Pferde besitzen meist ein wildes Temperament, verlangen deutlich mehr Ausdauer beim Zähmen und können dafür erheblich bessere Werte besitzen. Wollt Ihr später eines der besten Pferde des Spiels fangen, solltet Ihr deshalb vor allem nach einfarbigen Tieren Ausschau halten.

Die tatsächlichen Fähigkeiten eines Pferdes seht Ihr erst bei der Registrierung am Stall. Dort werden Stärke, Tempo und Ausdauer mit bis zu fünf Sternen dargestellt. Stärke bestimmt im Wesentlichen, wie viel Schaden das Pferd übersteht, Tempo beeinflusst seine normale Höchstgeschwindigkeit und Ausdauer legt fest, wie viele Galoppschübe hintereinander möglich sind. Zusätzlich besitzt jedes Pferd ein Temperament und einen Bindungswert zu Link.


Die besten Pferde in Breath of the Wild

Epona ist zwar hervorragend, aber entgegen einer verbreiteten Annahme nicht das stärkste Pferd des Spiels. Die besten normalen Wildpferde findet Ihr insbesondere im Taobab-Grasland südlich des Vergessenen Plateaus und auf dem Lindor-Hochland. Dort können drei besonders starke Wertekombinationen erscheinen. Welche davon die beste ist, hängt davon ab, ob Ihr Geschwindigkeit, Widerstandsfähigkeit oder einen möglichst ausgewogenen Begleiter bevorzugt.

Typ Stärke Tempo Ausdauer Empfehlung
Allrounder ★★★★ ★★★★ ★★★★★ Beste Kombination für den normalen Einsatz
Starkes Pferd ★★★★★ ★★★ ★★★★★ Sehr robust und viele Galoppschübe
Schnellstes Pferd ★★ ★★★★★ ★★★ Höchste normale Geschwindigkeit

Ein Pferd mit fünf Sternen in sämtlichen Kategorien existiert in Breath of the Wild nicht. Für die meisten Spieler ist das 4-4-5-Pferd die beste Wahl, da es eine hohe Geschwindigkeit mit fünf Ausdauer-Spornen und ordentlicher Stärke kombiniert. Wer hauptsächlich möglichst schnell über Straßen reisen möchte, kann dagegen gezielt nach der seltenen 2-5-3-Variante suchen.


Pferde registrieren und Namen vergeben

Bringt ein gezähmtes Wildpferd zu einem der Ställe Hyrules und sprecht am Schalter mit dem Stallmeister. Die Registrierung kostet 20 Rubine und beinhaltet automatisch Pferdefreunde-Sattel und Pferdefreunde-Zaumzeug. Gleichzeitig dürft Ihr dem Tier einen Namen geben und seht erstmals seine genauen Werte. Insgesamt können fünf Pferde gleichzeitig registriert werden. Ist der Stall voll und Ihr möchtet ein weiteres Tier behalten, müsst Ihr Euch von einem vorhandenen Pferd trennen.

Der große Vorteil registrierter Pferde besteht darin, dass Ihr sie nicht wiederfinden müsst. Ein abgestelltes Pferd kann bei jedem beliebigen Stall in Hyrule abgeholt werden, selbst wenn Ihr es zuvor auf der anderen Seite der Karte zurückgelassen habt. Befindet sich Euer aktives Pferd in Rufweite, könnt Ihr es außerdem mit der unteren Taste des Steuerkreuzes herbeipfeifen. Über große Entfernungen funktioniert das normalerweise nicht – dafür benötigen Besitzer des Erweiterungspasses später den Antiken Sattel.


Bindung zum Pferd auf 100 erhöhen

Frisch gefangene Pferde mit wildem Temperament folgen Links Befehlen zunächst nicht immer zuverlässig. Versucht ein Pferd eigenständig die Richtung zu ändern oder widersetzt es sich Eurer Steuerung, korrigiert seine Bewegung und drückt anschließend L, sobald es gehorcht. Herzsymbole zeigen an, dass die Bindung gestiegen ist. Wesentlich schneller geht es mit Futter: Steigt ab, nehmt beispielsweise Äpfel, Spurtkarotten oder Fitkarotten in die Hand und legt sie vor dem Pferd ab. Es frisst die Zutaten und gewinnt Vertrauen.

Der maximale Bindungswert beträgt 100. Ein vollständig an Link gebundenes Pferd reagiert zuverlässiger auf seine Befehle und ist außerdem Voraussetzung dafür, bei bestimmten Ställen Mähne, Zaumzeug und Sattel verändern zu können. Fitkarotten besitzen noch einen zusätzlichen Vorteil: Sie verleihen normalen Pferden vorübergehend drei zusätzliche gelbe Galoppsporne. Weitere Zutaten findet Ihr in unserer Übersicht zu den Zutaten und Materialien in Breath of the Wild.


Pferdeausrüstung und Mähne ändern

Habt Ihr die maximale Bindung erreicht, könnt Ihr bei ausgewählten Ställen das Aussehen des Pferdes verändern und freigeschaltete Sättel sowie Zaumzeuge anlegen. Das funktioniert am Stall der Hochebene, Stall der Ebene, Stall von Süd-Akkala und Stall des Waldes. Sprecht dort mit der jeweiligen Person bei den Pferden und wählt die gewünschte Mähne oder Ausrüstung aus.

Eine Ausnahme bilden Epona und das Riesenpferd. Beide besitzen ihre eigene fest vorgegebene Ausrüstung, die nicht gegen andere Sättel oder Zaumzeuge ausgetauscht werden kann. Entsprechend lässt sich bei ihnen auch die Antike Pferdeausrüstung nicht verwenden.


Epona bekommen – diese amiibo funktionieren

Links berühmte Stute Epona befindet sich ebenfalls in Breath of the Wild, kann im Grundspiel allerdings nicht auf natürliche Weise gefunden werden. Ihr benötigt einen kompatiblen Link-amiibo. Epona kann mit dem Link-amiibo aus der Super-Smash-Bros.-Serie sowie dem Twilight-Princess-Link-amiibo der Zelda-30th-Anniversary-Serie beschworen werden. Beim ersten geeigneten Einsatz eines dieser amiibo erscheint Epona direkt, sofern Ihr Euch an einem Ort befindet, an dem ein Pferd erscheinen kann.

Reitet anschließend möglichst sofort zu einem Stall und registriert Epona. Ihr Name ist fest vorgegeben und kann nicht geändert werden. Dafür besitzt sie bereits maximale Bindung und ausgezeichnete, vollständig ausgewogene Werte von vier Sternen bei Stärke, Tempo und Ausdauer. Epona ist damit eines der besten und bequemsten Pferde des Spiels, auch wenn bestimmte hochwertige Wildpferde einzelne Werte noch übertreffen. Ihre besondere Epona-Ausrüstung kann nicht ausgewechselt werden.


Das weiße Königspferd finden

Das vielleicht bekannteste frei fangbare Spezialpferd ist der weiße Nachfahre des Pferdes der königlichen Familie. Die entsprechende Nebenaufgabe „Das Pferd der Könige“ erhaltet Ihr von Todor am Stall der Ebene. Er berichtet von einem reinweißen Pferd, das auf dem Salphura-Hügel gesichtet wurde. Reitet von dort in Richtung Sanidin-Park und sucht die Wiesen rund um den Hügel ab. Das Königspferd fällt durch sein vollständig weißes Fell sofort auf.

Schleicht Euch vorsichtig von hinten an oder gleitet von einer Anhöhe direkt auf seinen Rücken. Das Pferd besitzt ein wildes Temperament und benötigt ungefähr anderthalb volle Ausdauerringe zum Zähmen; Ausdauergerichte machen die Sache entsprechend leichter. Anschließend bringt Ihr es zu einem Stall, registriert es und kehrt zu Todor zurück. Als Belohnung für die Aufgabe erhaltet Ihr Königszaumzeug und Königssattel. Das Königspferd besitzt feste Werte von 4 Stärke, 3 Tempo und 5 Ausdauer.

Wer unserer 100-%-Route durch die Ebene von Hyrule folgt, nimmt das Königspferd während des regionalen Rundgangs automatisch mit.


Riesenpferd finden – Ganondorfs Pferd?

Ein weiteres einzigartiges Tier wartet im Taobab-Grasland südlich des Vergessenen Plateaus. Das schwarze Riesenpferd mit seiner auffälligen orangefarbenen Mähne erinnert stark an Ganondorfs gewaltiges Reittier aus früheren Zelda-Spielen. Die zugehörige Nebenaufgabe „Riesiger Reisegefährte“ erhaltet Ihr von Straia am Reiterschützen-Übungslager in der Prärie von Phirone.

Das Riesenpferd gehört zu den schwierigsten Tieren, die Link zähmen kann, und verlangt mehr als zwei vollständige Ausdauerringe. Nehmt daher genügend Ausdauergerichte mit, schleicht Euch an das Pferd heran und drückt nach dem Aufsteigen ohne Unterbrechung L. Habt Ihr es beruhigt, beginnt der zweite Teil der Herausforderung: Das Tier muss aus dem Taobab-Grasland zurückgebracht werden. Auf der direkten Route lauern unter anderem Leunen, denen Ihr mit dem Pferd möglichst weiträumig ausweichen solltet.

Das Riesenpferd besitzt fünf Sterne Stärke und ist damit extrem widerstandsfähig, hat aber nur zwei Sterne Tempo und keine Galoppsporne. Trotz des niedrigen Tempowerts ist es aufgrund seiner gewaltigen Schrittlänge schneller, als die Anzeige vermuten lässt. Das Riesenpferd kann an einem Stall registriert werden, besitzt allerdings einen eigenen Sattel und ein eigenes Zaumzeug, die nicht verändert werden können.


Herr der Wildnis auf dem Satori-Berg

Manchmal beginnt der Satori-Berg nachts in einem auffälligen blaugrünen Licht zu leuchten. Reist in diesem Moment möglichst schnell auf den Berg. An der Quelle unter dem Kirschblütenbaum erscheint dann der geheimnisvolle Herr der Wildnis, umgeben von zahlreichen Rumis und anderen Tieren. Schleicht Euch an das Wesen heran, springt auf seinen Rücken und beruhigt es wie ein extrem temperamentvolles Pferd.

Der Herr der Wildnis besitzt praktisch unbegrenzte Galoppschübe und ist eines der außergewöhnlichsten Reittiere des Spiels. Dauerhaft behalten könnt Ihr ihn allerdings nicht. Kein Stall ist bereit, das mystische Wesen zu registrieren. Sobald Ihr absteigt und Euch zu weit entfernt, kehrt der Herr der Wildnis zum Satori-Berg zurück.


Stalpferde – Knochenpferde reiten

Auch die untoten Stalpferde können von Link geritten werden. Ihr begegnet ihnen ausschließlich nachts, häufig mit Stalbokblins auf dem Rücken. Unter anderem in Hebra und verschiedenen anderen abgelegenen Regionen lassen sich die Skettpferde finden. Wer eines davon übernehmen möchte, erledigt einfach seinen Reiter oder nähert sich einem freien Exemplar und steigt auf.

Registrieren könnt Ihr ein Stalpferd nicht. Der Stallmeister lehnt das vermeintliche Monster ab, und dauerhaft würde das ohnehin nicht funktionieren: Sobald die Sonne aufgeht, kann das Stalpferd seine Knochenstruktur nicht mehr aufrechterhalten und zerfällt. Für das Hyrule-Handbuch und die Nebenaufgabe rund um ein Foto des Knochenpferds solltet Ihr trotzdem mindestens einmal eines gefunden haben.


Wilde Tiere reiten – Hirsche und Bären

Pferde sind nicht die einzigen Tiere, auf deren Rücken Link Platz nehmen kann. Auch Berghirsche, Hirschkühe und Bären lassen sich reiten. Schleicht Euch genauso vorsichtig heran wie bei einem Pferd, springt auf den Rücken und drückt L, bis sich das Tier beruhigt hat. Gerade Bären benötigen reichlich Ausdauer und sind deutlich schwieriger zu kontrollieren.

Ställe akzeptieren diese Tiere allerdings nicht. Sie dienen deshalb hauptsächlich als lustiges Experiment und für kurze Ausflüge. Der Herr der Wildnis, Stalpferde, Hirsche und Bären können zwar geritten, aber nicht dauerhaft registriert werden.


Alle Pferdeausrüstungen im Überblick

Neben dem automatisch vergebenen Pferdefreunde-Set gibt es zahlreiche weitere Sättel und Zaumzeuge. Die meisten verändern lediglich das Aussehen des Pferdes; eine echte spielerische Wirkung besitzen nur die beiden Teile der Antiken Pferdeausrüstung aus dem Erweiterungspass. Reisezaumzeug und Reisesattel sind dagegen amiibo-exklusiv und deshalb für einen normalen Spielstand ohne amiibo nicht erforderlich.

Pferdeausrüstung Fundort / Voraussetzung
Pferdefreunde-Zaumzeug Automatisch bei der Registrierung eines normalen Pferdes
Pferdefreunde-Sattel Automatisch bei der Registrierung eines normalen Pferdes
Reisezaumzeug Zufällige amiibo-Belohnung von „Link mit Pferd“
Reisesattel Zufällige amiibo-Belohnung von „Link mit Pferd“
Ritterzaumzeug 20 bis 22 Ziele beim berittenen Bogenschießen
Rittersattel 23 bis 25 Ziele beim berittenen Bogenschießen
Königszaumzeug Nebenaufgabe „Das Pferd der Könige“
Königssattel Nebenaufgabe „Das Pferd der Könige“
Schmuckzaumzeug Hindernisparcours am Stall der Hochebene in unter 1:30 Minuten
Schmucksattel Hindernisparcours am Stall der Hochebene in unter 1:15 Minuten
Monsterzaumzeug Für 399 Monni bei Kilton
Monstersattel Für 299 Monni bei Kilton
Antikes Zaumzeug DLC: EX-Truhe auf dem Satori-Berg
Antiker Sattel DLC: EX-Truhe bei Mahlons Quelle

Ritterzaumzeug und Rittersattel – berittenes Bogenschießen

Reist zum Reiterschützen-Übungslager südlich des Taobab-Graslands. Bei Jini könnt Ihr dort für 20 Rubine am berittenen Bogenschießen teilnehmen. Euer Pferd folgt dem vorgegebenen Weg, während Ihr innerhalb des Zeitlimits möglichst viele der 25 Zielscheiben beziehungsweise Ballons abschießen müsst. Ein Mehrfachbogen erleichtert die letzten Gruppen erheblich, und auch Bombenpfeile können nützlich sein.

Trefft Ihr 20 bis 22 Ziele, bekommt Ihr das Ritterzaumzeug. Für den Rittersattel müsst Ihr mindestens 23 der 25 Ziele zerstören. Da Ihr beide einzigartigen Belohnungen für eine vollständige Pferdeausrüstung benötigt, lohnt sich ein Pferd mit guter Geschwindigkeit und maximaler Bindung.


Schmuckzaumzeug und Schmucksattel – Hindernisparcours

Am Stall der Hochebene veranstaltet Blynne einen Hindernisparcours für Pferde. Ihr müsst mit Eurem registrierten Pferd zehn Hindernisse in der richtigen Reihenfolge überwinden und anschließend ins Ziel zurückkehren. Fahrt nicht permanent im maximalen Galopp, denn besonders bei engen Kurven verweigert ein Pferd den Sprung, wenn Ihr schräg auf das Hindernis zureitet.

Eine Zeit unter 1:30 Minuten bringt Euch das Schmuckzaumzeug. Unterbietet Ihr anschließend 1:15 Minuten, erhaltet Ihr zusätzlich den Schmucksattel. Beide Gegenstände sind rein kosmetisch, gehören für einen vollständigen Spielstand aber zu den wichtigsten Minispiel-Belohnungen.


Monsterzaumzeug und Monstersattel bei Kilton

Sobald Ihr Kiltons Monsterladen am Totenkopf-Teich freigeschaltet und zwei Titanen befreit habt, nimmt der Händler zwei ungewöhnliche Pferdegegenstände in sein Sortiment auf. Das Monsterzaumzeug kostet 399 Monni, der Monstersattel 299 Monni. Einen besonderen Effekt besitzen die Teile nicht, verwandeln Euer Pferd optisch aber in ein passendes Reittier für Kiltons skurrile Monsterausrüstung.


Mahlon finden – Pferde wiederbeleben

Pferde können in Breath of the Wild tatsächlich sterben. Wird ein registriertes Lieblingspferd von Monstern, Wächtern, einer Explosion oder sogar durch Links eigene Angriffe getötet, ist es dennoch nicht für immer verloren. Südöstlich des Stalls der Hochebene führt die Brücke des Pferdegotts über den See des Pferdegotts zu einer abgelegenen Quelle. Dort findet Ihr eine große Knospe, die auf den ersten Blick wie eine Quelle der Großen Feen aussieht.

Bezahlt 1.000 Rubine, um die Kraft des Pferdegotts Mahlon wiederherzustellen. Von nun an kann er verstorbene Pferde wiederbeleben, sofern sie vor ihrem Tod an einem Stall registriert waren. Die erste Wiederbelebung schenkt Euch Mahlon als Dank für seine Befreiung; für weitere Wiederbelebungen verlangt er jeweils eine Fitkarotte. Mahlon erkennt übrigens auch, wenn Link selbst für den Tod des Pferdes verantwortlich war – wiederbeleben wird er es trotzdem.


DLC: Antike Pferdeausrüstung freischalten

Mit dem Erweiterungspass beziehungsweise DLC 2 „Die Ballade der Recken“ erhält Link die Nebenaufgabe „EX: Antikes fürs Pferd“. Den ersten Hinweis findet Ihr am Stall der Hochebene in der dritten Extra-Ausgabe von Kletis‘ Gerüchteküche. Darin ist von einem Zaumzeug unter einem Kirschblütenbaum auf einem Berg, an dem sich Tiere versammeln, und einem Sattel an der Quelle eines Pferdegeists die Rede. Weitere Zusatzinhalte findet Ihr in unserer Übersicht zu den DLC-Inhalten von Breath of the Wild.


Antikes Zaumzeug auf dem Satori-Berg finden

Das Antike Zaumzeug liegt auf der Spitze des Satori-Bergs. Reist zum Kirschblütenbaum, unter dem bei bestimmten Nächten auch der Herr der Wildnis erscheint, und aktiviert das Magnetmodul. Direkt unter dem Baum steckt eine mit „EX“ markierte metallische Schatztruhe im Boden. Zieht sie heraus und öffnet sie.

Legt Ihr das Antike Zaumzeug einem normalen Pferd an, erhält es zwei zusätzliche Galoppsporne. Ein Pferd mit ohnehin fünf Ausdauerpunkten kommt dadurch dauerhaft auf sieben Schübe, und zusätzliche Fitkarotten können sogar noch drei vorübergehende gelbe Sporne hinzufügen. Das Antike Zaumzeug ist damit die einzige Zaumzeug-Variante im Spiel, die die Fähigkeiten des Pferdes tatsächlich verbessert.


Antiken Sattel bei Mahlons Quelle finden

Der Antike Sattel befindet sich genau dort, wo Ihr Mahlon freigeschaltet habt. Geht hinter die große Knospe beziehungsweise Mahlons Quelle und aktiviert erneut das Magnetmodul. Eine weitere EX-Schatztruhe steckt im Boden. Zieht sie heraus und Ihr erhaltet den Antiken Sattel.

Sein Effekt verändert den Umgang mit Pferden grundlegend. Ist ein registriertes Pferd mit dem Antiken Sattel ausgerüstet, könnt Ihr es durch Pfeifen aus großer Entfernung direkt zu Link teleportieren. Das funktioniert sogar dann, wenn sich das Pferd auf einer anderen Seite Hyrules befindet. Ausgenommen sind Orte, an denen Pferde grundsätzlich nicht erscheinen können, beispielsweise bestimmte Gebirge, die Gerudo-Wüste oder der Todesberg. Epona und das Riesenpferd können den Antiken Sattel ebenfalls nicht tragen.


Welche Pferdeausrüstung zählt für 100 Prozent?

Die offizielle Kartenanzeige von Breath of the Wild berücksichtigt weder Pferde noch Sättel oder Zaumzeuge. Für unsere 100-%-Komplettlösung sammeln wir jedoch alle ohne amiibo verfügbaren einzigartigen Pferdeausrüstungen. Dazu gehören Pferdefreunde-, Ritter-, Königs-, Schmuck- und Monster-Ausrüstung sowie mit installiertem Erweiterungspass das Antike Zaumzeug und der Antike Sattel. Reisezaumzeug und Reisesattel behandeln wir als optionale amiibo-Boni.


Eponator Zero – das Pferd aus antiker Technik

Wer „Die Ballade der Recken“ vollständig abschließt, erhält schließlich eine Alternative zu allen Pferden: den Eponator Zero. Das antike Motorrad wird über den Shiekah-Stein beschworen und kann mit verschiedensten Materialien betankt werden. Es lässt sich präziser lenken als ein Pferd und bewältigt deutlich unwegsameres Gelände, kann allerdings ebenfalls nicht in allen Gebieten eingesetzt werden. Für normale Straßen bleibt ein gutes Pferd mit Antikem Sattel und Zaumzeug deshalb weiterhin eine ausgezeichnete Wahl.


Alle besonderen Pferde und Reittiere im Überblick

Reittier Fundort / Voraussetzung Registrierbar? Besonderheit
Epona Kompatibler Link-amiibo Ja 4 Stärke / 4 Tempo / 4 Ausdauer
Königspferd Salphura-Hügel Ja 4 Stärke / 3 Tempo / 5 Ausdauer
Riesenpferd Taobab-Grasland Ja 5 Stärke, keine Galoppsporne
Herr der Wildnis Satori-Berg Nein Nahezu unbegrenzte Ausdauer
Stalpferd Nachts in verschiedenen Regionen Nein Zerfällt bei Tagesanbruch
Hirsche Wald- und Berggebiete Nein Temporäres Reittier
Bären Wald- und Berggebiete Nein Schwer zu zähmen

Pferde für 100 % – Checkliste

Ziel Abschluss
Erstes Wildpferd fangen und registrieren Erledigen
Nebenaufgabe „Der Wildfang“ Erledigen
Königspferd registrieren Erledigen
Königszaumzeug und Königssattel Einsammeln
Riesenpferd registrieren Erledigen
Nebenaufgabe „Riesiger Reisegefährte“ Erledigen
Ritterzaumzeug Mindestens 20 Ziele beim Bogenschießen
Rittersattel Mindestens 23 Ziele beim Bogenschießen
Schmuckzaumzeug Hindernisparcours unter 1:30
Schmucksattel Hindernisparcours unter 1:15
Monsterzaumzeug und Monstersattel Bei Kilton kaufen
Mahlon Für 1.000 Rubine erwecken
Antikes Zaumzeug und Antiker Sattel Mit Erweiterungspass einsammeln
Epona Optional, da amiibo erforderlich
Reisezaumzeug und Reisesattel Optional, da amiibo erforderlich

Welches ist das beste Pferd in Zelda: Breath of the Wild?

Das hängt davon ab, was Ihr von Eurem Reittier erwartet. Epona ist mit 4-4-4 hervorragend ausbalanciert und sofort vollständig an Link gebunden, benötigt allerdings einen amiibo und kann keine andere Pferdeausrüstung tragen. Das weiße Königspferd bietet mit fünf Ausdauerpunkten viele Galoppschübe und ist kostenlos erhältlich, aber nicht besonders schnell. Das Riesenpferd hält enorm viel Schaden aus, kann dafür überhaupt nicht sprinten. Für den normalen Spielverlauf ist deshalb ein wildes 4-4-5-Pferd aus dem Taobab-Grasland oder Lindor-Hochland die vielseitigste Wahl. Mit dem Antiken Zaumzeug erhält es sogar sieben permanente Galoppsporne und mit dem Antiken Sattel lässt es sich aus fast ganz Hyrule direkt zu Link rufen.

Damit habt Ihr sämtliche wichtigen Inhalte rund um Pferde und Reittiere in Breath of the Wild abgedeckt. Wer unseren vollständigen Rundgang verfolgt, kann anschließend zur Breath of the Wild Komplettlösung zurückkehren und die restlichen Schreine, Krogs, Nebenaufgaben, Rüstungen und Sammelobjekte Hyrules abschließen.

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