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Mehr Bomben, Pfeile und Zauberpulver

In The Legend of Zelda: Link’s Awakening könnt Ihr die maximale Anzahl von Zauberpulver, Bomben und Pfeilen dauerhaft erhöhen. Dafür sind auf Cocolint drei gut versteckte unterirdische Räume verteilt, in denen ein kleiner Teufel schläft. Weckt Ihr ihn mit Zauberpulver, belegt er Link mit einer ausgesprochen hilfreichen „Strafe“ und vergrößert die Tragfähigkeit eines Eurer Verbrauchsgegenstände. Wer alle drei Verstecke findet, kann am Ende bis zu 40 Einheiten Zauberpulver, 60 Bomben und 60 Pfeile tragen.

Die Verbesserungen sind für den normalen Abschluss des Spiels nicht zwingend erforderlich, für einen vollständigen 100-%-Spielstand aber unbedingt empfehlenswert. Gerade mehr Bomben erleichtern mehrere Dungeon-Rätsel und Zwischenbosse, während der größere Pfeilvorrat in der zweiten Spielhälfte ausgesprochen praktisch ist. Unsere Reihenfolge orientiert sich deshalb an der optimalen Route unserer Link’s Awakening Komplettlösung: Die erste Verbesserung holen wir direkt nach der Dschinn-Grotte, die zweite nach dem Wundertunnel und die letzte auf dem Weg zum Reptilfelsen.


Alle Kapazitäts-Upgrades im Überblick

Gegenstand Normale Kapazität Nach dem Upgrade
Zauberpulver 20 40
Bomben 30 60
Pfeile 30 60

Jede Kategorie kann genau einmal verbessert werden. Da es drei Verstecke und drei Verbesserungen gibt, könnt Ihr am Ende immer alle Maximalwerte erreichen. Die Reihenfolge spielt grundsätzlich keine Rolle. Der kleine Teufel schlägt Euch zunächst eine Verbesserung vor. Möchtet Ihr lieber einen anderen Gegenstand aufwerten, antwortet Ihr auf seine Frage einfach mit „Nein“. Anschließend schlägt er die nächste Kategorie vor. Wiederholt das so lange, bis die gewünschte Verbesserung erscheint.

Für unseren optimalen Lösungsweg empfehlen wir Bomben zuerst. Sie werden in den kommenden Dungeons, für zahlreiche sprengbare Wände und mehrere optionale Sammelobjekte häufiger benötigt als die anderen Verbrauchsgegenstände. Als zweite Verbesserung sind Pfeile sinnvoll, wenn Ihr den Bogen bereits gekauft habt. Das Zauberpulver kann problemlos bis zum letzten Teufel warten, da nach Erhalt des Somariastabs ohnehin deutlich weniger Pulver benötigt wird.


1. Kleiner Teufel im Zauberwald

Das erste Kapazitäts-Upgrade könnt Ihr direkt nach der Dschinn-Grotte holen. Dort habt Ihr das Kraftarmband erhalten und könnt endlich die schweren Felsen anheben, die Euch bislang auf der Oberwelt im Weg standen. Kehrt in den Zauberwald zurück und geht zu der Höhle, durch die Ihr ganz am Anfang des Abenteuers zur Schlummermorchel gelangt seid. Direkt nördlich beziehungsweise nordöstlich dieses Höhleneingangs befindet sich der Bereich mit einem Moblin und einem einzelnen schweren Felsen in der oberen rechten Ecke.

Hebt den Felsen mit dem Kraftarmband an. Darunter kommt eine versteckte Treppe zum Vorschein. Steigt hinab und Ihr gelangt in einen kleinen Raum mit einem unscheinbaren Altar beziehungsweise einer erloschenen Flamme. Streut Zauberpulver darauf. Der kleine Teufel erscheint und beschwert sich darüber, dass Ihr ihn geweckt habt – ehe er Link zur „Strafe“ mehr tragen lässt. Lehnt seinen ersten Vorschlag gegebenenfalls mit „Nein“ ab, bis Bomben angeboten werden. Für unsere Route ist das die sinnvollste erste Verbesserung: Eure maximale Bombenmenge steigt dadurch von 30 auf 60 Bomben.

Dieser Abstecher lässt sich hervorragend mit unserer großen Sammelrunde nach dem Kraftarmband verbinden. Im Zauberwald sind zu diesem Zeitpunkt außerdem ein weiteres Herzteil und mehrere Zaubermuscheln erreichbar, sodass Ihr das Gebiet später nicht extra für den kleinen Teufel erneut besuchen müsst.


2. Kleiner Teufel in der Zwergenbucht

Das zweite Upgrade ist erst sinnvoll erreichbar, nachdem Ihr im Wundertunnel die Schwimmflossen gefunden habt. Begebt Euch anschließend in die Zwergenbucht. Als Orientierung eignet sich das verfallene Haus an der Küste, zu dem Ihr später auch den rosa Geist bringt. Lauft von dort nach Osten am Telefonhäuschen vorbei, bis Ihr am Ende des Weges mehrere Löcher und dahinter Büsche entdeckt.

Die Treppe hinter den Löchern ist zunächst durch die Büsche schwer erreichbar. Wenn Ihr den Bumerang bereits besitzt, könnt Ihr die Pflanzen bequem aus der Entfernung entfernen. Zu diesem Zeitpunkt habt Ihr ihn auf unserer Route normalerweise noch nicht, deshalb funktioniert es auch mit Schwert, Greifenfeder und Pegasusstiefeln: Springt über die Löcher und schlagt während des Sprungs die störenden Büsche weg. Danach nehmt Ihr etwas Anlauf, sprintet mit den Pegasusstiefeln los und springt mit der Greifenfeder über die Lücken zur Treppe.

Steigt hinab. Im unterirdischen Gang wartet tiefes Wasser, weshalb die Schwimmflossen zwingend erforderlich sind. Schwimmt durch den Tunnel und steigt am anderen Ende wieder an die Oberfläche. Ihr landet in einem kleinen abgeschlossenen Wäldchen. Geht dort nach Westen und steigt die nächste Treppe hinab. Im unterirdischen Raum steht erneut der bekannte Altar. Streut Zauberpulver darauf und der zweite kleine Teufel erscheint.

Habt Ihr unserem Vorschlag gefolgt und zuerst die Bomben verbessert, empfehlen wir jetzt die Pfeile. Der normale Vorrat von 30 Pfeilen steigt dadurch auf 60 Pfeile. Falls Ihr den Bogen für 980 Rubine im Mövendorfer Laden noch nicht gekauft habt, könnt Ihr stattdessen auch zunächst das Zauberpulver verbessern und die Pfeile beim letzten Teufel aufwerten. Für den vollständigen Spielstand macht die Reihenfolge keinen Unterschied.

Der Abstecher ist außerdem besonders effizient, weil sich im selben Höhlensystem eines der 32 Herzteile befindet. In unserer Komplettlösung kombinieren wir beide Ziele deshalb direkt miteinander.


3. Kleiner Teufel im westlichen Taltal-Gebirge

Die dritte und letzte Verbesserung findet Ihr erst sehr spät im Abenteuer auf dem Weg zum Reptilfelsen. Nachdem Ihr Marin von der zerstörten Hängebrücke gerettet habt, arbeitet Ihr Euch durch den westlichen Teil des Taltal-Gebirges. Dabei durchquert Ihr mehrere Höhlen und gelangt schließlich auf einen hohen Bergpfad, auf dem Euch zahlreiche Felsen entgegenrollen.

Folgt dem Weg bis ganz nach oben. Dort steht eine Truhe mit 50 Rubinen. In ihrer unmittelbaren Nähe beziehungsweise etwas unterhalb befindet sich ein einzelner schwerer Felsen. Hebt ihn mit dem Kraftarmband an und Ihr legt die letzte versteckte Treppe frei. Steigt hinab, streut erneut Zauberpulver auf den Altar und weckt den dritten kleinen Teufel.

Lasst jetzt die letzte noch nicht verbesserte Kategorie aufwerten. Wenn Ihr unserer empfohlenen Reihenfolge gefolgt seid, ist das Zauberpulver. Der maximale Vorrat steigt von 20 auf 40 Anwendungen. Damit sind sämtliche drei Kapazitäts-Upgrades abgeschlossen und Link kann nun 40 Einheiten Zauberpulver, 60 Bomben und 60 Pfeile mit sich führen.

Verlasst die Höhle anschließend noch nicht gedankenlos in Richtung Reptilfelsen. Ganz in der Nähe liegen außerdem das vorletzte Herzteil und eine der letzten Zaubermuscheln des Spiels. Unsere Komplettlösung verbindet diese Funde direkt mit dem Weg zum achten Dungeon.


Welche Verbesserung sollte man zuerst wählen?

Da Ihr die drei Verbesserungen frei auf die drei Altäre verteilen könnt, gibt es keine zwingend vorgeschriebene Reihenfolge. Für einen möglichst komfortablen 100-%-Durchgang empfehlen wir jedoch Bomben → Pfeile → Zauberpulver. Der größere Bombenvorrat ist schon unmittelbar nach der Dschinn-Grotte nützlich, da zahlreiche geheime Räume, Zaubermuscheln und spätere Dungeon-Rätsel Bomben benötigen. Pfeile werden spätestens ab Maskentempel, Adlerfestung und für verschiedene optionale Kämpfe zunehmend wertvoll. Zauberpulver ist zwar gerade in der ersten Spielhälfte wichtig, doch 20 Anwendungen reichen normalerweise problemlos aus und nach dem Reptilfelsen übernimmt der Somariastab viele seiner Aufgaben.

Habt Ihr eine andere Reihenfolge gewählt, müsst Ihr keinen Spielstand neu laden. Jeder Teufel verbessert genau eine noch nicht aufgewertete Kategorie und nach dem Besuch aller drei Verstecke könnt Ihr immer die maximalen Vorräte besitzen.


Zauberpulver nicht vergessen

Eine kleine Besonderheit kann leicht übersehen werden: Um den kleinen Teufel überhaupt erscheinen zu lassen, benötigt Ihr jedes Mal mindestens eine Einheit Zauberpulver. Zu Beginn des Spiels stellt Hexe Asa das Pulver aus der Schlummermorchel her. Später könnt Ihr Nachschub unter anderem bei Gegnern, in Krügen oder bei entsprechenden Händlern bekommen. Geht deshalb besonders vor dem letzten Versteck im Taltal-Gebirge sicher, dass noch mindestens eine Anwendung übrig ist – andernfalls müsst Ihr nur wegen des fehlenden Pulvers wieder zurückkehren.


Original, DX und Switch im Vergleich

Die drei versteckten Kapazitäts-Upgrades sind keine Neuerung des Nintendo-Switch-Remakes. Sie existieren bereits im ursprünglichen Link’s Awakening für Game Boy und wurden auch in Link’s Awakening DX übernommen. Der kleine Teufel ist in den englischen klassischen Fassungen als Mad Batter bekannt; im Switch-Remake wurde sein Erscheinungsbild überarbeitet und er wird dort als Li’l Devil bezeichnet. Seine Aufgabe bleibt jedoch dieselbe: Er lässt Link als vermeintliche „Strafe“ mehr Verbrauchsgegenstände tragen.

Auch die maximalen Werte bleiben im Wesentlichen erhalten: Zauberpulver lässt sich auf 40, Bomben und Pfeile jeweils auf 60 erhöhen. In Link’s Awakening DX startet Link ebenfalls mit 30 Bomben beziehungsweise Pfeilen, bevor die jeweiligen Kapazitäten auf 60 steigen. Der größte praktische Unterschied liegt deshalb weniger bei den Belohnungen als bei der Steuerung: Auf Game Boy und Game Boy Color müssen Gegenstände ständig auf A und B gelegt werden, während das Switch-Remake mehrere zentrale Fähigkeiten auf feste Tasten verteilt und die zusätzliche Munition dadurch komfortabler genutzt werden kann.


Alle drei Verbesserungen abgeschlossen

Nach dem Besuch aller drei Altäre habt Ihr eine weitere optionale Kategorie von Link’s Awakening vollständig abgeschlossen. Mit 40 Zauberpulver, 60 Bomben und 60 Pfeilen seid Ihr für Reptilfelsen, Windfischei und sämtliche noch offenen Nebenaufgaben bestens vorbereitet. Für einen vollständigen Spielstand solltet Ihr parallel auch die 32 Herzteile, 50 Zaubermuscheln, drei Flaschen, zehn Figuren und die besonderen Kammersteine einsammeln.

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