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Flaschen

Wer The Legend of Zelda: A Link Between Worlds einmal beendet hat, schaltet mit dem Heldenmodus einen zweiten, deutlich schwierigeren Spieldurchgang frei. Die Welt, Dungeons und Rätsel werden dabei nicht komplett umgebaut. Der entscheidende Unterschied liegt im Kampf: Gegner verursachen viermal so viel Schaden wie im normalen Spiel. Gerade zu Beginn reichen deshalb schon wenige Treffer aus, um Link zu besiegen. Gleichzeitig versteckt der Heldenmodus einige kleine Extras, die im normalen Durchgang überhaupt nicht auftauchen – darunter Ravios Tagebuch im Leeren Haus und eine erweiterte Szene nach dem Abspann.

Auf dieser Seite findet ihr alle Unterschiede zum normalen Spiel, Tipps für einen möglichst angenehmen Start und Hinweise darauf, wie ihr auch im Heldenmodus einen vollständigen Spielstand erreicht. Für den eigentlichen Spielverlauf könnt ihr weiterhin unsere Komplettlösung zu A Link Between Worlds verwenden. Fundorte, Dungeonwege und Sammelobjekte bleiben grundsätzlich dieselben.


Wie schaltet man den Heldenmodus frei?

Der Heldenmodus steht nicht beim ersten Start zur Auswahl. Ihr müsst A Link Between Worlds zunächst einmal vollständig durchspielen und Yuga-Ganon besiegen. Nach dem Abspann wird der zusätzliche Schwierigkeitsgrad freigeschaltet. Erstellt ihr anschließend einen neuen Spielstand, könnt ihr beim Start zwischen dem normalen Abenteuer und dem Heldenmodus wählen.

Dabei handelt es sich um einen komplett neuen Durchgang. Herzen, Rubine, Ausrüstung, Maimais, Flaschen oder andere Gegenstände aus eurem ersten Spielstand werden nicht übertragen. Link beginnt wieder mit seiner normalen Anfangsausrüstung und muss sämtliche Gegenstände und Sammelobjekte erneut finden.


Alle Unterschiede im Heldenmodus

Vierfacher Schaden

Der größte Unterschied macht sich bereits bei den ersten Gegnern bemerkbar: Link nimmt viermal so viel Schaden wie im normalen Modus. Ein Angriff, der normalerweise ein halbes Herz kostet, zieht im Heldenmodus zwei Herzen ab. Gegner, die später zwei Herzen Schaden verursachen würden, können Link entsprechend acht Herzen auf einmal abziehen. Selbst vermeintlich harmlose Gegner werden dadurch gefährlich und starke Feinde auf dem Todesberg oder in Lorule können einen unvorbereiteten Link mit sehr wenigen Treffern besiegen.

Das betrifft auch Bosskämpfe. Die Gegner selbst besitzen nicht plötzlich viermal so viel Lebensenergie – der wesentlich größere Druck entsteht dadurch, dass Fehler deutlich härter bestraft werden. Gerade in den ersten Stunden lohnt es sich deshalb, Kämpfe kontrollierter anzugehen und nicht jede Gegnergruppe frontal mit dem Schwert anzugreifen.


Heilherzen erscheinen weiterhin

Der Heldenmodus von A Link Between Worlds unterscheidet sich an dieser Stelle von einigen anderen Zelda-Spielen. Heilherzen verschwinden nicht aus der Welt. Gegner können sie weiterhin fallen lassen und auch unter Gras, in Krügen und an anderen bekannten Stellen findet ihr normale Herzen.

Das macht den erhöhten Schaden etwas erträglicher. Trotzdem solltet ihr euch nicht darauf verlassen, nach jedem schwierigen Kampf sofort genügend Heilung zu finden. Flaschen, Feen und Tränke sind im Heldenmodus wesentlich wertvoller als im normalen Durchgang.


Ravios Tagebuch im Leeren Haus

Eine der interessantesten exklusiven Ergänzungen wartet in Lorule. Sobald ihr Zugang zum Leeren Haus habt, könnt ihr dort im Heldenmodus Ravios Tagebuch finden. Das Buch liegt im normalen Spiel nicht dort und liefert zusätzliche Hintergrundinformationen zu Ravio, Hilda und den Ereignissen unmittelbar vor Beginn des Abenteuers.

Das Tagebuch besteht aus mehreren kurzen Einträgen, die Ravios Gedanken in den letzten Tagen vor seiner Flucht aus Lorule schildern. Dabei wird deutlicher, dass er Hildas Vorhaben und insbesondere Yugas Einfluss bereits früh kritisch sieht. Wer sich für die Geschichte von Lorule interessiert, sollte das Leere Haus deshalb im Heldenmodus unbedingt noch einmal gründlich untersuchen.


Zusätzliche Musik in der Milchbar

Auch die Musiker in der Milchbar von Kakariko haben im Heldenmodus etwas mehr zu bieten. Ihr Repertoire wird erweitert; unter anderem kann die Ballade der Göttin aus Skyward Sword gespielt werden. Das ist spielerisch nicht relevant, gehört aber zu den kleinen Extras, die sich ausschließlich beziehungsweise erweitert im zweiten Durchgang entdecken lassen.

Wenn ihr ohnehin wegen des Premium-Milch-Auftrags oder anderer Nebenaufgaben in Kakariko seid, lohnt sich daher ein zusätzlicher Besuch in der Milchbar.


Erweiterter Abspann

Auch der Abschluss des Spiels unterscheidet sich leicht. Nachdem Link das Master-Schwert wieder in seinen Sockel gelegt hat, endet die Szene im Heldenmodus nicht an derselben Stelle wie im normalen Durchgang. Link geht weiter und trifft auf Prinzessin Zelda und die sieben Weisen, die ihn gemeinsam erwarten.

Die Geschichte selbst bekommt dadurch kein alternatives Ende und der Ausgang des Abenteuers verändert sich nicht. Die zusätzliche Szene ist vielmehr eine kleine Belohnung für das erneute Durchspielen auf dem höheren Schwierigkeitsgrad.


Was bleibt im Heldenmodus gleich?

Der eigentliche Aufbau von A Link Between Worlds bleibt erhalten. Die Dungeons befinden sich an denselben Orten, ihre grundlegenden Rätsel funktionieren identisch und Herzteile, Maimais, Flaschen, Master-Erze sowie die großen Ausrüstungsgegenstände liegen an denselben Fundstellen. Deshalb könnt ihr für den gesamten Durchgang unsere normale A-Link-Between-Worlds-Komplettlösung benutzen.

Auch die weitgehend freie Reihenfolge der Lorule-Dungeons bleibt bestehen. Ihr müsst also nicht plötzlich eine komplett andere Route wählen. Wegen des vierfachen Schadens lohnt es sich allerdings, die Dungeonreihenfolge etwas stärker nach den verfügbaren defensiven Upgrades auszurichten.


Die beste Dungeonreihenfolge im Heldenmodus

Bis zum Master-Schwert folgt ihr grundsätzlich dem normalen Spielverlauf: Ost-Palast, Haus des Windes und Heras Turm. In Lorule empfehlen wir dagegen besonders deutlich, zuerst den Sumpfpalast zu erledigen. Dort findet ihr das Blaue Gewand, das den eingehenden Schaden halbiert. Im normalen Spiel ist dieses Upgrade bereits nützlich, im Heldenmodus macht es einen erheblichen Unterschied.

Danach bietet sich dieselbe effiziente Reihenfolge wie in unserer Komplettlösung an: Diebesversteck → Wüstentempel → Palast der Dunkelheit → Skelettwald → Schildkrötenfelsen → Eisruinen. Dadurch bekommt ihr früh den Sandstab und Titanenhandschuh, könnt anschließend das Master-Schwert verbessern und erreicht vor den letzten Dungeons bereits seine maximale Stufe. Das Rote Gewand aus Schloss Lorule halbiert den Schaden später noch einmal.


Blaues und Rotes Gewand sind besonders wichtig

Im normalen Modus lassen sich die beiden Rüstungsverbesserungen notfalls ignorieren. Im Heldenmodus gehören sie zu den wertvollsten Gegenständen des gesamten Spiels. Das Blaue Gewand liegt im Sumpfpalast und reduziert den erlittenen Schaden auf die Hälfte. Das Rote Gewand wartet später in Schloss Lorule und halbiert diesen Wert erneut.

Weil Gegner im Heldenmodus zunächst vierfachen Schaden verursachen, gleicht das Rote Gewand den erhöhten Schaden letztlich weitgehend aus. Alle Fundorte und Ausrüstungsverbesserungen findet ihr in unserem Guide zu den wichtigen Items und Upgrades.


Herzteile früher einsammeln

Im normalen Durchgang kann man zahlreiche Herzteile ohne große Nachteile bis später liegen lassen. Im Heldenmodus lohnt es sich dagegen, die Lebensanzeige so früh wie möglich zu vergrößern. Unsere Liste aller 28 Herzteile lässt sich deshalb gut parallel zur Komplettlösung benutzen.

Besonders die früh erreichbaren Herzteile in Kakariko, bei den Minispielen, hinter der Schmiede und am Ost-Palast solltet ihr nicht ignorieren. Vier Herzteile ergeben einen vollständigen zusätzlichen Herzcontainer und können darüber entscheiden, ob Link einen starken Treffer noch überlebt oder sofort zu Boden geht.


Flaschen und Feen priorisieren

Die fünf Flaschen sind im Heldenmodus besonders wertvoll. Eine gefangene Fee belebt Link automatisch wieder, wenn die Lebensenergie vollständig aufgebraucht wurde. Dadurch kann eine einzelne Flasche einen ansonsten verlorenen Bosskampf retten.

Die erste Flasche könnt ihr bereits sehr früh für 100 Rubine in Kakariko kaufen. Die zweite gibt euch der Mann unter der Brücke, sobald ihr schwimmen könnt. Nummer drei stammt aus der Premium-Milch-Nebenaufgabe auf dem Todesberg, Nummer vier liegt im Leeren Haus in Lorule und die fünfte bekommt ihr von der Großen Rubinfee nach insgesamt 3.000 gespendeten Rubinen.

Gerade vor Bosskämpfen empfiehlt es sich, wenigstens ein oder zwei Feen dabeizuhaben. Wer besonders vorsichtig spielen möchte, kann die übrigen Flaschen mit Tränken auffüllen.


Schild und Hylia-Schild stärker nutzen

Wer den normalen Modus offensiv gespielt hat, gewöhnt sich möglicherweise daran, fast jeden Angriff einfach mit dem Schwert zu beantworten. Im Heldenmodus lohnt sich der Schild erheblich mehr. Bereits der normale Schild kann viele Geschosse und körperliche Angriffe abwehren. Der spätere Hylia-Schild aus dem Schildkrötenfelsen schützt zusätzlich vor stärkeren Feuer-, Eis- und Magieangriffen.

Gewöhnt euch deshalb früh daran, Gegner erst angreifen zu lassen, den Treffer zu blockieren und anschließend zu kontern. Gerade gegen Ritter und andere starke Nahkämpfer ist diese Spielweise wesentlich sicherer.


Ravios Gegenstände offensiv einsetzen

Der Energiebalken regeneriert sich automatisch. Es gibt deshalb kaum einen Grund, Bogen, Bumerang, Eisstab oder Tornadostab für irgendeinen späteren Zeitpunkt aufzusparen. Besonders der Eisstab ist im Heldenmodus stark, weil viele Gegner eingefroren und anschließend gefahrlos mit dem Schwert erledigt werden können. Der Tornadostab schafft bei Gegnergruppen etwas Luft, der Bumerang betäubt viele Feinde und der Bogen erlaubt Angriffe aus sicherer Entfernung.

Sobald Ravio seine Gegenstände verkauft, solltet ihr sie schrittweise dauerhaft kaufen. Nur gekaufte Gegenstände können mit den geretteten Maimais verbessert werden.


100 Maimais lohnen sich im Heldenmodus besonders

Die 100 Maimais sind nicht nur für einen vollständigen Spielstand interessant. Mutter Maimai verbessert für jeweils zehn zurückgebrachte Kinder einen der dauerhaft gekauften Gegenstände von Ravio. Dadurch entstehen unter anderem Super-Bogen, Super-Bomben, Super-Hammer, Super-Feuerstab und Super-Eisstab.

Da die Gegner im Heldenmodus so viel gefährlicher sind, wirken sich diese Verbesserungen besonders stark aus. Wer ohnehin 100 % erreichen möchte, sollte die Maimais deshalb direkt auf der normalen Route einsammeln, statt alle 100 erst kurz vor dem Endgegner nachzuholen.


Master-Schwert so früh wie möglich verbessern

Auch die vier Master-Erze sollte man im Heldenmodus nicht liegen lassen. Zwei Stück benötigt der Schmied in Hyrule für das Master-Schwert Lv. 2, die beiden übrigen verarbeitet später der Schmied in Lorule zum Master-Schwert Lv. 3.

Das erste Erz findet ihr im Diebesversteck, das zweite unter Lorules Friedhof, das dritte im Palast der Dunkelheit und das letzte im Skelettwald. Folgt ihr unserer Dungeonreihenfolge, bekommt ihr die erste Verbesserung schon nach dem Wüstentempel und die maximale Schwertstufe direkt nach dem Skelettwald.


Bosskämpfe im Heldenmodus

Die grundlegenden Bossstrategien bleiben identisch. Entscheidend ist, deutlich weniger Risiken einzugehen. Wartet lieber auf eine saubere Angriffsmöglichkeit, anstatt noch einen zusätzlichen Schwerthieb erzwingen zu wollen. Gerade Moldorm, Stalblind, Knucklemaster und Grinexx können Fehler sehr hart bestrafen. Gegen Dharkstare und den Maskenkönig solltet ihr die vorgesehenen Dungeon-Gegenstände konsequent verwenden, anstatt unnötig nahe an den Boss heranzulaufen.

Unsere vollständigen Bossstrategien findet ihr direkt in den jeweiligen Kapiteln der Komplettlösung.


Ausdauerkampf im Heldenmodus

Eine der schwierigsten freiwilligen Herausforderungen ist der Ausdauerkampf auf Lorules Todesberg. Besonders der 50-Räume-Kurs wird durch den vierfachen Schaden deutlich gefährlicher. Für einen möglichst angenehmen Versuch solltet ihr ihn deshalb erst sehr spät angehen – idealerweise mit Master-Schwert Lv. 3, Hylia-Schild, Rotem Gewand, Ausdauer-Schriftrolle, mehreren verbesserten Ravio-Gegenständen und vollständig gefüllten Flaschen.

Der Ausdauerkampf lohnt sich trotzdem: Im mittleren Kurs wartet ein Herzteil, während der schwere Kurs bei wiederholtem Abschluss Super-Laterne und Super-Kescher liefert. Für einen 100-%-Spielstand müsst ihr entsprechend auch diese Belohnungen erneut holen.


100 % im Heldenmodus

Der Heldenmodus besitzt keinen verkürzten Sammelumfang. Wer den zweiten Durchgang ebenfalls vollständig abschließen möchte, muss alle wichtigen Inhalte erneut erspielen. Die Fundorte sind dieselben wie im normalen Modus, weshalb ihr unsere bestehenden Guides unverändert benutzen könnt:

Dazu kommen Master-Schwert Lv. 3, Rotes Gewand, Hylia-Schild, Ausdauer-Schriftrolle, sämtliche neun verbesserten Ravio-Gegenstände, die Große Wirbelattacke, Super-Laterne, Super-Kescher und die optionalen Minispiele beziehungsweise Nebenaufgaben, die ihr auch im normalen 100-%-Spielstand erledigt habt.


Lohnt sich der Heldenmodus?

Wer A Link Between Worlds nur wegen neuer Dungeons oder völlig veränderter Rätsel noch einmal spielen möchte, sollte keine zweite Master Quest erwarten. Der Heldenmodus verändert vor allem das Kampfrisiko und zwingt euch dadurch, das bekannte Spiel anders anzugehen. Schilde, Flaschen, defensive Upgrades und Ravios Gegenstände gewinnen erheblich an Bedeutung, während Fehler, die im ersten Durchgang kaum aufgefallen sind, plötzlich mehrere Herzen kosten.

Für Fans der Geschichte kommen mit Ravios Tagebuch und der erweiterten Abschlussszene außerdem kleine exklusive Inhalte hinzu. Gerade wer ohnehin einen zweiten 100-%-Durchgang plant, bekommt damit die anspruchsvollste Variante von A Link Between Worlds.


Heldenmodus – Unterschiede auf einen Blick

  • wird nach dem ersten vollständigen Durchspielen freigeschaltet
  • wird beim Erstellen eines neuen Spielstands ausgewählt
  • keine Übernahme von Ausrüstung oder Sammelobjekten
  • vierfacher eingehender Schaden
  • Heilherzen erscheinen weiterhin normal
  • Ravios Tagebuch im Leeren Haus
  • erweitertes Musikangebot in der Milchbar
  • erweiterte Abschlussszene mit Zelda und den sieben Weisen
  • Fundorte von Herzteilen, Maimais, Flaschen und Master-Erzen bleiben gleich
  • die normale Komplettlösung kann weiterhin verwendet werden

Weitere Guides zu A Link Between Worlds

Für euren normalen oder Heldenmodus-Durchgang findet ihr bei ZeldaCollection außerdem unsere vollständige Komplettlösung zu A Link Between Worlds sowie separate Guides zu den Herzteilen, Maimais, Flaschen, Master-Erzen und Ausrüstungs-Upgrades.

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