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Alle Leunen finden – 22 Fundorte, Kampf, Waffen und goldener Leune

Leunen gehören zu den gefährlichsten Gegnern in The Legend of Zelda: Breath of the Wild. Die gewaltigen Mischwesen aus Löwe, Mensch und Pferd verfügen über mehrere tausend Lebenspunkte, extrem starke Nahkampfwaffen, Mehrfachbögen und zahlreiche Angriffe, die selbst einen gut ausgerüsteten Link mit wenigen Treffern besiegen können. Gleichzeitig gehören sie zu den lohnendsten Gegnern Hyrules: Besiegte Leunen hinterlassen Leunen-Hörner, Leunen-Hufe und Leunen-Herzen sowie einige der stärksten Waffen, Schilde und Bögen des gesamten Spiels.

Im normalen Spiel gibt es 22 feste Leunen-Standorte. Anders als bei Hinoxen, Iwaroks und Moldoras müsst Ihr sie allerdings nicht alle für einen Monster-Orden besiegen. Kilton vergibt keinen Leunen-Orden. Für einen möglichst vollständigen Spielstand sind die Gegner trotzdem wichtig, weil ihre vier Grundspielvarianten eigene Einträge im Hyrule-Handbuch besitzen, ihre Materialien für hochwertige Rüstungsverbesserungen benötigt werden und die verschiedenen Leunen-Waffen teilweise dauerhaft verschwinden können, wenn die Gegner im Laufe des Spiels auf stärkere Varianten hochgestuft werden.


Wie viele Leunen gibt es in Breath of the Wild?

Im normalen Modus leben insgesamt 22 Leunen in Hyrule. Der Großteil davon besitzt keine dauerhaft festgelegte Farbe. Breath of the Wild verwendet im Hintergrund ein Skalierungssystem: Besiegt Link im Laufe des Abenteuers viele unterschiedliche Gegner, werden 18 der 22 Leunen schrittweise von Rot zu Blau, anschließend Weiß und schließlich Silber hochgestuft. Dadurch werden nicht nur ihre Lebenspunkte erhöht, sondern auch ihre Waffen immer stärker.

Leunen-Variante Lebenspunkte Vorkommen
Roter Leune 2.000 Grundspiel
Blauer Leune 3.000 Grundspiel
Weißer Leune 4.000 Grundspiel
Silberner Leune 5.000 Grundspiel, nach ausreichendem Spielfortschritt
Goldener Leune 7.500 Nur Master-Modus

Die Farbe eines Leunen an einem bestimmten Fundort kann sich deshalb von der Angabe in älteren Karten oder Videos unterscheiden. Ein Leune, der zu Beginn des Spiels blau ist, kann beim späteren Besuch bereits weiß oder silbern sein. Seine Position bleibt trotzdem dieselbe.


Vier Leunen funktionieren anders als die übrigen Gegner

Von den 22 Grundspiel-Leunen skalieren 18 über das normale Gegnersystem. Drei weitere Exemplare behalten dagegen dauerhaft eine bestimmte Variante: Der Leune auf dem Donnerhorn bleibt im normalen wie im Master-Modus rot, der Leune im ersten Torhaus von Schloss Hyrule bleibt im normalen Modus blau und der Gegner im zweiten Torhaus bleibt weiß. Im Master-Modus werden die beiden Schloss-Leunen stattdessen auf Weiß beziehungsweise Silber angehoben.

Der Leune in der Arena-Ruine besitzt ein eigenes System. Seine Stärke richtet sich nach der Anzahl der befreiten Titanen: Je weiter Ihr mit Vah Ruta, Vah Rudania, Vah Medoh und Vah Naboris voranschreitet, desto stärker wird der Gegner. Nach allen vier Titanen erreicht er im normalen Modus seine silberne beziehungsweise im Master-Modus seine goldene Stufe.


Alle 22 Leunen-Fundorte im Überblick

Die folgenden Varianten entsprechen grundsätzlich dem frühen beziehungsweise ursprünglichen Zustand der Gegner. Bei späteren Besuchen können fast alle Leunen bereits stärker geworden sein. Die Waffengattung – Schwert, Lanze oder Großschwert – bleibt dagegen für den jeweiligen Standort besonders interessant, wenn Ihr bestimmte Leunen-Waffen sammeln möchtet.

# Fundort Ausgangsvariante Waffe
1 Hebra-Westspitze Blau Großschwert
2 Nord-Tabanta-Schneefeld – Westen Weiß Großschwert
3 Nord-Tabanta-Schneefeld – Mitte Weiß Schwert
4 Nord-Tabanta-Schneefeld – Osten Weiß Lanze
5 Südlich des Stalls der Tabanta-Brücke Rot Großschwert
6 Gerudo-Gipfel Weiß Lanze
7 Olpa-Hochebene Blau Großschwert
8 Oseira-Ebene – Süden Rot Großschwert
9 Oseira-Ebene – Norden Rot Lanze
10 Westlich des Riola-Sees Rot Lanze
11 Osttor der Ranelle-Straße Rot Schwert
12 Donnerhorn Rot – bleibt dauerhaft rot Schwert
13 Lodrum-Halbinsel Blau Schwert
14 Inneres-Akkala-Ebene Blau Lanze
15 Ebene von Nord-Akkala Blau Schwert
16 Ost-Ehumpo-Hochebene Weiß Schwert
17 Ehumpo-Hochebene Weiß Großschwert
18 Juglano-Hochland Weiß Lanze
19 Ulmo-Anhöhe Blau Lanze
20 Arena-Ruine Rot, skaliert mit befreiten Titanen Elementarschwert
21 Erstes Torhaus von Schloss Hyrule Blau – fest Schwert
22 Zweites Torhaus von Schloss Hyrule Weiß – fest Schwert

Leunen im Nord-Tabanta-Schneefeld – gleich drei Gegner

Die höchste Leunen-Dichte findet Ihr im Nord-Tabanta-Schneefeld. Dort patrouillieren gleich drei zunächst weiße Leunen relativ nahe beieinander. Einer trägt ein Großschwert, einer Schwert und Schild und der dritte eine Lanze. Dadurch eignet sich die Region im späteren Spiel hervorragend zum Farmen der mächtigen Chimären-Waffen. Nehmt allerdings zweistufigen Kälteschutz mit, beispielsweise über das vollständig angelegte Orni-Set.

Der Sha-Gema-Schrein ist ein hervorragender Schnellreisepunkt für die drei Kämpfe. Nach einem Blutmond könnt Ihr alle Leunen der Region erneut besiegen und ihre Waffen sowie Materialien einsammeln.


Leune auf dem Donnerhorn – erster Kontakt bei Vah Ruta

Der Leune auf dem Donnerhorn oberhalb des Dorfs der Zoras ist für viele Spieler die erste Begegnung mit dieser Gegnerart. Während der Vorbereitung auf Vah Ruta benötigt Link 20 Elektropfeile. Das Spiel führt Euch deshalb auf den Berg, auf dem der rote Leune patrouilliert. Ihr müsst ihn an dieser Stelle nicht besiegen. Schleicht stattdessen durch die Umgebung und sammelt die zahlreichen Elektropfeile aus Baumstämmen und Boden ein.

Wer sich dem Kampf bereits gewachsen fühlt, kann ihn natürlich trotzdem herausfordern. Dieser Leune ist besonders wichtig, weil er als einziges Grundspiel-Exemplar dauerhaft rot bleibt. Dadurch könnt Ihr auch sehr spät im Spiel noch Leunenschwert, Leunenschild und Leunenbogen erhalten. Den Weg zum Donnerhorn beschreiben wir im Rahmen unserer Lösung zum Dorf der Zoras.


Zwei Leunen auf der Oseira-Ebene

Auf der Oseira-Ebene südlich des Vergessenen Plateaus leben zwei Leunen relativ nahe beieinander. Einer verwendet ein Großschwert, der andere eine Lanze. Genau durch dieses Gebiet führt außerdem der Weg des Riesenpferds zurück zum Reiterschützen-Übungslager. Ihr müsst die beiden Leunen dafür nicht zwingend besiegen und könnt sie auf dem Pferd großräumig umgehen.

Weitere Details zum Riesenpferd findet Ihr in unserem Guide zu Pferden, Epona und besonderer Pferdeausrüstung.


Leunen in den Bergen von Eldin

Ganz im Norden Hyrules verläuft eine hervorragende Farmroute über mehrere Leunen. Auf Juglano-Hochland, Ehumpo-Hochebene und Ost-Ehumpo-Hochebene lebt jeweils ein Gegner. Etwas weiter südwestlich bei der Ulmo-Anhöhe findet Ihr ein weiteres Exemplar. Wenn die Leunen im fortgeschrittenen Spiel bereits zu silbernen Varianten geworden sind, könnt Ihr auf dieser Route innerhalb relativ kurzer Zeit mehrere Chimären-Waffen und große Mengen Leunen-Materialien erbeuten.


Leune in der Arena-Ruine

Die Arena-Ruine liegt nördlich des Vergessenen Plateaus auf der Ebene von Hyrule. Im Zentrum wartet ein Leune, während auf den verschiedenen Stockwerken Monster mit Elementarwaffen stehen. Der Leune unterscheidet sich von den meisten Artgenossen, weil seine Entwicklung direkt an die Zahl Eurer befreiten Titanen gekoppelt ist.

Mit zunehmendem Fortschritt führt er außerdem immer stärkere Elementarwaffen. Nach allen vier Titanen wartet dort im normalen Modus ein silberner Leune mit einem Feuerschwert. Wer starke Leunen-Materialien farmen möchte, kann die Arena deshalb regelmäßig nach einem Blutmond erneut besuchen.


Leunen in Schloss Hyrule

Die beiden Leunen in Schloss Hyrule befinden sich im ersten und zweiten Torhaus. Sobald Ihr einen dieser geschlossenen Räume betretet, wird das Tor verriegelt und der Leune erscheint als eine Art Zwischenboss. Im normalen Modus ist der Gegner im ersten Torhaus dauerhaft blau, im zweiten Torhaus dauerhaft weiß. Im Master-Modus werden daraus ein weißer beziehungsweise silberner Leune.

Für unsere vollständige Erkundung von Schloss Hyrule ist es nicht zwingend notwendig, die beiden Torhaus-Leunen zu besiegen. Sie zählen weder zur Kartenwertung noch zu einem Kilton-Orden. Wollt Ihr jedoch jede Leunenvariante bekämpfen oder zusätzliche Materialien einsammeln, könnt Ihr beide natürlich erledigen.


Besonderheit der Schloss-Leunen – Waffen fallen normalerweise nicht

Die beiden Leunen in den Torhäusern verhalten sich bei ihrer Beute anders als normale Exemplare. Nach einem regulären Sieg lassen sie hauptsächlich Monsterteile und Pfeile zurück; ihre sichtbaren Waffen, Bögen und Schilde werden normalerweise nicht als normale Beute fallen gelassen. Für die gezielte Jagd nach Bestien- oder Chimärenausrüstung sind andere Leunen deshalb wesentlich geeigneter.

Verlasst Euch also nicht darauf, dass der dauerhaft blaue Schloss-Leune Euch bequem sämtliche Bestienwaffen für das Hyrule-Handbuch liefert. Fotografiert diese Waffen möglichst früh an normalen Leunen oder kauft fehlende Handbuchbilder später bei Symin im Hateno-Institut.


Leune besiegen – Kopfschuss, Betäubung und Aufsitzen

Die sicherste und zugleich effizienteste Strategie gegen nahezu jeden Leunen beginnt mit einem Treffer ins Gesicht. Ein sauberer Kopfschuss betäubt das Monster für einige Sekunden. Sprintet sofort seitlich an den Leunen heran und steigt mit A auf seinen Rücken. Link kann dort mehrere Schläge mit seiner ausgerüsteten Nahkampfwaffe ausführen, bevor er abgeworfen wird.

Diese Rückenangriffe besitzen einen enormen Vorteil: Sie verbrauchen keine Haltbarkeit der ausgerüsteten Waffe. Rüstet deshalb vor dem Aufsteigen Eure stärkste Waffe aus – selbst wenn sie bereits fast zerbrochen ist. Ein besonders starkes Königsschwert, Garde-Zweihänder oder eine mächtige Chimärenwaffe kann so immer wieder für Rückenangriffe verwendet werden, ohne dabei zu zerbrechen.


Nach dem Abwurf sofort mit dem Bogen angreifen

Nachdem Link vom Rücken geschleudert wird, befindet er sich für einen kurzen Moment in der Luft. Zieht sofort den Bogen und nutzt die Zeitlupe, um dem Leunen weitere Pfeile entgegenzuschicken. Landet Ihr anschließend und trefft erneut das Gesicht, kann der Gegner wieder betäubt und erneut bestiegen werden.

Mit etwas Übung entsteht daraus ein sehr effizienter Kreislauf aus Kopfschuss, Aufsitzen, mehreren kostenlosen Waffentreffern und anschließendem Bogenangriff.


Perfektes Ausweichen und Flurry Rush

Wer im Nahkampf bleibt, sollte die Bewegungen des Leunen nicht einfach blocken, sondern für perfekte Ausweichmanöver nutzen. Besonders Leunen mit Schwert und Schild führen gut erkennbare horizontale Schlagserien aus. Ein rechtzeitig ausgeführter Rückwärtssalto aktiviert den Flurry Rush und ermöglicht Link mehrere kostenlose Treffer.

Auch der unbewaffnete Sturmangriff, bei dem der Leune auf allen vier Beinen auf Link zurast, ist hervorragend für ein perfektes Seitwärts-Ausweichen geeignet. Je besser Ihr das Timing beherrscht, desto weniger Nahrung und Schilde benötigt Ihr im gesamten Kampf.


Perfekter Schildblock gegen Leunen

Fast sämtliche direkten Nahkampfangriffe eines Leunen können mit einem perfekt getimten Schildblock pariert werden. Drückt A unmittelbar vor dem Treffer, während Link seinen Schild mit ZL bereithält. Ein perfekter Block kostet keine Schildhaltbarkeit und bringt den Leunen kurz aus seinem Angriffsrhythmus.

Besonders gegen Leunen mit Großschwert ist diese Technik wertvoll, weil ihre mächtigen Schläge und Bodenattacken gewöhnliche Schilde ansonsten mit wenigen Treffern zerstören können. Der Hylia-Schild verzeiht aufgrund seiner enormen Haltbarkeit mehr Fehler, perfektes Parieren bleibt trotzdem die bessere Methode.


Feueratem für Zeitlupen-Kopfschüsse nutzen

Leunen können drei große Feuerstöße hintereinander speien. Lauft einfach gleichmäßig seitlich, um ihnen auszuweichen. Trifft das Feuer auf Gras, entstehen anschließend kleine Aufwinde. Öffnet das Parasegel, steigt nach oben und zieht den Bogen. Durch die Zeitlupe habt Ihr nun eine hervorragende Gelegenheit für mehrere präzise Kopfschüsse.

Weiße, silberne und goldene Leunen besitzen zusätzlich eine mächtige Flächenexplosion. Sobald der Gegner laut brüllt und seine Waffe anhebt, solltet Ihr entweder sofort Abstand gewinnen oder den Angriff perfekt parieren.


Nicht auf einen Felsen flüchten

Leunen sind gerade deshalb so gefährlich, weil sich ihre Kämpfe nur schlecht durch erhöhte Positionen austricksen lassen. Kann ein Leune Link im Nahkampf längere Zeit nicht erreichen, zieht er seinen Bogen. Befindet Ihr Euch hinter einem Felsen oder einer anderen Deckung, schießt er seine Pfeile steil in den Himmel, sodass sie anschließend praktisch senkrecht auf Link herabregnen.

Diese Angriffe sind extrem präzise und können Deckung vollständig umgehen. Bleibt deshalb lieber auf derselben Ebene wie der Gegner und kämpft kontrolliert im Nahbereich.


Elementarpfeile bringen kaum Vorteile

Leunen besitzen eine natürliche hohe Resistenz gegen Feuer, Eis und Elektrizität. Ihr könnt sie deshalb nicht wie gewöhnliche Monster einfrieren oder mit Elektropfeilen dauerhaft entwaffnen. Normale Pfeile reichen für Kopfschüsse vollkommen aus. Spart teure Elementarpfeile lieber für Gegner, bei denen ihr eigentlicher Zusatzeffekt funktioniert.

Urbosas Zorn ist trotzdem nützlich, da die Reckenfähigkeit einen Leunen betäuben und damit eine neue Gelegenheit zum Aufsitzen schaffen kann.


Stasis+ gegen Leunen

Habt Ihr bei Purah in Hateno das Stasismodul zu Stasis+ verbessert, könnt Ihr auch Leunen für einen sehr kurzen Moment einfrieren. Das Zeitfenster ist deutlich kleiner als bei gewöhnlichen Gegnern, reicht aber aus, um einen gefährlichen Angriff abzubrechen oder einen gezielten Pfeil vorzubereiten. Als dauerhafte Kampfstrategie ersetzt Stasis+ allerdings nicht das Erlernen von Kopfschüssen und perfekten Ausweichmanövern.


Leunenmaske und Majoras Maske funktionieren nur kurz

Die Leunen-Maske aus Kiltons Monsterladen täuscht einen Leunen zunächst. Das Monster betrachtet Link neugierig und greift nicht sofort an. Anders als Bokblins oder Moblins erkennen Leunen die Täuschung jedoch nach kurzer Zeit und werden trotzdem feindselig. Auch Majoras Maske aus DLC 1 hilft nur vorübergehend.

Zieht Link eine Waffe oder verwendet den Shiekah-Stein direkt vor dem Gegner, kann die Tarnung ebenfalls sehr schnell auffliegen.


Antike Pfeile gegen Leunen – keine Beute

Ein Treffer mit einem Antiken Pfeil lässt einen normalen Leunen augenblicklich verschwinden. Das wirkt zunächst wie die einfachste Lösung, besitzt aber einen erheblichen Nachteil: Der Gegner hinterlässt dabei keine Monsterteile und keine Waffen. Wenn Ihr Leunen-Herzen, Chimärenbogen oder andere seltene Ausrüstung farmen möchtet, solltet Ihr deshalb niemals Antike Pfeile einsetzen.


Alle Leunen-Waffen im Überblick

Leunen verwenden drei verschiedene Nahkampf-Waffengattungen: Schwert mit Schild, Lanze oder Großschwert. Dazu trägt jedes Exemplar einen Mehrfachbogen. Die Waffen existieren wiederum in drei Qualitätsstufen: normale Leunen-Ausrüstung, Bestien-Ausrüstung und Chimären-Ausrüstung.

Waffe Leune Bestie Chimäre
Schwert Leunenschwert – 24 Bestienschwert – 36 Chimärenschwert – 58
Großschwert Leunen-Großschwert – 36 Bestien-Großschwert – 54 Chimären-Großschwert – 78
Lanze Leunenlanze – 14 Bestienlanze – 20 Chimärenlanze – 30
Bogen Leunenbogen – 10 × 3 Bestienbogen – 20 × 3 Chimärenbogen – 32 × 3
Schild Leunenschild – 30 Bestienschild – 44 Chimärenschild – 62

Chimärenbogen – einer der stärksten Bögen im Spiel

Der Chimärenbogen besitzt einen Basiswert von 32 und verschießt standardmäßig drei Pfeile gleichzeitig. Dabei wird aus Links Inventar trotzdem nur ein einziger Pfeil verbraucht. Treffen alle drei Geschosse dasselbe Ziel, entsteht entsprechend enormer Schaden.

Besonders wertvoll sind Chimärenbögen mit dem Bonus Fünffachschuss. Sie verschießen fünf Pfeile für den Preis eines einzigen Geschosses und gehören dadurch zu den stärksten Bögen in Breath of the Wild. Silberne Leunen sind eine hervorragende Quelle für diese Waffen.


Chimären-Großschwert – 78 Angriffspunkte ohne Bonus

Mit 78 Angriffspunkten gehört das Chimären-Großschwert bereits ohne zusätzlichen Waffenbonus zu den stärksten dauerhaft farmbaren Nahkampfwaffen des Spiels. Hochwertige Exemplare können noch deutlich höhere Angriffswerte erreichen. Der Nachteil besteht darin, dass Link die gewaltige Waffe beidhändig führen muss und deshalb während des normalen Angriffs keinen Schild bereithalten kann.

Für Rückenangriffe auf einen betäubten Leunen ist genau diese Waffe dagegen perfekt: Da die Schläge beim Reiten keine Haltbarkeit verbrauchen, könnt Ihr ein extrem starkes Chimären-Großschwert ausschließlich für diese Angriffe reservieren.


Leunen-Waffen können im Endgame verschwinden

Wer das Hyrule-Handbuch vollständig selbst fotografieren möchte, sollte die Leunen-Ausrüstung nicht bis zum Ende des Spiels aufschieben. Durch das Gegner-Skalierungssystem verschwinden einige schwächere Waffenvarianten nach und nach aus der normalen Spielwelt. Besonders Leunenlanze, Leunen-Großschwert sowie die verschiedenen Bestienwaffen können später schwierig oder gar nicht mehr regulär erhältlich sein.

Das Leunenschwert, der Leunenschild und der Leunenbogen bleiben durch den dauerhaft roten Gegner auf dem Donnerhorn verfügbar. Für die übrigen schwächeren Waffen empfiehlt es sich, früh ein Foto aufzunehmen. Habt Ihr einen Eintrag verpasst, könnt Ihr das entsprechende Bild später bei Symin im Hateno-Institut kaufen.


Leunen-Horn, Leunen-Huf und Leunen-Herz

Besiegte Leunen hinterlassen drei besondere Monsterteile. Welche Mengen erscheinen, hängt unter anderem von der Stärke des Gegners ab. Silberne Leunen können zusätzlich wertvolle Edelsteine und sogar Sternensplitter fallen lassen.

Material Verkaufspreis Bei Kilton
Leunen-Horn 40 Rubine 20 Monni
Leunen-Huf 50 Rubine 30 Monni
Leunen-Herz 200 Rubine 100 Monni

Gerade Leunen-Herzen solltet Ihr für einen vollständigen Spielstand nicht vorschnell verkaufen. Mehrere hochwertige Rüstungsverbesserungen verlangen diese seltenen Materialien. Leunen-Hufe werden außerdem für eine Aufgabe im Wald der Krogs benötigt.


Leunen-Materialien für das Barbaren-Set

Das Barbaren-Set aus den drei großen Labyrinthen verwendet bei jeder Verbesserungsstufe Leunen-Materialien. Dadurch benötigt Ihr für ein vollständig ausgebautes Set zahlreiche Siege gegen die starken Gegner. Die genauen Mengen pro Rüstungsteil findet Ihr in unserem Guide zu den Großen Feen und Rüstungsverbesserungen.

Stufe Leunen-Material pro Barbaren-Teil
1 Leunen-Horn
★★ 3 Leunen-Hörner + 2 Leunen-Hufe
★★★ 4 Leunen-Hufe + 1 Leunen-Herz
★★★★ 2 Leunen-Herzen + Drachenteil

Wer Barbarenmaske, Barbarenkleider und Barbarenhose vollständig verbessern möchte, sollte Leunen deshalb regelmäßig nach einem Blutmond erneut jagen. Die Rüstung zählt zu den besten offensiven Sets des Spiels und erhöht bereits durch ihre Einzelteile Links Angriffskraft.


„Rätselhaftes Hyrule“ – Leunen-Huf benötigt

Auch eine der Krog-Aufgaben im Wald der Krogs verlangt ein Leunen-Material. Während „Rätselhaftes Hyrule“ stellt Euch Walton mehrere Rätsel und fordert jeweils einen bestimmten Gegenstand. Für eines davon müsst Ihr einen Leunen-Huf vorzeigen. Hebt deshalb spätestens nach Eurem ersten erfolgreichen Leunenkampf mindestens einen Huf auf.

Den Weg durch die Verlorenen Wälder sowie alle Krog-Prüfungen findet Ihr in unserem Guide zum Wald der Krogs und Master-Schwert.


Leunen fürs Hyrule-Handbuch fotografieren

Im normalen Spiel besitzen vier Leunenvarianten jeweils einen eigenen Eintrag im Hyrule-Handbuch: Rot, Blau, Weiß und Silber. Fotografiert deshalb mindestens einen Gegner jeder Farbe. Da viele Leunen im Spielverlauf hochgestuft werden, müsst Ihr nicht an vier bestimmten Orten suchen – mit zunehmendem Fortschritt erscheinen die stärkeren Varianten automatisch.

Handbuch-Eintrag Grundspiel
Leune Erforderlich
Blauer Leune Erforderlich
Weißer Leune Erforderlich
Silberner Leune Erforderlich
Goldener Leune Nur Master-Modus

Der rote Eintrag bleibt jederzeit über den Leunen auf dem Donnerhorn möglich. Falls Ihr Blau oder Weiß durch sehr späten Spielfortschritt verpasst habt, bleiben zusätzlich die festgelegten Schloss-Leunen beziehungsweise der Kauf von Handbuchbildern bei Symin als Absicherung.


Goldener Leune im Master-Modus

Der goldene Leune existiert ausschließlich im Master-Modus aus DLC 1 „Die legendären Prüfungen“. Er besitzt enorme 7.500 Lebenspunkte und stellt die höchste Entwicklungsstufe der normalen skalierenden Leunen dar. Sobald Euer interner Gegnerfortschritt weit genug gestiegen ist, werden viele ursprünglich schwächere Leunen zu goldenen Exemplaren.

Goldene Leunen verwenden Chimären-Ausrüstung und regenerieren im Master-Modus zusätzlich Lebensenergie, wenn Link ihnen längere Zeit keinen Schaden zufügt. Dadurch solltet Ihr nach Beginn des Kampfes konstant offensiv bleiben. Alle Informationen zum zusätzlichen Schwierigkeitsgrad findet Ihr in unserer Übersicht zu den DLC-Inhalten von Breath of the Wild.


Zusätzlicher Leune auf dem Vergessenen Plateau im Master-Modus

Im normalen Spiel gibt es auf dem Vergessenen Plateau keinen Leunen. Der Master-Modus fügt dagegen ein 23. Exemplar hinzu. Es patrouilliert auf der Ebene hinter dem Tempel der Zeit und bleibt dauerhaft ein weißer Leune. Besonders ungewöhnlich ist seine Ausrüstung: Obwohl er nicht silbern oder golden ist, trägt er bereits ein starkes Chimären-Großschwert.

Ihr könnt diesem Gegner theoretisch kurz nach Beginn des Spiels begegnen, zu einem Zeitpunkt, an dem Link kaum Herzen, Rüstung oder Waffen besitzt. Ein Kampf ist dann bewusst extrem schwierig und für den Fortschritt auf dem Vergessenen Plateau nicht erforderlich.


Leunen in der Prüfung des Schwertes

Besitzer von DLC 1 treffen auch innerhalb der Prüfung des Schwertes auf Leunen. In der Meisterprüfung erscheint unter anderem ein blauer Leune und gegen Ende sogar ein weißer Leune zwischen mehreren weiteren starken Gegnern. Da Link dort nur die innerhalb der Prüfung gesammelte Ausrüstung verwenden kann, gehören diese Kämpfe zu den gefährlichsten Abschnitten der gesamten Herausforderung.

Habt Ihr Antike Pfeile gesammelt, ist genau dort eine der wenigen Situationen, in denen sich ihr Einsatz gegen einen Leunen besonders lohnt: Innerhalb der Prüfung zählt das Überleben mehr als die Beute, die ohnehin nicht dauerhaft aus dem Prüfungsraum mitgenommen werden kann.


Gibt es einen Leunen-Orden bei Kilton?

Nein. Obwohl Leunen stärker als viele Hinoxe, Iwaroks und Moldoras sind, vergibt Kilton keinen Orden für sie. Nach dem Sieg über Ganon könnt Ihr bei ihm ausschließlich drei Monstergruppen überprüfen:

Monster-Orden Benötigte Gegner
Hinox-Orden 40 Hinoxe und Stalhinoxe
Iwarok-Orden 40 Iwaroks, Magmaroks und Glaciroks
Moldora-Orden 4 Moldoras
Leunen-Orden Existiert nicht

Es gibt deshalb auch keinen spielinternen permanenten Zähler, der Euch bestätigt, dass alle 22 Leunen mindestens einmal besiegt wurden. Für einen besonders vollständigen Spielstand könnt Ihr natürlich trotzdem jeden Standort abarbeiten.


Zählen Leunen für die 100-%-Kartenanzeige?

Auch für die offizielle 100-%-Anzeige der Weltkarte spielen Leunen keine Rolle. Ihr müsst weder einen bestimmten Gegner noch alle 22 Standorte besiegen. Die Kartenwertung basiert stattdessen auf anderen registrierten Kartenelementen wie Krogs, Schreinen, Titanen und Orten.

Für unsere vollständige Breath of the Wild Komplettlösung gehören Leunen trotzdem zu den wichtigen Endgame-Gegnern: Wir benötigen ihre Handbuch-Einträge, ihre Materialien für Rüstungsverbesserungen und möglichst Fotos der verschiedenen Waffenstufen.


Leunen nach dem Blutmond farmen

Wie fast alle normalen Gegner kehren Leunen nach einem Blutmond zurück. Dadurch könnt Ihr dieselben leicht erreichbaren Gegner beliebig oft besiegen. Für hochwertige Ausrüstung eignen sich vor allem die drei Leunen im Nord-Tabanta-Schneefeld und die mehreren Exemplare in den nördlichen Bergen bei Juglano- und Ehumpo-Hochland.

Silberne Leunen sind besonders attraktiv, weil sie neben Chimären-Waffen auch Leunen-Herzen und zusätzliche wertvolle Materialien hinterlassen können. Sobald Ihr ihre Bewegungen beherrscht, gehören diese Kämpfe zu den besten Möglichkeiten, extrem starke Waffen dauerhaft nachzufüllen.


Leunen – 100-%-Checkliste

Ziel Für vollständigen Spielstand
Roten Leunen fotografieren Hyrule-Handbuch
Blauen Leunen fotografieren Hyrule-Handbuch
Weißen Leunen fotografieren Hyrule-Handbuch
Silbernen Leunen fotografieren Hyrule-Handbuch
Goldenen Leunen fotografieren Nur Master-Modus
Leunen-Huf sammeln Für „Rätselhaftes Hyrule“
Leunen-Materialien sammeln Für Rüstungsverbesserungen
Leunen-Waffen fotografieren Für vollständiges Hyrule-Handbuch
Bestien-Waffen fotografieren Möglichst vor weiterem Gegner-Scaling
Chimären-Waffen fotografieren Im Endgame leicht verfügbar
22 Grundspiel-Leunen besiegen Optional – kein eigener Orden
Zusätzlichen Plateau-Leunen besiegen Optional im Master-Modus

Welcher Leune ist der beste zum Üben?

Für die ersten ernsthaften Versuche empfiehlt sich der rote Leune auf dem Donnerhorn. Er bleibt dauerhaft auf der schwächsten Stufe, besitzt „nur“ 2.000 Lebenspunkte und verwendet ein Schwert, dessen Angriffe sich vergleichsweise gut mit Rückwärtssaltos kontern lassen. Aktiviert vorher einen nahe gelegenen Schnellreisepunkt und speichert das Spiel, damit Ihr den Kampf ohne lange Wege wiederholen könnt.

Sobald Ihr Kopfschüsse, Aufsitzen und perfekte Ausweichmanöver zuverlässig beherrscht, könnt Ihr auf blaue, weiße und schließlich silberne Leunen wechseln. Die grundlegenden Bewegungsmuster bleiben ähnlich – vor allem Lebensenergie, Schaden und Ausrüstung werden immer gefährlicher.


Alle Leunen gemeistert

Im Gegensatz zu den großen Monstergruppen von Hinox, Iwarok und Moldora verlangt Breath of the Wild nicht, dass Ihr alle 22 Leunen für eine sichtbare Auszeichnung besiegt. Dennoch gehören sie zu den wichtigsten Gegnern eines vollständigen Spielstands: Sie liefern unverzichtbare Materialien für starke Rüstungen, besitzen einige der mächtigsten Waffen des Spiels und stellen eine der besten Möglichkeiten dar, Links Kampftechniken wirklich zu meistern.

Wer sämtliche Leunenvarianten fotografiert, die schwächeren Leunen- und Bestienwaffen rechtzeitig für das Hyrule-Handbuch sichert und später regelmäßig silberne beziehungsweise im Master-Modus goldene Exemplare besiegt, hat auch diesen großen Gegnerbereich unserer 100-%-Komplettlösung vollständig abgedeckt.

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