Nach dem langen Weg entlang des Zora-Flusses hat Link endlich das Dorf der Zoras erreicht. Der gewaltige Wassertitan Vah Ruta sorgt weiterhin für ununterbrochenen Regen und bedroht nicht nur das Zora-Reich, sondern langfristig auch die tiefer gelegenen Regionen Hyrules. Bevor Link den Titanen betreten kann, muss er jedoch König Dorephan kennenlernen, mehr über die verstorbene Zora-Prinzessin Mipha erfahren und genügend Elektropfeile für den Angriff auf Vah Ruta beschaffen. Genau dafür führt das Hauptziel „Wassertitan Vah Ruta“ auf das gefährliche Donnerhorn, wo ein roter Leune sein Revier hat.
Der Abschnitt eignet sich gleichzeitig hervorragend, um Links Ausrüstung entscheidend zu verbessern. Im Dorf lösen wir den Neji-Yoma-Schrein, erhalten die Zora-Rüstung, starten die Nebenaufgaben „Der Kopfsprung“ und „Suche nach dem Leunen“ und vervollständigen mit einem Abstecher zum Toto-See sowie dem Foto des Leunen sogar das gesamte Zora-Set. Den Leunen selbst müsst Ihr dafür nicht besiegen. Gerade bei einem ersten Durchgang ist Anschleichen die deutlich bessere Lösung.
Neji-Yoma-Schrein – Stoßkraft
Der Neji-Yoma-Schrein liegt direkt im unteren Zentrum des Dorfs der Zoras. Wenn Ihr ihn im vorherigen Kapitel nur aktiviert habt, betreten wir ihn jetzt. Der komplette Schrein besteht aus einem breiten Wasserhang, über den ständig kleine Kugeln nach unten rollen. Eine besonders große Kugel auf der obersten Ebene muss bis in eine Vertiefung am unteren Ende geführt werden.
Lauft zunächst an der rechten Seite des Hangs nach oben. Achtet auf die herabrollenden Kugeln und auf den Wächterlaser. Mit Stasis könnt Ihr gefährliche Kugeln beziehungsweise den Lasermechanismus kurz stoppen und dadurch wesentlich sicherer aufsteigen. Alternativ erzeugt Ihr mit Cryomodul Eissäulen, die Euch Deckung und zusätzliche Trittflächen geben.
Oben angekommen geht Ihr zunächst nach rechts auf den seitlichen Steg. Von dort gelangt Ihr zu einer Schatztruhe. Öffnet sie und nehmt den Zora-Speer mit. Fotografiert ihn bei dieser Gelegenheit für das Hyrule-Handbuch, wenn Ihr noch keinen entsprechenden Eintrag besitzt. Zora-Waffen werden uns während der nächsten Abschnitte häufiger begegnen, einige von ihnen spielen später außerdem für besondere Waffen des Zora-Volks eine Rolle.
Die große Kugel im Neji-Yoma-Schrein
Kehrt zur großen Kugel am oberen Ende zurück. Unterhalb ihrer Plattform fließt Wasser aus der Wand. Erzeugt mit dem Cryomodul direkt hinter beziehungsweise unter der Kugel eine Eissäule. Das Eis drückt sie aus ihrer Ausgangsposition und sie beginnt den Hang hinunterzurollen.
Jetzt müsst Ihr den Weg vorbereiten. Auf der schrägen Passage befinden sich mehrere Stellen, an denen die Kugel ohne Hilfe in die falsche Richtung rollen würde. Erzeugt deshalb Eissäulen als Begrenzungen. Besonders wichtig ist die Lücke zwischen den beiden schrägen Rampen in der Nähe des Laserstrahls. Eine korrekt platzierte Eissäule bildet hier eine Art Leitplanke und verhindert, dass die Kugel vom Weg abkommt.
Weiter unten erzeugt Ihr einen weiteren Eisblock in der Mitte der letzten Rampe. Sobald die Kugel dort ankommt, wird sie aufgehalten. Nutzt anschließend Cryomodul direkt unter ihr, um sie über die kleine Kante zu heben. Von dort rollt sie in die große runde Vertiefung am unteren Ende. Das Tor zum Priester öffnet sich und Ihr bekommt ein weiteres Zeichen der Bewährung.
Der Neji-Yoma-Schrein gehört zur Region des Ranelle-Turms. Alle weiteren Fundorte findet Ihr bei Bedarf in unserem Spezialguide zu den Schreinen beim Ranelle-Turm.
Dorf der Zoras erkunden
Bevor Ihr zum Thronsaal hinaufgeht, lohnt sich ein kurzer Rundgang durch das Dorf. Direkt beim Schrein liegen Gasthaus, Krämerladen und mehrere kleine Wasserbecken. Im Laden könnt Ihr normale Pfeile und Eispfeile kaufen. Elektropfeile werden dort allerdings nicht in ausreichender Menge angeboten – genau deshalb führt das Hauptziel später zum Donnerhorn.
Sammelt in den Wasserbecken und rund um die Brücken Materialien wie Schleichschnecken, Spurtlotos und verschiedene Fische ein. Gerade Hyrulebarsche solltet Ihr nicht vollständig verkochen oder verkaufen: Sie werden für spätere Verbesserungen des Zora-Sets benötigt. Auch Echsalfos-Hörner, Sporne und Schwänze sind für diese Rüstung wichtig.
Unterhalb der Treppe zum Thronsaal steht außerdem eine Statue der Göttin. Habt Ihr mindestens vier Zeichen der Bewährung, könnt Ihr hier einen weiteren Herz- oder Ausdauercontainer erhalten. Vor dem ersten Titanen sind zusätzliche Herzen besonders angenehm. Mit unserer bisherigen Schreinzahl könnt Ihr aber weiterhin auch Ausdauer ausbauen, ohne den späteren Weg zum Master-Schwert zu gefährden.
Optional: Glückseliges Wasserbett im Zora-Gasthaus
[Optional – vor dem Donnerhorn empfohlen] Das Gasthaus der Zoras bietet neben einem normalen Bett eine besondere Variante für 80 Rubine an. Das glückselige beziehungsweise besonders komfortable Wasserbett heilt Link vollständig und gibt zusätzlich drei temporäre Herzen sowie einen vollständigen gelben Ausdauerkreis.
Gerade vor dem Donnerhorn ist dieser Bonus ausgesprochen nützlich. Selbst wenn Ihr den Leunen nicht bekämpfen wollt, kann zusätzliche Ausdauer beim Anschleichen, Ausweichen und Klettern entscheidend sein. Die gelben Herzen bieten außerdem eine zusätzliche Sicherheitsreserve, falls Euch doch ein Elektropfeil oder ein Nahkampfangriff trifft.
Hauptziel „Das Dorf der Zoras“ – König Dorephan
Steigt über die langen geschwungenen Treppen bis zum höchsten Bereich des Dorfs. Dort befindet sich der Thronsaal von König Dorephan. Prinz Sidon wartet bereits auf Link, während der alte Muzu einem Hylianer zunächst alles andere als freundlich gegenübersteht.
Dorephan erkennt Link aus der Zeit vor einhundert Jahren wieder und erklärt die Lage. Vah Ruta erzeugt unaufhörlich Wasser. Wenn der Titan weiterhin solche Mengen in den östlichen Stausee pumpt, könnten die Dämme irgendwann brechen und große Teile Hyrules überfluten. Die Zoras können den Titanen aufgrund seiner elektrischen Abwehr nicht selbst stoppen.
Die Zoras kennen Link außerdem aus einem weiteren Grund: Prinzessin Mipha, Dorephans Tochter und ehemalige Reckin von Vah Ruta, stand ihm vor der Verheerung besonders nahe. Sie starb vor einhundert Jahren im Inneren des Titanen, als Ganons Wasserfluch die Kontrolle übernahm.
Als Zeichen seines Vertrauens überreicht König Dorephan Link die Zora-Rüstung. Damit ist das Hauptziel „Das Dorf der Zoras“ abgeschlossen und das neue Hauptziel „Wassertitan Vah Ruta“ beginnt.
Zora-Rüstung – Wasserfälle hinaufschwimmen
Zieht die Zora-Rüstung sofort an. Das Oberteil erhöht Links Schwimmgeschwindigkeit und besitzt eine einzigartige Fähigkeit: Schwimmt Link mit angelegter Rüstung direkt auf einen Wasserfall zu, erscheint die Aktion zum Hinaufschwimmen. Bestätigt sie und Link schießt praktisch senkrecht den gesamten Wasserfall empor.
Damit verändert sich die Fortbewegung in Ranelle grundlegend. Die zahlreichen Wasserfälle rund um das Dorf werden zu natürlichen Aufzügen und führen direkt ins Zorana-Hochland, zum Toto-See und auf das Donnerhorn. Genau diese Fähigkeit benötigen wir gleich für die Elektropfeile.
Die Zora-Rüstung gehört zu einem dreiteiligen Set aus Zora-Helm, Zora-Rüstung und Zora-Beinschutz. Alle drei Teile erhöhen die Schwimmgeschwindigkeit. Der Helm ermöglicht zusätzlich eine Drehattacke im Wasser. Werden später alle drei Teile mindestens zweimal von Großen Feen verbessert, reduziert der Set-Bonus den Ausdauerverbrauch beim schnellen Schwimmen deutlich. Eine Übersicht aller Sets und Fundorte findet Ihr in unserem Guide zu den Rüstungen in Breath of the Wild.
Hauptziel „Wassertitan Vah Ruta“ – Muzu aufsuchen
Nach der Audienz verlässt Muzu wütend den Thronsaal. Geht wieder hinunter zum zentralen Platz des Dorfs. Er steht zusammen mit Sidon bei der großen Statue von Mipha.
Sprecht mit Muzu. Er weigert sich zunächst, einem Hylianer zu helfen, weil er Link und das Königreich Hyrule für das Schicksal Miphas mitverantwortlich macht. Während des Gesprächs blickt Link zur Statue – und eine weitere verlorene Erinnerung kehrt zurück.
Mipha-Erinnerung – Links Vergangenheit bei den Zoras
Die Erinnerung zeigt Link und Mipha vor einhundert Jahren. Link wurde bei einem Kampf verletzt und Mipha heilt seine Wunden mit ihrer besonderen Gabe. Sie erklärt ihm, dass sie auch in Zukunft für ihn da sein möchte. Gleichzeitig wird deutlich, wie eng ihre Beziehung war und welche Gefühle Mipha für Link besaß.
Diese Szene gehört zu den Erinnerungen des Spiels, ist aber nicht eines der zwölf frei gesuchten Bilder aus dem Hauptziel „Erinnerungsfotos“. Die vier Recken besitzen jeweils eine Erinnerung, die automatisch im Verlauf ihrer Titanen-Handlung aktiviert wird.
Eine Übersicht sämtlicher Erinnerungen – einschließlich der vier Recken und der späteren DLC-Szenen – findet Ihr auf ZeldaCollection unter Erinnerungen in Breath of the Wild.
Muzu mit der Zora-Rüstung überzeugen
Die Erinnerung allein reicht Muzu noch nicht. Öffnet deshalb das Rüstungsmenü und zieht die Zora-Rüstung an, falls Ihr sie zwischenzeitlich gewechselt habt. Sprecht danach erneut mit ihm.
Die Rüstung wurde nach Zora-Tradition von einer Prinzessin für den Mann angefertigt, den sie eines Tages heiraten wollte. Da sie Link perfekt passt, erkennt Muzu endlich, dass Mipha tatsächlich Gefühle für ihn hatte. Widerwillig erklärt er nun, wie der Wassertitan gestoppt werden kann.
Vah Ruta besitzt mehrere elektrische Kontrollpunkte. Link muss sich dem Titanen auf Sidons Rücken nähern und diese mit Elektropfeilen treffen. Muzu schätzt, dass dafür mindestens 20 Elektropfeile benötigt werden.
Auf dem Donnerhorn östlich des Dorfs lebt ein roter Leune. Dieser mächtige Gegner benutzt Elektropfeile, und viele seiner verschossenen Pfeile stecken noch in Bäumen, Felsen und im Boden rund um sein Revier. Unser nächstes Ziel ist deshalb das Donnerhorn.
Nebenaufgabe „Der Kopfsprung“
[Optional] Bevor Ihr das Dorf verlasst, sprecht mit Rytt in der Nähe der Treppe beziehungsweise an einem der Wasserfälle. Er schwärmt von einem perfekten Kopfsprung und startet die Nebenaufgabe „Der Kopfsprung“.
Stellt Euch an die markierte Kante und springt in den tiefen See unterhalb des Dorfs. Drückt beim Absprung so, dass Link einen echten Kopfsprung ausführt und nicht einfach mit den Füßen voran ins Wasser fällt. Rytt erkennt den Sprung und fordert Euch anschließend auf, wieder nach oben zu kommen.
Schwimmt mit angelegter Zora-Rüstung zum Wasserfall und nutzt die neue Fähigkeit, um direkt zurück ins Dorf hinaufzuschießen. Sprecht erneut mit Rytt. Als Belohnung bekommt Ihr fünf Spurtlotos.
Nebenaufgabe „Suche nach dem Leunen“
[Optional – sehr empfohlen] Sprecht jetzt mit Amol, die sich wenige Schritte östlich der Treppe zum Thronsaal aufhält. Sie macht sich Sorgen, weil leichtsinnige junge Zoras das Donnerhorn als Mutprobe betrachten. Damit sie ihnen zeigen kann, wie gefährlich der Berg wirklich ist, möchte sie ein Foto des dort lebenden Leunen sehen.
Damit beginnt die Nebenaufgabe „Suche nach dem Leunen“. Sie lässt sich perfekt mit dem Hauptziel verbinden: Wir müssen ohnehin genau zu diesem Leunen, um die Elektropfeile zu sammeln. Vergesst dort lediglich nicht, vor Eurer Flucht das Fotomodul zu benutzen.
Die Belohnung ist ausgesprochen wertvoll: Für das Leunen-Foto bekommt Ihr später den Zora-Beinschutz, also das dritte beziehungsweise zweite noch fehlende Teil des Zora-Sets.
Optional: Zora-Helm im Toto-See finden
[Optional – sehr empfohlen] Bevor wir uns dem Leunen nähern, holen wir das nächste Zora-Rüstungsteil. Der Zora-Helm liegt im Toto-See nördlich des Dorfs. Dank der gerade erhaltenen Zora-Rüstung ist der Weg deutlich schneller geworden.
Verlasst das Dorf über die oberen Wege und nutzt die Wasserfälle in Richtung Zorana-Hochland. Schwimmt auf einen Wasserfall zu und lasst Euch mit der Zora-Rüstung nach oben katapultieren. Haltet Euch anschließend nördlich beziehungsweise nordwestlich, bis Ihr den Toto-See erreicht.
Der See wirkt zunächst wenig spektakulär. Aktiviert jedoch das Magnetmodul und schaut ins Wasser. Eine metallene Schatztruhe wird deutlich hervorgehoben. Zieht sie mit Magnesis aus dem See und öffnet sie. Darin befindet sich der Zora-Helm.
Legt ihn an. Zusätzlich zur höheren Schwimmgeschwindigkeit kann Link damit beim Schwimmen eine Drehattacke ausführen. Sie ist im normalen Kampf eher situativ, kann aber Fische fangen und kleinere Gegner beziehungsweise Objekte im Wasser treffen.
Vom Dorf der Zoras zum Donnerhorn
Kehrt in Richtung Dorf zurück beziehungsweise bewegt Euch vom Zorana-Hochland nach Osten. Der vorgesehene Weg zum Donnerhorn beginnt östlich des Dorfs. Mit angelegter Zora-Rüstung schwimmt Ihr zunächst den Wasserfall am Mikau-See hinauf, anschließend den nächsten am Lulu-See. Ein weiterer Wasserfall bringt Euch in die Nähe des Donnerhorns.
Dieser Weg ist wesentlich schneller als jeder Kletterversuch an den nassen Felswänden. Achtet nach jedem Wasserfall kurz auf Eure Umgebung. Zwischen Gras, Bäumen und Felsen stecken bereits vereinzelte Elektropfeile. Sammelt alles ein, was Ihr ohne Risiko erreicht.
Speichert spätestens am oberen Ende der Wasserfälle manuell. Vor Euch liegt das Revier des roten Leunen.
Donnerhorn – Der rote Leune
Der Leune auf dem Donnerhorn ist für viele Spieler die erste Begegnung mit dieser Gegnerklasse und wirkt entsprechend einschüchternd. Das ist beabsichtigt: Ihr sollt ihn für das Hauptziel nicht besiegen. Muzu schickt Link hierher, um Elektropfeile einzusammeln, nicht um einen der stärksten normalen Gegner Hyrules früh im Spiel herauszufordern.
Der rote Leune patrouilliert über eine relativ offene Fläche. Sobald er Link entdeckt, wechselt die Musik und er greift an. Sein Bogen verschießt mehrere Elektropfeile gleichzeitig und besitzt eine enorme Reichweite. Selbst hinter Felsen seid Ihr nicht vollständig sicher, weil seine Pfeile in einem hohen Bogen aus der Luft herabregnen können.
Tragt deshalb nach Möglichkeit Teile des Schleich-Sets aus Kakariko oder esst ein Gericht mit Schleichbonus. Geht geduckt und nutzt Bäume, Felsen sowie das Gelände, um außerhalb seiner direkten Sichtlinie zu bleiben.
Hyrule-Handbuch: Leune fotografieren
Bevor Ihr mit dem Sammeln beginnt, erledigen wir die Nebenaufgabe von Amol. Bleibt in sicherer Entfernung und aktiviert das Fotomodul. Richtet die Kamera auf den Leunen, bis sein Name im Suchrahmen erscheint, und macht das Foto.
Ihr müsst weder sein Gesicht noch eine spektakuläre Kampfpose erwischen. Entscheidend ist ausschließlich, dass das Spiel das Motiv eindeutig als Leunen erkennt und Euch anbietet, das Bild im Hyrule-Handbuch zu speichern.
Speichert das Foto unbedingt. Damit ist die schwierigste Voraussetzung der Nebenaufgabe „Suche nach dem Leunen“ bereits erfüllt.
20 Elektropfeile auf dem Donnerhorn sammeln
Jetzt beginnt der eigentliche Auftrag. Rund um das gesamte Revier stecken Elektropfeile in Baumstämmen, Felsen und im Boden. Viele davon sind paarweise in Bäume eingeschlagen. Insgesamt befinden sich deutlich mehr als die benötigten 20 Pfeile auf dem Berg, sodass Ihr nicht jeden einzelnen finden müsst.
Bewegt Euch am äußeren Rand des Gebiets und beobachtet ständig den Leunen. Sammelt zunächst Pfeile an Bäumen, deren Rückseite Euch Deckung bietet. Wartet, bis der Leune in die entgegengesetzte Richtung schaut, und wechselt dann zum nächsten Baum. Die weiß beziehungsweise gelb leuchtenden Pfeilspitzen sind selbst im Regen gut zu erkennen.
Wenn Ihr den Shiekah-Sensor+ besitzt und bereits ein Foto eines Elektropfeils im Hyrule-Handbuch gespeichert habt, könnt Ihr den Sensor sogar auf Elektropfeile einstellen. Das erleichtert die Suche, ist aber nicht notwendig – die meisten Pfeile liegen sehr dicht beieinander.
Öffnet zwischendurch das Inventar und kontrolliert Eure Anzahl. Sobald Ihr insgesamt mindestens 20 Elektropfeile besitzt, ist die Voraussetzung des Hauptziels erfüllt. Bereits vor dem Donnerhorn gesammelte oder gekaufte Elektropfeile zählen natürlich mit. Wer schon mit mindestens 20 Stück angekommen ist, könnte den Sammelabschnitt sogar vollständig überspringen; für das Foto des Leunen lohnt sich der Besuch trotzdem.
Sollte man den Leunen jetzt besiegen?
[Optional – nicht notwendig] Der rote Leune lässt sich bereits jetzt besiegen, doch für den optimalen Spielverlauf empfehlen wir es beim ersten Besuch nicht. Er besitzt wesentlich mehr Lebenspunkte als die bisherigen Gegner, verursacht enormen Schaden und kann einen großen Teil Eurer aktuellen Waffen zerstören.
Wer ihn trotzdem herausfordern möchte, sollte die Bewegungsmuster genau nutzen. Haltet ZL gedrückt und springt bei seitlichen Schwertschlägen rückwärts beziehungsweise seitlich aus der Gefahrenzone. Perfekt getimte Ausweichmanöver lösen einen Flurry Rush aus. Ein Kopfschuss ins Gesicht beziehungsweise direkt auf den Kopf betäubt den Leunen kurz. Lauft in diesem Moment an seine Seite und drückt A, um auf seinen Rücken zu steigen.
Während Link auf einem Leunen sitzt, könnt Ihr mehrmals mit Eurer stärksten Nahkampfwaffe zuschlagen. Diese Treffer verbrauchen dabei keine normale Waffenhaltbarkeit, weshalb sich hier besonders starke Waffen anbieten. Sobald Link heruntergeworfen wird, könnt Ihr in der Luft den Bogen ziehen und weitere Kopfschüsse versuchen.
Der sichere Weg bleibt trotzdem das Anschleichen. Wir werden im Verlauf unserer 100-%-Route noch zahlreiche Leunen besiegen und kommen später mit besseren Waffen, Rüstungen und Reckenfähigkeiten zurück.
Optional: Krog auf dem Donnerhorn
[Optional – für 100 % erforderlich] Nördlich beziehungsweise nordöstlich des eigentlichen Leunen-Reviers befindet sich an der Felswand eine Ansammlung brüchiger Gesteinsbrocken. Bewegt Euch erst dorthin, wenn der Leune weit genug entfernt ist.
Sprengt die brüchigen Felsen mit einer Bombe. Dahinter liegt ein kleiner Stein. Hebt ihn an und ein Krog erscheint. Sammelt den Samen ein und zieht Euch wieder in Richtung Bergkante zurück.
Shatterback Point – Blick auf Vah Ruta
Steigt nach dem Sammeln der Elektropfeile weiter zum höchsten östlichen Vorsprung des Donnerhorns. Dieser Ort heißt Shatterback Point. Von hier habt Ihr einen freien Blick auf den östlichen Stausee und den gewaltigen Wassertitan Vah Ruta.
Ihr könnt von diesem Punkt direkt mit dem Parasegel zum östlichen Stausee hinuntergleiten und damit das Hauptziel fortsetzen. Da wir aber bereits das benötigte Leunen-Foto besitzen, holen wir zuerst noch den Zora-Beinschutz. Der zusätzliche Weg ist dank Schnellreise und Wasserfällen kurz.
Nebenaufgabe „Suche nach dem Leunen“ abschließen
[Optional – sehr empfohlen] Öffnet die Karte und teleportiert Euch zum Neji-Yoma-Schrein im Dorf der Zoras. Sucht anschließend wieder Amol auf und zeigt ihr das gespeicherte Foto des roten Leunen.
Amol ist zufrieden, weil sie das Bild künftig als Warnung für leichtsinnige Zoras verwenden kann. Als Belohnung schenkt sie Link den Zora-Beinschutz. Damit besitzt Ihr nach unserem Lösungsweg bereits vor dem ersten Titanen sämtliche drei Teile des Zora-Sets.
Helm, Rüstung und Beinschutz erhöhen jeweils die Schwimmgeschwindigkeit. Der Helm ergänzt die Drehattacke und das Brustteil ermöglicht das Hinaufschwimmen von Wasserfällen. Verbessert Ihr später alle drei Teile zweimal bei Großen Feen, reduziert das komplette Set zusätzlich den Ausdauerverbrauch beim schnellen Schwimmen.
Optional: Zora-Set bei Cotura verbessern
[Optional] Wenn Ihr ausreichend Echsalfos-Hörner besitzt, könnt Ihr die neuen Zora-Teile bereits bei Cotura oberhalb von Kakariko verbessern. Für die erste Verstärkungsstufe benötigt jedes Teil nur wenige gewöhnliche Echsalfos-Materialien, die Ihr auf dem Weg zum Dorf der Zoras reichlich gesammelt haben solltet.
Eine einzelne Verbesserung erhöht jedes Zora-Rüstungsteil von drei auf fünf Verteidigungspunkte. Der eigentliche Set-Bonus wird allerdings erst aktiv, wenn alle drei Teile mindestens zweimal verbessert wurden. Dafür benötigen wir eine zweite Große Fee, weshalb das erst etwas später möglich wird.
Die Materialkosten aller Verbesserungsstufen findet Ihr in unserem Guide zu den Großen Feen in Breath of the Wild.
Zum östlichen Stausee
Teleportiert Euch nach dem Abschluss der Nebenaufgabe wieder nach Zora beziehungsweise nutzt den Neji-Yoma-Schrein als Ausgangspunkt. Verlasst das Dorf nach Osten und schwimmt mit der Zora-Rüstung erneut die Wasserfälle am Mikau- und Lulu-See hinauf. Da Ihr den Weg inzwischen kennt, dauert der Aufstieg nur wenige Minuten.
Am Donnerhorn müsst Ihr den Leunen nicht erneut besuchen. Haltet Euch am Rand seines Reviers und steigt direkt zum Shatterback Point. Springt von der Klippe und gleitet mit dem Parasegel hinunter zum östlichen Stausee. Sidon wartet dort bereits auf Euch.
Kontrolliert vor dem Gespräch noch einmal Eure Ausrüstung. Ihr benötigt mindestens 20 Elektropfeile und einen funktionsfähigen Bogen. Außerdem sollte Cryomodul schnell erreichbar sein, denn Vah Ruta verteidigt sich beim folgenden Angriff mit großen Eisblöcken.
Hauptziel „Wassertitan Vah Ruta“ – Sidon am Stausee
Sprecht am östlichen Stausee mit Prinz Sidon. Wenn Ihr mindestens 20 Elektropfeile besitzt, erklärt er den Plan: Link reitet auf Sidons Rücken durch den Stausee. Sidon bringt ihn zu den Wasserfällen, die Vah Ruta erzeugt. Mit der Zora-Rüstung kann Link diese hinaufschwimmen, sich in die Luft katapultieren lassen und im Zeitlupenmodus Elektropfeile auf die vier Kontrollpunkte des Titanen schießen.
Bestätigt den Angriff noch nicht, wenn Ihr Eure Heilgerichte, Pfeile oder Bögen erst sortieren möchtet. Sobald Ihr zustimmt, beginnt die erste direkte Auseinandersetzung mit einem der vier Titanen.
Im nächsten Kapitel greifen wir Wassertitan Vah Ruta gemeinsam mit Sidon an, zerstören seine Eisgeschosse mit Cryomodul, treffen alle vier Kontrollpunkte und betreten anschließend den Titanen. Dort holen wir die Karte, öffnen sämtliche Schatztruhen und aktivieren alle fünf Kontrollsiegel auf einem möglichst kurzen Weg.






















