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Waldschrein und Waldtempel

Nachdem Du im Turm der Götter die Waldtafel erhalten hast, beginnt Deine erste richtige Reise mit dem Götterzug. Um die verschwundenen Schienen zum Waldtempel wiederherzustellen, musst Du zunächst den Lokomo Ventilo im Waldschrein aufsuchen. Dein Weg führt Dich durch das kleine Holzfällerdorf Waldforsten und einen verwunschenen Wald, dessen Gleise Dich immer wieder an den Ausgangspunkt zurückführen. Im Waldschrein erwarten Dich die ersten anspruchsvolleren Bombenrätsel und ein gemeinsames Flötenlied mit Ventilo. Anschließend kannst Du den Waldtempel betreten, in dem Du die Luftkanone findest und dem gewaltigen Riesenkäfer Gigakules gegenüberstehst. Unterwegs lassen sich bereits mehrere wertvolle Schätze, insgesamt 200 Rubine aus zwei großen Truhen und der erste Herzcontainer eines Tempels einsammeln.


Mit dem Götterzug nach Waldforsten

Verlasse den Turm der Götter und steige in Deinen neuen Zug. Shiene erklärt Dir zunächst, wie Du eine Route über die Gleiskarte festlegst. Anders als bei Deiner ersten Probefahrt kannst Du nun mit dem Touchpen eine vollständige Strecke einzeichnen, der Deine Lokomotive anschließend automatisch folgt. Halte trotzdem die Weichen und Deine Umgebung im Auge, denn auf den Schienen können Dir weiterhin Tiere und andere Hindernisse begegnen. Zeichne zunächst eine Route zu dem kleinen Dorf im Zentrum des Waldlandes, das auf Deiner Karte noch nicht mit einem Namen versehen ist. Während der Fahrt triffst Du auf elefantenähnliche Tiere, die sich auf den Gleisen aufhalten. Betätige mehrmals die Zugpfeife, sobald Du sie entdeckst, um sie rechtzeitig zu verscheuchen. Auch aggressive Vögel können Deinen Zug angreifen. Ein kräftiges Pfeifsignal hält sie auf Abstand, sodass Du Deine Reise ohne größere Schwierigkeiten fortsetzen kannst.

Am Bahnhof angekommen, befindest Du Dich in Waldforsten, einem kleinen Dorf, dessen Bewohner hauptsächlich vom Holzfällen leben. Da Du für Deine weitere Reise ohnehin durch diesen Ort kommst, lohnt sich ein kurzer Rundgang. Im westlichen Haus befindet sich ein Laden, in dem Du unter anderem einen Schild für 80 Rubine kaufen kannst, falls Du Dir in Stadt Hyrule noch keinen besorgt hast. Im Haus am nördlichen Ende des Dorfes lebt der Dorfälteste. Sprich mit ihm, um mehr über den Waldschrein zu erfahren. Er erklärt Dir, dass der Weg nach Westen durch einen verwunschenen Wald führt. Wer an einer der dortigen Kreuzungen die falsche Richtung einschlägt, landet immer wieder am Anfang des Labyrinths. Der Dorfälteste empfiehlt Dir deshalb, auch mit den anderen Bewohnern zu sprechen, bevor Du weiterfährst.

Besuche anschließend das Haus auf der rechten Seite des Dorfes. Einer der Bewohner verrät Dir das Geheimnis des Waldes: Die Bäume weisen Dir den richtigen Weg, allerdings darfst Du dem vierten Baum nicht vertrauen. Dieser Hinweis ist entscheidend, um das bevorstehende Gleislabyrinth ohne Umwege zu überwinden. Bevor Du zum Bahnhof zurückkehrst, solltest Du Dir außerdem den nordöstlichen Weg in Waldforsten merken. Er führt in einen weiteren Waldabschnitt, in dem sich ein Stempelstand befindet. Da Du das benötigte Stempelbuch erst später von Niko erhältst, kannst Du den Stempel bei Deinem ersten Besuch noch nicht einsammeln. Der Standort gehört zu den 20 Stempeln in Spirit Tracks, die Du für einen vollständigen Spielstand benötigst. Verlasse das Dorf anschließend und zeichne eine Route zu den westlich gelegenen Waldgleisen ein.


Der verwunschene Wald – Die richtigen Weichen stellen

Schon kurz nach der Einfahrt in den Wald verändert sich die Umgebung. Die Bäume stehen dicht beieinander und die Gleise führen durch ein Labyrinth aus nahezu identischen Streckenabschnitten. Vor jeder Weiche bemerkst Du einen auffälligen abgestorbenen Baum, dessen langer Ast entweder nach links oder nach rechts zeigt. Genau auf diese Bäume bezog sich der Hinweis aus Waldforsten. Fahre bei den ersten drei Weichen immer in die Richtung, in die der abgestorbene Ast zeigt. Die Positionen können sich unterscheiden, weshalb Du nicht einfach eine feste Folge aus Links- und Rechtsabbiegen auswendig lernen solltest. Beobachte stattdessen den jeweiligen Baum und stelle die nächste Weiche rechtzeitig um. Wenn Du eine falsche Abzweigung erwischst, führt Dich der Wald wieder an seinen Anfang zurück und Du musst die vier Entscheidungen erneut treffen.

Bei der vierten Weiche gilt genau das Gegenteil. Zeigt der abgestorbene Ast nach links, musst Du rechts abbiegen. Zeigt er nach rechts, wählst Du den linken Weg. Achte besonders an dieser letzten Kreuzung auf Deine Geschwindigkeit, da die Weichen recht schnell aufeinanderfolgen. Sobald Du alle vier Abzweigungen richtig passiert hast, lichtet sich der Wald und Dein Zug erreicht den Bahnhof des Waldschreins. Steige aus und folge dem Weg nach Norden. Auf dem Gelände begegnen Dir gelbe Spinuts und Krähen, die von den Bäumen herabfliegen, sobald Du Dich ihnen näherst. Erledige die Spinuts mit Deinem Schwert und halte bei den Krähen etwas Abstand, bis sie zum Angriff ansetzen. Mit einem gezielten Schwerthieb kannst Du sie abwehren und anschließend den Weg fortsetzen.


Waldschrein – Der Geheimgang und die Bombenfrüchte

Halte Dich nach Deiner Ankunft im Waldschrein zunächst rechts und folge dem Weg nach Nordosten. Dort führen mehrere Treppen zu einem höher gelegenen Abschnitt, in dem zwei Bombenfrüchte wachsen. Bevor Du Dich dem eigentlichen Brückenrätsel widmest, solltest Du mit einer der Früchte einen kleinen Umweg freisprengen. Hebe sie auf, gehe die Treppen wieder nach unten und laufe nach links zu den auffällig brüchigen Steinblöcken. Wirf die Bombenfrucht von der richtigen Stelle aus gegen die Felsen und entferne Dich, bevor sie explodiert. Durch die Explosion verschwindet die Blockade und Du öffnest eine Abkürzung zwischen den beiden Bereichen des Waldschreins. Diese ist später nützlich, wenn Du den Schrein noch einmal besuchen möchtest, um den Stempel einzusammeln.

Kehre anschließend zu den beiden Bombenfrüchten zurück und gehe über die feste Brücke nach Westen. Dahinter entdeckst Du einen Kristallschalter, der eine zweite Brücke für kurze Zeit ausfahren lässt. Schlägst Du einfach mit Deinem Schwert auf den Schalter, bleibt die Brücke nicht lange genug bestehen, um eine Bombenfrucht von ihrer Pflanze bis zu den brüchigen Felsen auf der gegenüberliegenden Seite zu tragen. Die Lösung besteht darin, die beiden Bombenfrüchte nacheinander zu verwenden. Hebe zunächst die erste Frucht auf und trage sie über die feste Brücke zum Kristallschalter. Lege die Bombe direkt neben dem Schalter ab, ohne ihn dabei sofort zu treffen. Laufe anschließend schnell zu den Pflanzen zurück und nimm die zweite Bombenfrucht auf. Während Du wieder zum Schalter läufst, explodiert die erste Bombe und aktiviert dadurch die zeitlich begrenzte Brücke.

Überquere nun mit der zweiten Bombenfrucht so schnell wie möglich die ausgefahrene Brücke und wirf sie gegen die brüchigen Felsen am anderen Ende. Die Explosion räumt das Hindernis aus dem Weg und öffnet Dir den Zugang zum westlichen Teil des Waldschreins. Falls Dir die Bombe unterwegs explodiert oder die Brücke verschwindet, bevor Du sie überqueren konntest, kannst Du den Versuch beliebig oft wiederholen. Die Bombenfrüchte wachsen nach kurzer Zeit nach. Wenn Du auf der anderen Seite angekommen bist, solltest Du Dir außerdem den Weg nach Norden merken. Dort befindet sich ein weiterer Stempelstand, den Du bei einem späteren Besuch mit Deinem Stempelbuch benutzen kannst. Damit hast Du bereits zwei der vier frühen Stempelstandorte im Waldland entdeckt.


Das Wecklied und die steinernen Köpfe

Folge dem nun geöffneten Weg weiter nach Westen. Nach kurzer Zeit bemerkst Du eine merkwürdige steinerne Statue, deren Oberseite an eine kleine Rakete erinnert. Tippe sie an und beobachte, wie zwei farbige Lichtkugeln aus ihr aufsteigen. Die Kugeln geben die Töne einer einfachen Melodie vor, die Du auf Deiner Flöte des Landes nachspielen musst. Öffne das Instrument und verschiebe es mit dem Touchpen so, dass zunächst die blaue und anschließend die orangefarbene Röhre vor Links Mund steht. Puste bei jedem Ton in das Mikrofon. Sobald Du die beiden Töne richtig gespielt hast, lernst Du das Wecklied. Damit kannst Du fortan schlafende Boing-Oing-Steine zum Leben erwecken, die Dir Hinweise zu Rätseln oder zur Anzahl noch ungeöffneter Schatztruhen geben. Die Melodie lässt sich jederzeit wiederholen und gehört zu den fünf frei einsetzbaren Flötenliedern in Spirit Tracks.

Gehe anschließend weiter nach links und besiege die Schleime, die sich in diesem Bereich aufhalten. Du gelangst zu einem Platz mit mehreren steinernen Köpfen und einer großen Tafel in der Mitte. Auf der Tafel steht der Hinweis, dass Du die beiden Statuen miteinander verbinden sollst, die sich gegenseitig ansehen. Betrachte zunächst die Blickrichtung jedes Kopfes. Es kommt nicht darauf an, welche Statuen nebeneinanderstehen, sondern darauf, welche Köpfe tatsächlich einander zugewandt sind. Die richtige Verbindung verläuft vom Kopf oben links in der Nähe des verschlossenen Tores zum Kopf rechts unten. Wenn Du Schwierigkeiten hast, die beiden Statuen zu unterscheiden, kannst Du ihre Standorte und Blickrichtungen zunächst auf Deiner eigenen Karte markieren.

Untersuche anschließend die Tafel erneut und zeichne auf der eingeblendeten Karte eine gerade Linie zwischen diesen beiden Köpfen. Sobald die Verbindung stimmt, öffnet sich das zuvor verschlossene Tor im Norden. Folge dem freigelegten Weg und betrete die Höhle dahinter. Dort wartet bereits der Lokomo Ventilo, der Dir erklären wird, wie Du die Schienen zum ersten Tempel wiederherstellen kannst.


Ventilos Duett – Das Lied der Erneuerung

Sprich mit Ventilo und höre Dir seine Erklärungen an. Wie Shiene im Turm der Götter besitzt auch er eine besondere Verbindung zu den heiligen Schienen. Allerdings kann er ihre Kraft nicht alleine wiederherstellen. Dazu benötigt er einen zweiten Musiker, der mit ihm das Lied der Erneuerung spielt. Ventilo übernimmt den ersten Teil mit seinem Instrument, während Du ihn mit der Flöte des Landes begleitest. Bevor das eigentliche Duett beginnt, kannst Du Deinen Part üben. Die benötigte Tonfolge besteht aus Orange, Gelb und Violett. Verschiebe die Flöte jeweils so, dass sich die entsprechende Röhre vor Links Mund befindet, und puste gleichmäßig in das Mikrofon.

Beim anschließenden gemeinsamen Spiel kommt es vor allem auf den richtigen Einsatz an. Warte, bis Ventilo seinen Abschnitt beendet hat und Link an der Reihe ist. Spiele Deine drei Töne in der angezeigten Reihenfolge und halte den Rhythmus möglichst gleichmäßig. Wenn Du zwischen zwei Röhren wechseln musst, kannst Du die Flöte mit dem Touchpen verschieben, während Du weiterpustest. Solltest Du beim Wechsel versehentlich andere Röhren treffen, unterbrich den Luftstrom kurz und setze erst beim gewünschten Ton wieder ein. Wenn Dein Einsatz nicht erkannt wird, kannst Du das Duett beliebig oft wiederholen. Nach einem erfolgreichen gemeinsamen Spiel erklingt die vollständige Melodie und eine Zwischensequenz beginnt.

Die Kraft des Liedes lässt einen weiteren Teil der verschwundenen Schienen wieder erscheinen. Auf Deiner Gleiskarte ist nun auch der Weg zum Waldtempel sichtbar, der sich nördlich des Waldschreins befindet. Verabschiede Dich von Ventilo und verlasse die Höhle. Durchquere den Waldschrein auf dem Rückweg und benutze dabei Deine zuvor freigesprengte Abkürzung, um schneller zum Bahnhof zu gelangen. Steige wieder in den Götterzug und zeichne die neue Strecke bis zum Waldtempel ein. Das zuvor verwunschene Gleislabyrinth stellt nun kein Hindernis mehr dar. Während der Fahrt begegnen Dir jedoch mehrere Skulltulas, die sich von den Bäumen herab auf die Schienen fallen lassen. Ziehe rechtzeitig an der Zugpfeife, um die großen Spinnen zu verscheuchen. Nach kurzer Fahrt erreichst Du den Bahnhof direkt vor dem ersten Tempel.


Waldtempel – Das Rettungslied lernen

Steige aus dem Zug und laufe nach Norden zum großen Baum, in dessen Innerem sich der Waldtempel befindet. Bevor Du durch den Eingang gehst, solltest Du unbedingt die Raketenstatue links oben auf dem Vorplatz untersuchen. Sie funktioniert genauso wie die Statue im Waldschrein und bringt Dir eine weitere Melodie bei. Tippe die Statue an, warte auf die drei aufsteigenden Lichtkugeln und spiele anschließend die Töne Grün, Weiß und Grün auf Deiner Flöte nach. Dadurch erlernst Du das Rettungslied, mit dem Du bei Bedarf eine heilende Fee herbeirufen kannst. Die Fee stellt Deine verlorenen Herzen wieder her, allerdings lässt sich die Melodie nur innerhalb eines Tempels oder im Turm der Götter zur Heilung einsetzen. Zudem funktioniert sie pro Besuch nur einmal. Wenn Du den Tempel verlässt und später erneut betrittst, kannst Du das Lied wieder benutzen. Hebe Dir diese Möglichkeit am besten für schwierige Kämpfe oder den Endgegner auf, statt sie bereits bei wenigen fehlenden Herzen zu verbrauchen.

Betritt anschließend den Waldtempel durch den großen Eingang im Norden. Gleich in der ersten Halle siehst Du eine verschlossene Tür, für die Du noch keinen Schlüssel besitzt. Folge deshalb dem einzig verfügbaren Gang zunächst nach Norden und biege anschließend nach rechts ab. Am Rand einer schmalen Schlucht wachsen zwei braune Pflanzen, deren Früchte Du aufheben und werfen kannst. Nimm eine davon und stelle Dich an die Lücke auf der rechten Seite. Auf der gegenüberliegenden Plattform befindet sich ein Kristallschalter. Wirf die Frucht so darüber, dass sie den Schalter trifft. Daraufhin erscheint eine Brücke, über die Du den Abgrund überqueren kannst. Gehe auf der anderen Seite zunächst nach Süden. Der nördliche Weg ist noch von einer großen Giftwolke versperrt, für die Du erst einen besonderen Gegenstand benötigst.


Der erste Schatz im Waldtempel – 100 Rubine

Folge dem südlichen Gang, bis sich die Türen hinter Dir schließen und drei Gegner erscheinen. Es handelt sich um zwei gewöhnliche gelbe Spinuts und einen etwas stärkeren grünen Spinut. Die beiden gelben Gegner kannst Du mit einfachen Schwerthieben besiegen. Beim grünen Spinut solltest Du kurz warten, bis er seinen Angriff beendet hat, und dann zuschlagen. Eine Wirbelattacke eignet sich besonders gut, wenn mehrere Gegner gleichzeitig auf Dich zulaufen. Nachdem alle drei besiegt sind, öffnen sich die Türen wieder und in der Mitte des Raumes erscheint eine Schatztruhe. Darin findest Du einen großen grünen Rubin im Wert von 100 Rubinen. Diese Truhe solltest Du keinesfalls übersehen, denn das Geld wird später für Zugteile, Ausrüstungsgegenstände und Nebenaufgaben benötigt. Verlasse den Kampfraum anschließend durch den östlichen Ausgang und steige die Treppe zum nächsten Stockwerk hinauf.


Die Luftkanone finden

Im nächsten Stockwerk bemerkst Du sofort die violetten Giftwolken, die an mehreren Stellen den Weg versperren. Berühre sie möglichst nicht, da Link beim Kontakt Schaden nimmt. Halte Dich zunächst an den freien Rand der Gänge und folge dem Weg nach Norden. Dort schließt sich die Tür hinter Dir und vier kleine Giftgaskäfer, sogenannte Vengas, erscheinen. Die Gegner lassen sich mit Deinem Schwert besiegen, setzen beim Sterben allerdings selbst eine Giftwolke frei. Greife sie deshalb möglichst einzeln an und ziehe Dich sofort zurück, sobald ein Käfer explodiert. Nach dem Sieg über alle vier Gegner erscheint eine große Schatztruhe im Raum. Öffne sie und nimm die Luftkanone an Dich, den ersten besonderen Ausrüstungsgegenstand des Waldtempels.

Mit der Luftkanone kannst Du kräftige Luftstöße erzeugen, die Gegner betäuben, kleinere Gegenstände bewegen und sogar gefährliche Giftwolken fortblasen. Wähle den Gegenstand über das Menü aus und richte ihn mit dem Touchpen auf das gewünschte Ziel. Puste anschließend in das Mikrofon des Nintendo DS, damit Link einen Luftstoß abfeuert. Probiere die neue Waffe direkt an den Giftwolken aus, die von den besiegten Käfern zurückgeblieben sind. Kehre danach ein Stück nach Süden zurück und entferne die große violette Wolke im unteren Bereich dieses Stockwerks. Darunter kommt eine versteckte Schatztruhe zum Vorschein, die einen Schatz enthält. Der genaue Gegenstand kann unterschiedlich ausfallen. Nimm ihn mit und bewahre ihn für Deine spätere Sammlung oder den Kauf neuer Zugteile auf. Weitere Informationen findest Du in unserer Übersicht zu den Schätzen und ihren Wertigkeiten.

Gehe nun zurück in den Raum, in dem Du die Luftkanone erhalten hast. Im oberen Bereich befindet sich ein kleines Windrad, das mit einem Mechanismus für die Tür auf der linken Seite verbunden ist. Stelle Dich davor und puste mit Deiner Luftkanone kräftig gegen die Propellerblätter. Sobald sich das Rad dreht, wird die zuvor verschlossene Tür geöffnet. Folge dem neuen Weg nach Westen. Hier entdeckst Du den ersten schlafenden Boing-Oing-Stein innerhalb des Tempels. Spiele in seiner Nähe das bereits gelernte Wecklied, um ihn aufzuwecken. Für einen kleinen Betrag kann er Dir verraten, wie viele ungeöffnete Schatztruhen sich noch auf diesem Stockwerk befinden. Wenn Du die versteckte Truhe aus der Giftwolke bereits eingesammelt hast, brauchst Du diesen Hinweis allerdings nicht unbedingt. Beseitige die übrigen Giftwolken im westlichen Gang und steige die dortige Treppe wieder nach unten ins Erdgeschoss.


Der erste kleine Schlüssel

Nach dem Abstieg befindest Du Dich in einem neuen Bereich des Erdgeschosses. In der Mitte des Raumes liegt gut sichtbar ein kleiner Schlüssel auf einer Plattform, die Du nicht direkt betreten kannst. Genau hier kommt Deine neue Luftkanone zum Einsatz. Stelle Dich südlich der Plattform auf und richte die Kanone auf den Schlüssel. Puste kräftig in das Mikrofon, um den Schlüssel von seiner erhöhten Position auf die andere Seite zu befördern. Laufe anschließend dorthin und hebe ihn auf. Mit diesem Schlüssel kannst Du eine der beiden verschlossenen Türen öffnen, die Du zuvor im Tempel entdeckt hast.

Bevor Du ihn benutzt, solltest Du allerdings noch den übrigen Teil des Erdgeschosses erkunden. Gehe zunächst nach rechts und stelle Dich auf den dortigen Bodenschalter, um den Durchgang zurück in den östlichen Teil des Tempels zu öffnen. Inzwischen halten sich hier weitere Giftgaskäfer auf, die Du mit dem Schwert beseitigen kannst. Durchquere den Bereich und begebe Dich in die nordöstliche Ecke des Erdgeschosses. Dort versperrt Dir eine große violette Giftwolke die Sicht. Entferne sie vollständig mit der Luftkanone und betrete den dahinterliegenden Gang. Du entdeckst einen weiteren Bodenschalter sowie einen Stempelstand des Waldtempels. Da Du noch kein Stempelbuch besitzt, kannst Du auch diesen Stempel derzeit nicht einsammeln. Markiere seine Position auf Deiner Karte, damit Du ihn bei einem späteren Besuch ohne langes Suchen wiederfindest.

Betätige anschließend den Bodenschalter neben dem Stempelstand. Dadurch erscheint an einer anderen Stelle im Erdgeschoss eine neue Schatztruhe. Laufe den freigelegten Weg zurück und suche die Truhe auf. Darin befindet sich ein weiterer großer grüner Rubin im Wert von 100 Rubinen. Gemeinsam mit dem ersten großen Rubin aus der Kampfkammer hast Du damit bereits 200 Rubine aus den beiden entsprechenden Tempeltruhen erhalten. Kehre danach zum Eingangsbereich des Waldtempels zurück und benutze den kleinen Schlüssel an der bisher verschlossenen Tür im nördlichen Teil der Halle. Dahinter wartet der nächste Abschnitt des Labyrinths.


Die fliegenden Totenschädel besiegen

Hinter der geöffneten Tür gelangst Du zunächst in einen längeren Gang, in dem sich ein weiterer Boing-Oing-Stein befindet. Du kannst ihn bei Bedarf mit dem Wecklied aufwecken, um zu erfahren, ob Dir auf dieser Etage noch Schatztruhen fehlen. Wenn Du beide großen Rubine eingesammelt hast, ist der wesentliche Teil der Schatzsuche im Erdgeschoss bereits abgeschlossen. Folge dem Gang anschließend weiter nach Südwesten. Sobald Du die nächste Kammer betrittst, schließen sich die Türen und zwei violette Totenschädel erscheinen. Diese schwebenden Gegner sind von einer gefährlichen Giftwolke umgeben und lassen sich deshalb nicht ohne Weiteres mit dem Schwert angreifen.

Halte ein wenig Abstand und beobachte ihre Bewegungen. Warte, bis einer der Totenschädel kurz stehen bleibt, und richte dann die Luftkanone auf ihn. Ein kräftiger Luftstoß entfernt seine violette Giftwolke und macht ihn für einen Moment verwundbar. Laufe sofort zu ihm und erledige ihn mit einem Schwerthieb. Wiederhole dieselbe Vorgehensweise beim zweiten Totenschädel. Achte darauf, nicht zu nahe an die Gegner heranzugehen, solange ihre Giftwolken noch aktiv sind. Nach dem Sieg öffnen sich die Türen und Du kannst den Raum über die nördliche Treppe verlassen. Im nächsten Stockwerk erwarten Dich weitere Giftgaskäfer sowie das Rätsel um den zweiten kleinen Schlüssel.


Der zweite kleine Schlüssel im oberen Stockwerk

Nach dem Aufstieg erreichst Du erneut das Stockwerk, in dem Du zuvor die Luftkanone erhalten hast, diesmal allerdings in einem anderen Bereich. Zwei Giftgaskäfer stellen sich Dir in den Weg. Besiege sie mit dem Schwert und weiche den zurückbleibenden Wolken aus. Auf der rechten Seite des Raumes erkennst Du eine weitere verschlossene Tür. Da Dir noch ein Schlüssel fehlt, folgst Du zunächst dem Weg nach Norden und steigst über die westliche Treppe in das darüberliegende Stockwerk. Dort entdeckst Du eine braune Pflanze, die unmittelbar vor einer Lücke wächst. Auf der anderen Seite befindet sich ein Kristallschalter, den Du von Deiner gegenwärtigen Position nicht mit dem Schwert erreichen kannst.

Stelle Link direkt südlich der Pflanze auf und richte die Luftkanone so aus, dass der Luftstoß die Frucht geradewegs nach Norden befördert. Triffst Du den richtigen Winkel, fliegt die Frucht über den Abgrund und aktiviert den Kristallschalter. Dadurch erscheint eine Schatztruhe in diesem Bereich. Öffne sie und nimm den zweiten kleinen Schlüssel an Dich. Anschließend kehrst Du über dieselbe Treppe wieder ins darunterliegende Stockwerk zurück. Gehe nun zur verschlossenen Tür im südöstlichen Bereich und öffne sie mit Deinem neuen Schlüssel. Dahinter befindet sich eine größere Kampfkammer, in der bereits der erste Zwischengegner des Waldtempels auf Dich wartet.


Zwischengegner: Mothula besiegen

Sobald Du den Raum betrittst, schließen sich die Türen und Mothula erscheint. Der fliegende Zwischengegner bewegt sich über den Boden und versucht, Dich mit magischen Angriffen zu treffen. Deine Luftkanone ist zwar die entscheidende Waffe in diesem Kampf, allerdings darfst Du sie nicht einfach direkt gegen Mothula richten. Solange sie keinen Angriff vorbereitet, kann sie Deine Luftstöße abwehren und Dich dadurch selbst für einen Moment betäuben. Halte deshalb zunächst Abstand und bewege Dich möglichst in der Mitte des Raumes, damit Du genügend Platz zum Ausweichen hast. Beobachte Mothula und warte darauf, dass sie einen schwebenden Totenschädel beziehungsweise eine violette Blase auf Dich zuschickt.

Sobald das Geschoss in Deine Richtung fliegt, richtest Du die Luftkanone darauf und pustest es zurück zu Mothula. Triffst Du sie mit ihrem eigenen Angriff, wird sie kurzzeitig betäubt und bleibt bewegungslos in der Luft stehen. Laufe sofort auf sie zu und greife mit Deinem Schwert an. Eine Wirbelattacke eignet sich besonders gut, da sie in kurzer Zeit großen Schaden verursacht. Nach dem Treffer zieht sich Mothula zurück und beginnt erneut mit ihren Angriffen. Bleibe auf Abstand, warte auf den nächsten Totenschädel und schleudere ihn mit der Luftkanone zurück. Nach wenigen erfolgreichen Schwerttreffern ist der Zwischengegner besiegt und die Türen öffnen sich wieder. Steige anschließend die freigegebene Treppe hinauf, um den oberen Abschnitt des Waldtempels zu erreichen.


Die Bombenwürmer und das giftige Labyrinth

Im nächsten Stockwerk entdeckst Du eine gewaltige Tür mit einem großen Schlüsselloch. Dahinter befindet sich der Endgegner des Waldtempels, doch zunächst musst Du den dazugehörigen Masterschlüssel finden. Folge dem Gang deshalb nach Süden und halte Dich anschließend rechts. Dort begegnet Dir ein ungewöhnlicher kleiner Wurm, der sich zunächst harmlos über den Boden bewegt. Sobald Du ihn mit dem Schwert triffst, rollt er sich zu einer stacheligen Kugel zusammen, die nach kurzer Zeit explodiert. Diese Bombenwürmer übernehmen im weiteren Verlauf des Tempels die Funktion von Bomben. Du kannst sie mit Deiner Luftkanone in eine beliebige Richtung schleudern, um brüchige Mauern zu zerstören oder entfernte Schalter zu betätigen.

Triff den ersten Wurm einmal mit dem Schwert und warte, bis er sich vollständig zusammengerollt hat. Stelle Dich anschließend so auf, dass die rissige Steinwand rechts direkt vor Dir liegt, und richte die Luftkanone auf die explosive Kugel. Puste sie gegen die Felsen, um die Wand zu zerstören. Dahinter kommst Du in einen schmalen Gang, der von violetten Giftwolken bedeckt ist. Räume die Wolken mit der Luftkanone Stück für Stück aus dem Weg. Dabei erkennst Du, dass sich unter ihnen nur ein schmaler gewundener Pfad befindet, der unmittelbar an einem tiefen Abgrund entlangführt. Laufe deshalb nicht blind durch den Nebel, sondern entferne immer erst die Wolken vor Dir und bewege Link anschließend vorsichtig über den freigelegten Boden.

Folge dem Weg bis in den südöstlichen Bereich des Stockwerks. Dort findest Du einen Bodenschalter, der eine weitere Schatztruhe erscheinen lässt. Betätige ihn und öffne die Truhe, um einen zusätzlichen Schatz einzusammeln. Damit hast Du neben den beiden großen Rubinen auch die zweite Schatztruhe des Tempels gefunden, deren Inhalt kein fester Gegenstand ist. In der Nähe befindet sich ein weiterer schlafender Boing-Oing-Stein, den Du mit dem Wecklied aufwecken kannst, falls Du die übrigen Truhen kontrollieren möchtest. Anschließend gehst Du zum Kristallschalter am Ende dieses Abschnitts und aktivierst ihn mit Deinem Schwert. Dadurch öffnet sich eine bislang verschlossene Tür im südwestlichen Teil des Stockwerks.


Der Weg zum Masterschlüssel

Kehre über den schmalen Pfad zurück und begib Dich zur nun geöffneten Tür im Südwesten. Im dahinterliegenden Raum erkennst Du auf der gegenüberliegenden Seite einer Schlucht weitere brüchige Felsblöcke. Hinter ihnen befindet sich ein Kristallschalter, den Du mit Deinem Schwert nicht erreichen kannst. In der Nähe erscheinen erneut Bombenwürmer. Schlage einen der Würmer mit dem Schwert und warte, bis er sich zur explosiven Kugel zusammengerollt hat. Positioniere Dich nun so, dass Du ihn mit Deiner Luftkanone über den Abgrund direkt gegen die brüchigen Steine schleudern kannst. Nach der Explosion ist der Weg zum Schalter frei. Falls der erste Versuch misslingt, brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen, denn die Bombenwürmer erscheinen nach kurzer Zeit erneut.

Warte auf den nächsten Bombenwurm und verwandle auch ihn mit einem Schwerthieb in eine explosive Kugel. Richte diesmal die Luftkanone auf den nun freigelegten Kristallschalter hinter dem Abgrund. Schleudere die Kugel so darüber, dass sie den Schalter trifft und durch ihre Explosion aktiviert. Wenn Du richtig gezielt hast, öffnet sich die Tür zum nordöstlichen Raum dieses Stockwerks. Kehre auf dem bereits bekannten Weg zurück und betrete die neu zugängliche Kammer. Dort liegt der gesuchte Masterschlüssel, mit dem Du die große Tür zum Endgegner öffnen kannst. Hebe ihn allerdings noch nicht sofort auf, denn in diesem Raum erwartet Dich ein letztes wichtiges Rätsel.


Den Masterschlüssel an den Schlüsselwächtern vorbeibringen

An der Wand hinter dem Masterschlüssel befindet sich eine besondere Karte. Sie zeigt einen Weg vom Standort des Schlüssels bis zum großen Schloss und markiert gleichzeitig zwei gefährliche Stellen mit Totenkopfsymbolen. Untersuche die Karte genau und übertrage die eingezeichnete Route auf Deine eigene Karte auf dem oberen Bildschirm. Die Markierungen sind entscheidend, weil beim Transport des Masterschlüssels bestimmte Fallen ausgelöst werden können. Sobald Du den Schlüssel aufnimmst, erscheinen bei einer falschen Wegwahl sogenannte Schlüsselwächter. Diese unheimlichen Gegner verfolgen Link, entreißen ihm den Masterschlüssel und bringen ihn anschließend an seinen ursprünglichen Platz zurück. Du kannst den Versuch zwar wiederholen, sparst Dir aber viel Zeit, wenn Du von Anfang an den sicheren Weg benutzt.

Hebe nun den Masterschlüssel auf und trage ihn exakt entlang der zuvor eingezeichneten Route durch das Stockwerk. Laufe nicht quer durch den Raum und vermeide insbesondere die auf der Wandkarte mit Totenköpfen gekennzeichneten Bereiche. Da Link beim Tragen des großen Schlüssels langsamer unterwegs ist und nicht wie gewohnt kämpfen kann, solltest Du mögliche Gefahren möglichst umgehen. Folge dem sicheren Weg bis zur großen Tür im nördlichen Bereich und berühre mit dem Schlüssel das Schloss. Link setzt ihn daraufhin automatisch ein und öffnet den Zugang zum nächsten Stockwerk.

Steige die Treppe hinauf und betrete den letzten Raum vor dem Endgegner. Hier findest Du mehrere Krüge, die Du zerschlagen solltest, um verlorene Herzen aufzufüllen. Untersuche außerdem die Steintafel in der Nähe der Tür. Dadurch erscheint ein blaues Lichtportal, mit dem Du bei Bedarf vom Eingang des Tempels direkt zu diesem Abschnitt zurückkehren kannst. Wenn Deine Lebensenergie wieder vollständig aufgefüllt ist, solltest Du den Spielstand speichern. Betritt anschließend die letzte Tür und bereite Dich auf Deinen ersten großen Endgegner vor.


Endgegner: Riesenkäfer Gigakules

Kaum hast Du die große Kampfarena betreten, fällt ein gewaltiger gepanzerter Käfer von der Decke herab. Vor Dir steht Gigakules, der Wächter des Waldtempels. Sein riesiges Horn und der schwere Panzer lassen ihn auf den ersten Blick nahezu unverwundbar erscheinen. Seine eigentliche Schwachstelle befindet sich allerdings an seinem Hinterleib, der von einer dichten violetten Giftwolke umgeben ist. Für diesen Kampf benötigst Du sowohl Dein Schwert als auch die Luftkanone. Der Kampf besteht aus zwei Phasen, in denen Du Gigakules zunächst am Boden betäubst und ihn anschließend während seiner Flugangriffe mit explosiven Bombenwürmern zu Fall bringst.

Erste Phase – Die Giftwolke vom Hinterleib entfernen

Zu Beginn des Kampfes bewegt sich Gigakules langsam über die kreisförmige Plattform und versucht, Dich mit seinem gewaltigen Horn zu treffen. Laufe zunächst am äußeren Rand der Arena entlang und halte genügend Abstand, damit Du nicht von seinem Körper oder seinen Angriffen getroffen wirst. Nach kurzer Zeit bleibt Gigakules stehen und bereitet einen kräftigen Stoß mit seinem Horn vor. Weiche seitlich aus, sobald er angreift, und nutze den kurzen Moment nach seinem verfehlten Angriff. Während sich der Käfer wieder aufrichtet, kannst Du hinter ihn laufen und Deine Luftkanone auf den violetten Qualm an seinem Hinterleib richten. Puste die Giftwolke fort, damit seine empfindliche Rückseite freigelegt wird. Dadurch wird Gigakules kurzzeitig betäubt und Du kannst ihn mit dem Schwert angreifen.

Führe möglichst mehrere Schwerttreffer hintereinander aus, solange Gigakules regungslos am Boden liegt. Eine Wirbelattacke eignet sich auch hier besonders gut, wenn Du nah genug an seiner Schwachstelle stehst. Sobald er sich wieder bewegt, ziehst Du Dich zurück und wartest auf den nächsten Hornangriff. Versuche nicht, von vorne auf seinen Panzer einzuschlagen, da Du dort keinen nennenswerten Schaden verursachst. Bleibe stattdessen in Bewegung und wiederhole den Ablauf: Hornangriff ausweichen, hinter Gigakules laufen, Giftwolke mit der Luftkanone entfernen und auf den Hinterleib einschlagen. Nach mehreren erfolgreichen Angriffen ändert der Riesenkäfer seine Taktik und steigt mit seinen Flügeln in die Luft.

Zweite Phase – Gigakules mit Bombenwürmern vom Himmel holen

In der zweiten Phase schwebt Gigakules über der Arena und wirft mehrere Bombenwürmer auf den Boden. Diese kennst Du bereits aus den oberen Stockwerken des Waldtempels. Schlage einen der Würmer mit Deinem Schwert, damit er sich zu einer explosiven Stachelkugel zusammenrollt. Stelle Dich anschließend so auf, dass Du freie Sicht auf Gigakules hast, und richte die Luftkanone auf die Kugel. Beobachte den Käfer aufmerksam, denn nach kurzer Zeit beginnt er einen schnellen Sturzflug in Deine Richtung. Sobald er auf Dich zufliegt, musst Du die explosive Kugel mit der Luftkanone direkt auf ihn schleudern. Triffst Du den richtigen Moment, explodiert der Bombenwurm am Körper des Riesenkäfers und bringt ihn zum Absturz.

Gigakules fällt betäubt auf den Boden und seine empfindliche Rückseite liegt wieder frei. Laufe sofort zu seinem Hinterleib und greife mit Deinem Schwert an, bevor er sich wieder aufrichten kann. Nach einigen Treffern steigt der Käfer erneut in die Luft und wirft weitere Bombenwürmer ab. Wiederhole die gleiche Vorgehensweise, indem Du einen Wurm in eine explosive Kugel verwandelst und diese im richtigen Augenblick auf den heranfliegenden Boss schleuderst. Wichtig ist vor allem das Timing: Wenn Du die Kugel zu früh abfeuerst, kann sie Gigakules verfehlen. Wartest Du dagegen zu lange, trifft Dich sein Sturzflug. Halte den Käfer daher stets im Blick und benutze die Luftkanone erst, wenn er seinen Angriff wirklich begonnen hat. Nach mehreren erfolgreichen Treffern und anschließenden Schwertangriffen ist Gigakules schließlich besiegt.


Der erste Herzcontainer und die wiederhergestellten Schienen

Nach dem Sieg über Gigakules erscheint in der Mitte der Arena ein großer grüner Energiekristall. Seine Kraft breitet sich über die Schienen des Waldlandes aus und erreicht schließlich den Turm der Götter. In einer Zwischensequenz kannst Du beobachten, wie ein weiterer der zuvor auseinandergebrochenen Turmabschnitte an seine ursprüngliche Position zurückkehrt. Damit ist die Verbindung zum nächsten Abschnitt des Turms wiederhergestellt und Du kannst Deine Suche nach den übrigen Gleistafeln fortsetzen. Gleichzeitig erscheint im Raum eine große Schatztruhe. Öffne sie unbedingt, bevor Du den Tempel verlässt, denn darin befindet sich Dein erster Herzcontainer. Er erhöht Deine maximale Lebensenergie dauerhaft um ein ganzes Herz.

Anders als in einigen älteren Zelda-Spielen gibt es in Spirit Tracks keine Viertel-Herzteile, die Du erst zu einem vollständigen Herzcontainer zusammensetzen musst. Stattdessen findest Du insgesamt 13 zusätzliche Herzcontainer, von denen fünf als Belohnung für die Tempel-Endgegner und acht durch Nebenaufgaben erhältlich sind. Zusammen mit Deinen drei Anfangsherzen kannst Du auf diese Weise maximal 16 Herzen erreichen. Den ersten der fünf Tempelcontainer hast Du mit dem Sieg über Gigakules bereits erhalten. Alle übrigen Fundorte findest Du in unserer Herzcontainer-Übersicht für Spirit Tracks. Nachdem Du die Truhe geöffnet hast, betrittst Du das blaue Lichtportal und kehrst zum Eingang des Waldtempels zurück. Steige anschließend wieder in Deinen Zug.


Optional: Ein weiterer Herzcontainer in Stadt Hyrule

Bevor Du zum Turm der Götter zurückkehrst, kannst Du bereits einen weiteren Herzcontainer erhalten. Durch den Abschluss des Waldtempels wurde in Stadt Hyrule die erste Herausforderung der Kampfarena freigeschaltet. Wenn Du diese Nebenaufgabe möglichst früh erledigen möchtest, zeichne eine Route zurück in die Stadt und betrete das Haus im südöstlichen Bereich. Dort erwartet Dich eine Frau, die ein besonderes Kampftraining veranstaltet. Für 50 Rubine darfst Du an der ersten Herausforderung teilnehmen. Du musst dabei zehn aufeinanderfolgende Kampfräume überstehen, in denen verschiedene Gegner aus Deinem bisherigen Abenteuer auf Dich warten. Eine wichtige Besonderheit besteht darin, dass Du während dieser Kämpfe keine gewöhnlichen Herzen zur Heilung findest. Beginne die Prüfung deshalb am besten mit vollständig aufgefüllter Lebensenergie und weiche unnötigen Treffern aus.

In den ersten Räumen triffst Du unter anderem auf Spinuts, Oktoroks, Mäuse, Schleime und Fledermäuse. Später erscheinen auch Bombenwürmer und die fliegenden Mothula-Gegner, die Du bereits aus dem Waldtempel kennst. Benutze gegen die Bombenwürmer Deine Luftkanone und schleudere Mothulas Geschosse zu ihr zurück, bevor Du mit dem Schwert angreifst. Gegen größere Gruppen kleiner Gegner sind gezielte Schwerthiebe und Wirbelattacken besonders wirkungsvoll. Im zehnten und letzten Raum wartet schließlich Gigakules auf Dich, den Du ein weiteres Mal besiegen musst. Der Kampf funktioniert genauso wie im Waldtempel: Entferne zunächst die Giftwolke von seinem Hinterleib und schleudere ihm während seiner Flugphase explosive Bombenwürmer entgegen. Hast Du alle zehn Räume überstanden, erhältst Du als einmalige Belohnung einen weiteren Herzcontainer. Damit kannst Du schon vor dem nächsten Tempel insgesamt fünf Herzen besitzen. Falls Dir die Herausforderung noch zu schwierig ist, kannst Du sie auch später mit besserer Ausrüstung nachholen.


Zurück zum Turm der Götter

Nachdem Du den Waldtempel abgeschlossen und gegebenenfalls den zusätzlichen Herzcontainer in Stadt Hyrule eingesammelt hast, führt Dich die Hauptgeschichte zurück zum Turm der Götter. Der Sieg über Gigakules hat die Energie des Waldlandes wiederhergestellt und einen weiteren Teil des Turms mit dem restlichen Gebäude verbunden. Dort kannst Du nun zusätzliche Stockwerke erkunden, neue Phantomrätsel lösen und die nächste Gleistafel suchen. Vergiss bei Deiner späteren Rückkehr ins Waldland außerdem nicht die Stempelstände in Waldforsten, im Waldschrein und im Waldtempel. Sobald Du von Niko das Stempelbuch erhalten hast, kannst Du diese bereits bekannten Fundorte erneut besuchen und die entsprechenden Stempel einsammeln.

Weiter geht es in Kapitel 3: Turm der Götter – Die Schneetafel. Dort erwartet Dich der nächste Abschnitt des Turms, in dem Link und Zelda erneut zusammenarbeiten müssen, um die Schienen in eine weitere Region Hyrules freizuschalten.

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