Nach „Zeldas Vermächtnis“ besitzt Link endlich das Fotomodul, den Shiekah-Sensor+ und Zugriff auf das Hauptziel „Erinnerungsfotos“. Bevor wir uns zum Dorf der Zoras und damit zum ersten Titanen aufmachen, lohnt sich eine ausführliche Runde durch Necluda. Nirgendwo sonst können wir zu diesem Zeitpunkt mit vergleichsweise geringem Risiko so viele dauerhafte Verbesserungen auf einmal einsammeln: Wir vervollständigen die Schreine rund um die Zwillingsberge, holen eine der zwölf Erinnerungen aus Zeldas Album und bekommen dafür das Reckengewand, erledigen mehrere Schrein-Aufgaben in Ost-Necluda und sammeln mit Kletterkopftuch, Kletterstiefeln und Kletterhandschuhen das komplette Kletter-Set. Gerade diese Rüstung macht den restlichen Spielverlauf deutlich angenehmer, weil Link Felswände wesentlich schneller erklimmt.
Die Region eignet sich außerdem hervorragend, um die im Hateno-Institut freigeschalteten Funktionen des Shiekah-Steins zu testen. Fotografiert unterwegs seltene Waffen, Tiere, Pflanzen und Gegner für das Hyrule-Handbuch und stellt den Shiekah-Sensor+ auf Materialien um, die Ihr gerade benötigt. Wer gezielt Schreine nachschlagen möchte, findet auf ZeldaCollection zusätzlich die Spezialseiten zu den Schreinen beim Turm der Zwillingsberge und den Schreinen beim Hateno-Turm.
Hauptziel „Erinnerungsfotos“ – Ein trockener Platz
Beginnen wir mit einer der zwölf Erinnerungen, denn schon der erste gefundene Ort bringt eine außerordentlich wertvolle Belohnung. Öffnet Zeldas Album und sucht das Foto, auf dem Link und Zelda unter einem großen Baum Schutz vor dem Regen suchen. Im Hintergrund sind zwei kleine Steinstatuen und in der Ferne die Hylia-Brücke zu erkennen. Der Aufnahmeort liegt in West-Necluda auf den Baumer-Hügeln, westlich der Ruinen von Adeya und östlich des Hylia-Flusses.
Am bequemsten teleportiert Ihr Euch zum Vashi-Ryako-Schrein nahe der Prologia-Brücke. Überquert den Fluss und bewegt Euch nach Südosten in Richtung Adeya-See. Auf den grasbewachsenen Hügeln steht ein auffällig großer Baum. Direkt daneben befinden sich zwei kleine, fast wie ein Paar angeordnete Steinstatuen. Nähert Euch dem leuchtenden Punkt unter dem Baum und untersucht ihn. Link erinnert sich an ein Gespräch mit Zelda, die unter dem Baum Schutz vor dem Regen sucht und über den Lebensweg nachdenkt, der ihr vom Königshaus vorgegeben wurde.
Damit habt Ihr die erste Erinnerung des Hauptziels „Erinnerungsfotos“ aktiviert. Die übrigen Bilder sammeln wir weiterhin dort ein, wo ihre Fundorte natürlich mit unserer Reise zusammenfallen. Alle Positionen findet Ihr bei Bedarf auch gesammelt in unserem Guide zu den Erinnerungen in Breath of the Wild.
Reckengewand bei Impa abholen
Teleportiert Euch nach der Erinnerung zum Taro-Nihi-Schrein und geht hinunter zu Impa. Sobald Link mindestens eine der zwölf Foto-Erinnerungen zurückgewonnen hat, überreicht sie ihm das Reckengewand, das Prinzessin Zelda vor einhundert Jahren für ihn aufbewahren ließ.
Das Gewand besitzt bereits ungelevelt einen sehr guten Verteidigungswert und hat eine einzigartige Zusatzfunktion: Trägt Link das Reckengewand, werden über Gegnern ihre aktuellen Lebenspunkte angezeigt. Damit könnt Ihr wesentlich besser einschätzen, ob eine Waffe für den Kampf ausreicht oder ob ein besonders starker Gegner Eure Möglichkeiten noch übersteigt.
Verbessert das Reckengewand bei Cotura, sobald Ihr die notwendigen Materialien besitzt. Auf hohen Stufen gehört es zu den stärksten einzelnen Rüstungsteilen des Spiels. Eine Übersicht aller Kleidungsstücke findet Ihr auf ZeldaCollection unter Rüstungen und Fundorte.
Auf die Zwillingsberge steigen
Teleportiert Euch zum Ri-Dahi-Schrein in der Schlucht zwischen den Zwillingsbergen. Von hier aus beginnen wir den Aufstieg auf die beiden Gipfel. Zieht das Winterwams an, denn in den höheren Lagen fällt die Temperatur deutlich. Das Kletterkopftuch aus Ri-Dahi beschleunigt den Aufstieg zusätzlich.
Klettert zunächst auf den südlichen Zwillingsberg. Achtet auf breite Vorsprünge, an denen Link stehen und seine Ausdauer vollständig regenerieren kann. Versucht nicht, mit Klettersprüngen jeden Höhenmeter zu erzwingen; sie verbrauchen unverhältnismäßig viel Ausdauer. Ein normaler gleichmäßiger Aufstieg ist mit Links derzeitiger Leiste wesentlich sicherer.
Nahe dem Gipfel liegt der Shibe-Niiro-Schrein. Aktiviert ihn, betretet ihn aber noch mit dem Wissen, dass sein Rätsel direkt mit dem Schrein des gegenüberliegenden Berges verbunden ist.
Shibe-Niiro-Schrein – Doppelte Erinnerung
Im Schrein seht Ihr ein Feld aus 25 Vertiefungen, angeordnet in fünf Reihen mit jeweils fünf Plätzen. In jeder Reihe liegt genau eine Kugel. Der Hinweis des Schreins erklärt, dass sich die beiden Prüfungen auf den Zwillingsbergen gegenseitig ihre Lösung verraten: Die Ausgangsstellung in Shibe-Niiro ist die Lösung für Shibe-Nyasu und umgekehrt.
Fahrt zunächst mit dem Aufzug auf die erhöhte Plattform und fotografiert die komplette Kugelanordnung mit dem Fotomodul. Dadurch müsst Ihr Euch nichts auf Papier notieren. Springt von der Plattform außerdem um die Rückseite der Säule und öffnet dort die versteckte Schatztruhe mit einer hochwertigen Waffe.
Geht anschließend zum Altarbereich zurück, verändert aber noch keine Kugel. Verlasst den Schrein und steigt zum höchsten Punkt des südlichen Gipfels.
Optional: Zwei Krogs auf dem südlichen Zwillingsberg
[Optional – für 100 % erforderlich] Unterhalb beziehungsweise nordwestlich des höchsten Gipfels liegt ein einzelner kleiner Stein auf einem Vorsprung. Hebt ihn an und Ihr findet einen Krog. Ganz oben auf dem südlichen Gipfel stehen außerdem zwei kleine Opferstatuen. Vor einer liegt bereits ein Apfel, die zweite Schale ist leer. Legt ebenfalls einen Apfel hinein und ein weiterer Krog erscheint.
Diese Samen kosten praktisch keinen zusätzlichen Weg, weil wir für den Zwillingsschrein ohnehin bis zum Gipfel steigen müssen.
Zum Shibe-Nyasu-Schrein gleiten
Vom südlichen Gipfel seht Ihr den etwas niedrigeren nördlichen Zwillingsberg direkt gegenüber. Springt von der Kante und öffnet das Parasegel. Der Abstand zwischen beiden Gipfeln ist problemlos zu überwinden, wenn Ihr mit voller Ausdauer startet. Landet nahe des Shibe-Nyasu-Schreins und aktiviert ihn.
Auch hier benutzt Ihr zunächst den Aufzug und fotografiert die Ausgangsstellung der fünf Kugeln. Vergesst außerdem die Schatztruhe hinter der erhöhten Säule nicht. Erst danach lösen wir das Rätsel.
Shibe-Nyasu richtig lösen
Stellt Euch so vor das Kugelfeld, dass die verschlossene Tür zum Priester hinter dem Raster liegt. Betrachtet die Reihen von der Tür aus von oben nach unten. Für Shibe-Nyasu müssen die fünf Kugeln in den Spalten 2 – 4 – 1 – 3 – 5 liegen. Jede Zahl bezeichnet die Position von links innerhalb der jeweiligen Reihe.
Hebt die Kugeln einzeln auf und setzt sie entsprechend um. Sobald die fünfte Kugel richtig liegt, öffnet sich das Tor. Nehmt das Zeichen der Bewährung mit und verlasst den Schrein.
Optional: Krogs auf dem nördlichen Zwillingsberg
[Optional – für 100 % erforderlich] Klettert vom Schrein bis auf den höchsten Punkt des nördlichen Gipfels. Unter einem kleinen Stein sitzt ein Krog. Östlich davon liegen mehrere große Felsbrocken auf einem Hang. Weiter unten stehen zwei Bäume wie ein Tor nebeneinander. Rollt einen der Felsen so den Abhang hinunter, dass er genau zwischen den Bäumen hindurchläuft. Gelingt es, erscheint ein weiterer Krog.
Wenn der Fels seine Richtung verliert, könnt Ihr ihn mit Stasis kurz einfrieren und durch gezielte Schläge korrigieren.
Shibe-Niiro abschließen
Teleportiert Euch nun direkt zurück zum Shibe-Niiro-Schrein. Die Ausgangsstellung aus Shibe-Nyasu habt Ihr auf Eurem Foto gespeichert. Für eine direkte Lösung stellt Ihr Euch wieder mit Blick zur verschlossenen Altartür auf und ordnet die fünf Reihen von oben nach unten in den Spalten 5 – 1 – 2 – 4 – 2 an.
Sobald alle Kugeln richtig liegen, öffnet sich auch hier das Tor. Nehmt das Zeichen der Bewährung entgegen. Damit sind die beiden Zwillingsschreine erledigt, ohne dass Ihr später noch einmal auf die beiden Gipfel klettern müsst.
Toto-Isa-Schrein in den Hickori-Wäldern
Teleportiert Euch zum Stall der Zwillingsberge beziehungsweise zum Hayu-Dama-Schrein und reist von dort nach Südwesten in die Hickori-Wälder. Der Toto-Isa-Schrein liegt auf der gegenüberliegenden Seite eines kleinen Wasserlaufs hinter einer brüchigen Felswand. Werft eine Bombe so nah wie möglich an die Felsen und sprengt den Eingang frei. Falls der Abstand vom Ufer nicht reicht, könnt Ihr eine runde Bombe ins Wasser rollen lassen und im passenden Moment zünden.
Der Toto-Isa-Schrein besteht vollständig aus Apparaturen, die über die Bewegungssteuerung des Controllers gedreht werden. Beim ersten Mechanismus richtet Ihr die große Plattform wie eine Brücke zwischen Link und der anderen Seite aus. Bevor Ihr hinübergeht, dreht die Konstruktion einmal so weit, dass ihre Unterseite sichtbar wird. Dort befindet sich eine Schatztruhe mit einem Goshin-Schild.
Bei der zweiten Apparatur müsst Ihr drei Treppenteile zu einer durchgehenden Treppe ausrichten. Dreht das mittlere Segment so, dass sämtliche Stufen auf derselben Achse liegen, und steigt nach oben. Der letzte große Mechanismus ist komplizierter. Dreht ihn zunächst vollständig, bis eine versteckte Schatztruhe auf einer der Seiten sichtbar wird. Darin liegt der kleine Schlüssel. Anschließend richtet Ihr das Gebilde so aus, dass die verschiebbare Treppe an der rechten Seite einen Weg zur oberen Plattform bildet. Öffnet die verschlossene Tür und holt Euer Zeichen der Bewährung.
Schrein-Aufgabe „Bitte nicht betreten!“
Der letzte noch fehlende Schrein dieser westlichen Turmregion liegt auf der Blumen-Sandbank im Hylia-Fluss, nördlich des Turms der Zwillingsberge. Teleportiert Euch zum Turm und gleitet nach Norden zur kleinen Insel. Dort trefft Ihr Ocoba, die den gesamten Bereich rund um den Schrein mit Blumen bepflanzt hat.
Damit beginnt die Schrein-Aufgabe „Bitte nicht betreten!“. Der Name ist wörtlich zu verstehen: Link darf keine der Blumen berühren. Folgt dem schmalen freien Weg durch das Pflanzenlabyrinth und beseitigt Schleime vorsichtig mit Bomben oder Pfeilen, falls sie Euch den Weg versperren. Tretet Ihr auf die Beete, setzt Ocoba Link zurück. Nach mehreren Verstößen verliert sie endgültig die Geduld und richtet sogar Schaden an.
Haltet Euch einfach an die freien Erdstreifen und erreicht den Hiro-Hira-Schrein im Zentrum. Sobald Ihr am Eingang steht, gilt „Bitte nicht betreten!“ als abgeschlossen.
Hiro-Hira-Schrein – Folge dem Strom
Im ersten Bereich treiben mehrere Holzflöße durch die Strömung. Springt von einem zum nächsten und erreicht die gegenüberliegende Seite. Im Wasser befindet sich eine metallene Schatztruhe mit einem Opal, die Ihr mit dem Magnetmodul herausziehen könnt.
Im zweiten Bereich zirkuliert Wasser durch einen geschlossenen Kanal. Eine weitere Schatztruhe treibt darin. Erzeugt mit dem Cryomodul einen Eisblock direkt unter der Truhe und hebt sie aus dem Wasser. Darin liegen fünf Eispfeile.
Der Ausgang wird von einer brüchigen Wand versperrt. Im Wasser treiben Bombenfässer vorbei. Wartet, bis eines nahe der Felswand angekommen ist, und schießt darauf oder zündet es mit einer eigenen Bombe. Nach der Explosion ist der Weg zum Priester frei. Mit Hiro-Hira sind nun sämtliche neun Schreine der Region des Turms der Zwillingsberge abgeschlossen.
Schrein-Aufgabe „Die verfluchte Statue“
Teleportiert Euch zum Hateno-Turm und gleitet zur Straße nördlich der Hateno-Festung. In einem von Felswänden eingeschlossenen Tal stehen zahlreiche menschenähnliche Steinstatuen. Dort arbeitet der selbsternannte Archäologe Calip. Sprecht ihn an und behandelt ihn respektvoll als Magister, damit er Euch von einer alten Inschrift erzählt. Damit beginnt die Schrein-Aufgabe „Die verfluchte Statue“.
Wartet bis mindestens 21 Uhr. Eine der vielen Statuen beginnt plötzlich, mit violett leuchtenden Augen aus der Dunkelheit hervorzustechen. Schießt einen Pfeil direkt zwischen die leuchtenden Augen. Die Statue zerbricht und der Kamu-Yuo-Schrein erhebt sich aus dem Boden.
Kamu-Yuo-Schrein – Die Räder der Zeit
Der Kamu-Yuo-Schrein besteht aus einer gewaltigen rotierenden Konstruktion. Springt auf eine der vorbeiziehenden Plattformen und lasst Euch nach oben tragen. Durch Stasis könnt Ihr einzelne rotierende Elemente kurz anhalten und dadurch sicher auf die nächste Ebene wechseln.
Im Inneren befinden sich zwei Schatztruhen. Eine liegt auf einer feststehenden Plattform, die andere sitzt auf einem kleineren rotierenden Block. Wartet, bis die jeweilige Fläche in Reichweite kommt, friert den Mechanismus mit Stasis ein und springt beziehungsweise gleitet hinüber. Die Truhen enthalten einen Opal und eine Soldatenlanze.
Für den letzten Abschnitt lasst Ihr Euch von einer der großen Plattformen bis möglichst weit nach oben tragen. Friert das Rad im richtigen Moment ein und springt zur Plattform mit dem Priester. Nehmt das Zeichen der Bewährung mit.
Dau-Nae-Schrein hinter dem Wasserfall
Von Calips Tal führt die Reise weiter Richtung Ranelle-Straße. Zwischen Vambluth-Plateau und Seelig-Berg liegt ein großer Wasserfall. Der Schrein befindet sich nicht sichtbar im Freien, sondern in einer Höhle hinter beziehungsweise unmittelbar neben dem Wasserfall. Geht westlich am Wasser entlang und sucht den seitlichen Höhleneingang, damit Link nicht gegen die Strömung schwimmen muss.
Im Dau-Nae-Schrein dreht sich alles um drei metallene Schatztruhen. Eine liegt im Wasser, eine hängt auf einer Holzplattform an Seilen und die dritte fährt auf einer Plattform regelmäßig auf und ab. Zieht die Unterwassertruhe mit dem Magnetmodul heraus. Bei der hängenden Truhe schießt Ihr die beiden Seile durch, sodass sie herunterfällt. Wartet bei der dritten auf den richtigen Moment und holt auch sie mit Magnesis zu Euch.
In den drei Truhen befinden sich Opal, Bernstein und ein Zora-Schwert. Legt anschließend alle drei Metalltruhen gemeinsam auf den großen Bodenschalter. Das Gewicht aktiviert den Mechanismus und gibt einen großen Metallblock frei. Setzt diesen auf die bewegliche Plattform und benutzt ihn als erhöhte Trittstufe, um den Bereich des Priesters zu erreichen. Damit bekommt Ihr ein weiteres Zeichen der Bewährung.
Hauptziel „Erinnerungsfotos“ – Osttor der Ranelle-Straße
Folgt der historischen Ranelle-Straße weiter nach Osten. Sie führt durch eine langgezogene Ruinenlandschaft und endet an einem gewaltigen steinernen Tor. Genau hier wurde eines von Zeldas Albumfotos aufgenommen. Der leuchtende Erinnerungspunkt befindet sich direkt beim Osttor der Ranelle-Straße.
Untersucht ihn und Link erinnert sich an den Augenblick, in dem Zelda und die Recken vom Ausbruch der Verheerung Ganon erfahren. Diese Szene gehört zu den wichtigsten Erinnerungen der Hauptgeschichte und fügt sich zeitlich unmittelbar vor die Katastrophe ein, die Hyrule zerstört hat.
In der Umgebung können stärkere Gegner auftauchen. Kämpft nicht gegen einen Lynel, nur weil er sich zufällig in der weiteren Region befindet. Mit der aktuellen Ausrüstung ist ein solcher Kampf zwar möglich, kostet aber unnötig viele Waffen und Heilgerichte.
Schrein-Aufgabe „Das gekrönte Tier“
Nordwestlich der Ranelle-Straße liegt die grüne Folbluth-Ebene. Dort steht Kashiwa neben einer orange leuchtenden Plattform und spielt ein altes Lied. Sprecht mit ihm und Ihr erhaltet die Schrein-Aufgabe „Das gekrönte Tier“. Der Text beschreibt ein Tier mit einer Krone aus Knochen – gemeint ist ein männlicher Hirsch mit Geweih.
Hirsche sind wesentlich scheuer als Pferde. Legt deshalb nach Möglichkeit Teile des Schleich-Sets an oder esst ein Gericht mit Schleichbonus. Geht in die Hocke und nähert Euch einem Berghirsch langsam von hinten. Sobald A eingeblendet wird, springt auf seinen Rücken und drückt wiederholt L, bis er sich beruhigt.
Reitet den Hirsch zur orangefarbenen Plattform bei Kashiwa und stellt Euch mit ihm genau in die Mitte. Der Boden reagiert und der Miz-Yo-Schrein steigt empor.
Miz-Yo-Schrein – Drei Weisheiten
Im Zentrum des Schreins bewegt sich eine Plattform zwischen vier Positionen. Ein Kristallschalter steuert ihre Drehung. Hinter einem Metallblock befindet sich außerdem ein Laser, der den Kristall ebenfalls treffen kann.
Benutzt zunächst das Magnetmodul und legt den großen Metallblock auf den Bodenschalter hinter dem Gitter. Dadurch öffnet sich die Tür zum Priester dauerhaft. Schlagt danach den Kristallschalter so oft, bis die zentrale Plattform bei Euch steht. Legt eine Fernbombe neben den Kristall, ohne sie zu zünden, und steigt auf die Plattform.
Benutzt Stasis auf dem Lasermechanismus und entfernt beziehungsweise positioniert den Metallblock so, dass der Laser nach Ablauf der Stasis den Kristall trifft. Die Plattform dreht sich weiter. Bei der ersten Zwischenstation öffnet Ihr die Schatztruhe mit einem Elektroschwert. Bleibt anschließend auf der beweglichen Plattform und benutzt den Laser beziehungsweise einen Pfeil, um den Kristallschalter ein weiteres Mal zu aktivieren. Für den letzten Schritt zündet Ihr die zuvor abgelegte Bombe aus der Entfernung. Die Plattform dreht sich zur offenen Altartür und Ihr könnt das Zeichen der Bewährung einsammeln.
Schrein-Aufgabe „Geheimnis der drei Zedern“
Die nächste Etappe beginnt wieder in Hateno. Clavia hatte Euch bereits von drei Zedern auf den Bergen erzählt. Teleportiert Euch zum Hateno-Institut und blickt nach Nordosten in Richtung des Madorna-Bergs. Dort stehen die drei markanten Bäume fast auf einer geraden Linie. Die Schrein-Aufgabe „Geheimnis der drei Zedern“ beschreibt, dass Ihr dieser Linie weiter in Richtung Küste folgen sollt.
Für die höhere Bergregion reicht eine einzelne Stufe Kälteschutz nicht überall aus. Tragt das Winterwams und esst zusätzlich ein scharfes Gericht oder benutzt alternativ ein Gericht mit stärkerem Kälteschutz. Auf dem Weg wachsen Chilis und andere Materialien, aber bereitet Euch besser schon in Hateno vor.
Steigt bis zu den drei Zedern hinauf und richtet Euch so aus, dass sie hintereinander auf einer Linie stehen. Folgt dieser Linie weiter nach Südosten in Richtung Armosia-Küste. Unterhalb der Schneezone erreicht Ihr einen kleinen ebenen Bereich mit mehreren Bäumen. An der Felswand erkennt Ihr eine Ansammlung brüchiger Steine. Sprengt sie mit einer Bombe weg. Dahinter liegt der Tahno-A-Schrein.
Tahno-A-Schrein – Kletterstiefel
Die eigentliche Prüfung bestand bereits darin, den versteckten Eingang zu finden. Im Inneren wartet keine weitere Rätselkammer. Öffnet die große Schatztruhe und Ihr bekommt die Kletterstiefel. Genau wie das Kletterkopftuch erhöhen sie Links Klettergeschwindigkeit.
Holt anschließend das Zeichen der Bewährung. Mit Kopftuch und Stiefeln besitzt Ihr jetzt zwei Drittel des Kletter-Sets. Das dritte Teil wartet an der Küste.
Nebenaufgabe „Schabernack mit Schafen“
[Optional] Teleportiert Euch nach Hateno und sprecht mit der Schafhirtin Koyin auf ihrem Hof zwischen dem Dorf und dem Forschungsinstitut. Sie erzählt, dass Monster ihre Schafe gestohlen und zum Hateno-Strand verschleppt haben. Dadurch startet die Nebenaufgabe „Schabernack mit Schafen“.
Folgt dem Weg Richtung Küste. Am Strand hat sich eine größere Gruppe Bokblins und Moblins mit den gestohlenen Schafen niedergelassen. Nutzt Bomben, Pfeile und die Höhenunterschiede der Umgebung, damit Ihr nicht von der gesamten Gruppe gleichzeitig umzingelt werdet. Besonders blaue und schwarze Gegner halten deutlich mehr Treffer aus als die Monster des Vergessenen Plateaus.
Sobald alle Gegner besiegt wurden, öffnet sich die bewachte Lagertruhe. Kehrt danach zu Koyin zurück. Als Dank bekommt Ihr zehn Flaschen Milch. Milch wird für mehrere Gerichte und spätere Nebenaufgaben gebraucht, weshalb sich die Belohnung gut aufbewahren lässt.
Chasu-Keta-Schrein auf der Hateno-Insel
[Optional – anspruchsvoll, aber sehr lohnend] Südlich der Hateno-Bucht liegt weit draußen im Meer die kleine Hateno-Insel. Darauf befindet sich der Chasu-Keta-Schrein. Ihr könnt mit einem Floß und Krog-Fächer übersetzen oder von einem hohen Küstenfelsen beziehungsweise dem Schuppenkap so weit wie möglich mit dem Parasegel gleiten und den Rest schwimmen.
Bereitet Euch vorher gut vor: Der Schrein enthält eine Kraftprobe (Schwierig) gegen einen Nano-Wächter 4.0. Füllt Eure Herzen, nehmt mehrere Heilgerichte mit und rüstet hochwertige Waffen, Bogen und Schild aus. Elektro-Waffen oder Elektropfeile sind besonders hilfreich, weil sie den Wächter kurz lähmen.
Kraftprobe (Schwierig) gegen Nano-Wächter 4.0
Der Wächter führt mehrere antike Waffen gleichzeitig und besitzt erheblich mehr Lebenspunkte als die Trainingsgegner, die Ihr bisher gesehen habt. Haltet ihn mit ZL im Fokus und wartet auf seine Nahkampfangriffe. Horizontale Schläge beantwortet Ihr mit Rückwärtssalto oder Seitwärtssprung, vertikale Angriffe mit einem Ausweichmanöver in die passende Richtung. Ein perfektes Timing löst einen Flurry Rush aus und verursacht mit starken Waffen enormen Schaden.
Wenn der Wächter seine Waffen seitlich ausstreckt und sich schnell zu drehen beginnt, entfernt Euch. In vielen Kraftproben könnt Ihr Säulen als Hindernis benutzen; der Wächter prallt dagegen und ist anschließend kurz benommen. Während seiner späteren Laserphase steigt ein Luftstrom auf. Öffnet das Parasegel, gewinnt Höhe und schießt im Flug Pfeile auf sein Auge, um ihn zu unterbrechen.
Bei sehr niedriger Lebensenergie lädt der Wächter einen mächtigen konzentrierten Laser auf. Greift jetzt aggressiv an oder schießt ins Auge, bevor der Schuss ausgelöst wird. Nach dem Sieg könnt Ihr seine hochwertigen Wächterwaffen einsammeln. Fotografiert mindestens eine davon für das Hyrule-Handbuch, bevor Ihr das Inventar neu sortiert.
Kletterhandschuhe und komplettes Kletter-Set
Hinter dem besiegten Wächter steht eine Schatztruhe mit den Kletterhandschuhen. Zusammen mit dem Kletterkopftuch aus Ri-Dahi und den Kletterstiefeln aus Tahno-A ist damit das gesamte Kletter-Set vollständig.
Jedes der drei Teile beschleunigt Links normales Klettertempo. Verbessert Ihr später alle drei Teile mindestens zweimal bei Großen Feen, wird zusätzlich der Set-Bonus aktiv und Klettersprünge verbrauchen weniger Ausdauer. Für Türme, Berge, Felswände und viele Krog-Rätsel gehört diese Kombination zu den nützlichsten Rüstungen des gesamten Spiels.
Die Fundorte aller Rüstungsteile findet Ihr zusätzlich in unserem Guide zu den Rüstungen in Breath of the Wild.
Zeichen der Bewährung eintauschen
Nach den zahlreichen Schreinen dieses Kapitels solltet Ihr mehrere vollständige Vierergruppen an Zeichen der Bewährung besitzen. Teleportiert Euch nach Kakariko oder Hateno und betet an einer Göttinnenstatue. Investiert mindestens einen Teil der Zeichen in Ausdauer. Das vollständige Kletter-Set wird mit einer größeren Ausdauerleiste noch wertvoller und die kommende Reise durch Ranelle enthält viele Felswände, Flüsse und lange Gleitpassagen.
Herzen bleiben ebenfalls wichtig, insbesondere weil das Master-Schwert später 13 permanente Herzcontainer verlangt. Mit der Zahl der Schreine, die wir auf dieser Route absolvieren, könnt Ihr beide Werte regelmäßig verbessern, ohne Euch früh auf nur eine Richtung festlegen zu müssen.
Aufbruch zum Ranelle-Turm und Dorf der Zoras
Von Kakariko führt die Straße nach Norden beziehungsweise Nordosten in das Gebiet von Ranelle. Aktiviert im Questmenü das Hauptziel „Die vier Titanen“. Unser erstes Ziel ist die Markierung im Osten: das Volk der Zoras und der Wassertitan Vah Ruta.
Auf dem Weg dorthin begegnen Euch bereits Zoras, die nach einem Hylianer suchen und Link darum bitten, Prinz Sidon zu treffen. Der Weg wird zunehmend verregnet und Klettern dadurch deutlich schwieriger. Genau hier zahlen sich die zusätzlichen Schreine, die größere Ausdauerleiste, das Reckengewand und das komplette Kletter-Set erstmals richtig aus.
Im nächsten Kapitel aktivieren wir den Ranelle-Turm, treffen Prinz Sidon und beginnen den langen Aufstieg zum Dorf der Zoras. Neben dem Hauptziel „Die vier Titanen“ integrieren wir Schreine, Krogs und wertvolle Materialien entlang der kompletten Zora-Straße.






















