ZeldaCollection

Daruks Ballade (DLC) – alle Prüfungen und Daruks Schirm+

Revalis Sturm+ und Miphas Gebet+ sind bereits freigeschaltet. Als Nächstes führt uns die Ballade der Recken zurück nach Eldin zu Daruk. Seine drei Prüfungen spielen vollständig rund um den Todesberg und lassen sich dank unserer bisherigen Fortschritte sehr komfortabel lösen: Wir besitzen ausreichenden Brandschutz, Revalis Sturm lädt inzwischen wesentlich schneller auf und Miphas Gebet+ sichert die gefährlicheren Kämpfe zusätzlich ab.

Auch für einen vollständigen Spielstand lohnt sich dieser Abschnitt besonders. Eine der Prüfungen führt zum Mega-Magmarok, einem einzigartigen Gegner mit eigenem Eintrag im Hyrule-Handbuch. Auf der Ostseite des Todesbergs können wir außerdem die leicht zu übersehenden Alper-Dorfruinen als Kartenort registrieren und einen nahe gelegenen Krog einsammeln. In den drei DLC-Schreinen warten ein Diamant, ein Feuer-Großschwert und ein Felsenspalter.

[DLC] Dieses Kapitel setzt DLC-Paket 2 „Die Ballade der Recken“, vier befreite Titanen und die abgeschlossene Pilotenprüfung auf dem Vergessenen Plateau voraus. Die drei Schreine von Daruks Prüfung sind der Kamira-Omuna-Schrein, der Shado-Lon-Schrein und der Rino-Himika-Schrein. Eine Übersicht sämtlicher Zusatzschreine findet Ihr im ZeldaCollection-Guide zu den Schreinen der Ballade der Recken.


Zurück nach Goronia und Daruks Trainingstagebuch

Teleportiert Euch zunächst nach Goronia. Bevor wir das Monument aufsuchen, erledigen wir einen neuen DLC-Inhalt direkt im Dorf. Wenn die Ballade der Recken aktiv ist, befindet sich hier Daruks Trainingstagebuch.

Optional – DLC-Geschichte: Sucht Yunobos Haus hinter beziehungsweise nahe dem Gasthaus von Goronia auf. Dort liegt Daruks Tagebuch. Yunobo kann Euch ebenfalls auf das Schriftstück aufmerksam machen. Lest sämtliche Einträge, bevor Ihr weiterzieht.

Daruk beschreibt darin seinen Alltag, seine Freundschaft mit Link, seine Ernennung zum Recken und seine Gedanken über den Kampf gegen die Verheerung. Das Tagebuch ist für die Kartenwertung nicht erforderlich, gehört aber zu den wichtigsten erzählerischen Zusatzinhalten des zweiten DLCs. Wie bei Revali und Mipha lesen wir es genau dann, wenn unsere Route ohnehin durch die Heimat des jeweiligen Recken führt.

Kontrolliert anschließend Eure Ausrüstung. Auf dem Todesberg benötigt Link weiterhin ausreichenden Brandschutz. Zwei Stufen Brandschutz sind für die besonders heißen Bereiche rund um den Krater die sichere Wahl. Das Anti-Feuer-Set aus Goronia ist dafür ideal. Nehmt außerdem mehrere Eispfeile, einen guten Bogen und eine starke Zweihandwaffe mit. Die Eispfeile sind gleich gegen den Mega-Magmarok besonders hilfreich.


Daruks Monument am Bunnken-Fluss

Verlasst Goronia in südwestlicher Richtung. Das Monument steht auf einer erhöhten Felsfläche nahe dem Bunnken-Fluss, westlich beziehungsweise südwestlich der Stadt. Durch Revalis Sturm+ könnt Ihr die Lava und die Höhenunterschiede sehr bequem überwinden. Schon aus einiger Entfernung erkennt Ihr die drei hohen steinernen Säulen.

Kashiwa wartet erneut dort. Untersucht alle drei Kartenbilder des Monuments und hört Euch sein Lied über Daruks Prüfungen an. Die Hinweise beschreiben drei Aufgaben: einen Giganten aus geschmolzenem Gestein besiegen, die Lichtringe des Vulkans durchfliegen und die Hitze der Lava ertragen.

Die Reihenfolge ist frei. Für unsere Route beginnen wir mit dem einzigartigen Mega-Magmarok am Darman-See, wechseln anschließend direkt zu Vah Rudania und folgen den Lichtringen zum Shado-Lon-Schrein. Von dort besuchen wir die Alper-Dorfruinen und schließen den Rundgang am Grogo-Teich mit Rino-Himika ab. Danach können wir unmittelbar zum Erinnerungskampf auf Vah Rudania wechseln.


Erste Prüfung: Mega-Magmarok am Darman-See

Unser erstes Ziel ist der Darman-See nördlich beziehungsweise nordöstlich des Todesbergs. Ihr könnt Euch zu Vah Rudania teleportieren und von dort über die nördliche Bergflanke in Richtung See gleiten. Revalis Sturm+ verkürzt die Route erheblich. Falls Ihr inzwischen einen günstigeren Schrein in diesem Teil Eldins aktiviert habt, könnt Ihr natürlich von dort starten.

Am Darman-See erkennt Ihr zunächst nur eine riesige Felsformation inmitten der Lava. Nähert Euch dem nördlichen Ufer. Sobald Link nahe genug kommt, erhebt sich der Mega-Magmarok aus dem Lavasee. Diese besonders große Variante des Magmaroks existiert nur im Rahmen der Ballade der Recken.

Optional: Mega-Magmarok für das Hyrule-Handbuch fotografieren

Optional – Hyrule-Handbuch: Zieht vor dem eigentlichen Kampf unbedingt das Fotomodul und fotografiert den Mega-Magmarok. Der Gegner besitzt einen eigenen Eintrag im Hyrule-Handbuch und ist nur an dieser Stelle anzutreffen. Zwar kann der Eintrag später bei Symin gekauft werden, ein eigenes Foto während dieser Prüfung ist jedoch die sauberere Lösung für einen vollständigen Spielstand.

Fotografiert ihn am besten unmittelbar nach seinem Auftauchen vom sicheren Ufer aus. Wartet auf die rote Kennzeichnung des Gegners, bevor Ihr das Bild speichert.

Mega-Magmarok besiegen

Der Mega-Magmarok funktioniert grundsätzlich wie ein gewöhnlicher Magmarok, steht allerdings vollständig in Lava und strahlt enorme Hitze ab. Die Umgebung erzeugt permanent starke Aufwinde. Genau diese brauchen wir für den Kampf.

Springt vom Ufer und öffnet das Parasegel. Lasst Euch von einem Aufwind über den Gegner tragen und zieht in der Luft den Bogen. Schießt einen Eispfeil auf seinen Körper. Die Kälte löscht die glühende Oberfläche kurzzeitig und ermöglicht es Link, gefahrlos auf dem Rücken zu landen.

Der große Erzbrocken auf seinem Rücken ist die Schwachstelle. Wechselt unmittelbar nach der Landung auf eine starke Zweihandwaffe und greift das Erz an. Eine aufgeladene Wirbelattacke richtet besonders viel Schaden an. Der Bergspalter wäre hervorragend geeignet, muss aber nicht eigens für den Kampf aus Links Haus oder Goronia geholt werden; jede gute Zweihandwaffe genügt.

Sobald der Magmarok beginnt, sich stark zu bewegen oder seine Oberfläche erneut glüht, springt Ihr ab und öffnet sofort das Parasegel. Versucht nicht, noch einen zusätzlichen Treffer zu erzwingen. Die Lava rund um den Gegner verzeiht einen Sturz nicht.

Lasst Euch erneut vom Aufwind tragen, kühlt den Körper mit einem weiteren Eispfeil und wiederholt den Ablauf. Ihr könnt den Erzbrocken auch während der Flugphase mit Pfeilen treffen, doch Nahkampfangriffe verursachen deutlich schneller großen Schaden.

Miphas Gebet+ bietet eine zusätzliche Absicherung, sollte Link doch einmal in die Lava geraten oder von einem Angriff getroffen werden. Revalis Sturm+ wird normalerweise nicht benötigt, weil der Mega-Magmarok selbst genug Aufwinde erzeugt.

Nach seinem Sieg erscheint am Ufer der Kamira-Omuna-Schrein. Anders als gewöhnliche Magmaroks hinterlässt dieser besondere Gegner keine normalen Erzmaterialien. Unsere eigentlichen Belohnungen sind der Hyrule-Handbuch-Eintrag und der neue Schrein.


Kamira-Omuna-Schrein – Bewegliche Ziele

[DLC] Schrein: Betretet den Kamira-Omuna-Schrein. Direkt links wartet eine große Goronen-ähnliche Kanone, wie wir sie bereits auf dem Todesberg benutzt haben. Die Kanone verschießt diesmal keine Personen, sondern eine Kugel, die mit einer Fernbombe beschleunigt wird.

Legt eine runde Fernbombe in die Öffnung der Kanone. Schlagt anschließend gegen den orangefarbenen Kristallschalter, damit sich das Geschütz dreht. Wartet, bis das Rohr auf das orangefarbene Ziel an der gegenüberliegenden Wand zeigt, und zündet die Bombe. Die Explosion schleudert die Kugel aus der Kanone und aktiviert das Ziel.

Daraufhin erscheint beziehungsweise bewegt sich ein zweites Ziel. Ladet erneut eine runde Bombe ein. Ihr könnt den beweglichen Mechanismus mit Stasis anhalten, wenn Euch das Timing schwerfällt. Richtet die Kanone aus und zündet die Bombe im richtigen Augenblick. Sobald auch dieses Ziel getroffen wurde, öffnet sich der Durchgang zum zweiten Teil des Schreins.

Diamant im Kamira-Omuna-Schrein

Optional – Schatztruhe: Verlasst die erste Kanone noch nicht. Rechts vom eigentlichen Ziel steht in einiger Entfernung eine Schatztruhe auf einer hölzernen Halterung.

Ladet die Kanone erneut und richtet sie diesmal auf die Holzplattform unter der Truhe. Feuert die Kugel dagegen. Die Halterung zerbricht und die Truhe fällt in den darunterliegenden vergitterten Bereich.

Geht anschließend durch den geöffneten Durchgang und folgt dem schmalen Weg zur Truhe. Sie besteht aus Metall und kann mit dem Magnetmodul aus dem Käfig gezogen werden. Darin liegt ein Diamant. Gerade für die Neuanfertigung von Reckenwaffen und verschiedene Rüstungsverbesserungen ist dieser Fund deutlich wertvoller als gewöhnliche Rubine.

Bewegungssensor und zweite Kanone

Im zweiten Bereich wartet eine weitere Kanone sowie ein Steuerpult für die Bewegungssteuerung. Aktiviert das Pult. Ihr könnt die große Konstruktion vor Euch nun durch Neigen des Controllers beziehungsweise der Nintendo Switch drehen.

Richtet den ersten orangefarbenen Zielschalter so aus, dass die Kanonenkugel eine freie Flugbahn darauf besitzt. Verlasst die Steuerung, legt eine runde Bombe in die Kanone und feuert.

Nach dem Treffer erscheint ein zweiter Schalter auf beziehungsweise hinter derselben Konstruktion. Aktiviert erneut die Bewegungssteuerung und dreht das komplette Objekt so, dass eine freie Öffnung durch die Konstruktion genau auf das zweite Ziel weist. Kleine Korrekturen sind leichter als große Bewegungen des Controllers.

Sobald die Flugbahn frei ist, ladet die Kanone ein letztes Mal und trefft den Schalter. Das Tor zum Priester öffnet sich. Kamira-Omuna überreicht Link das erste Zeichen von Rudania.


Zweite Prüfung: Lichtringe des Vulkans

Teleportiert Euch direkt zu Vah Rudania. Vom Titanen beziehungsweise seinem Schnellreisepunkt blickt Ihr nach Osten über den Todeskrater. Auf einer erhöhten Felsformation leuchtet der erste blaue Ring.

Springt mit dem Parasegel hinüber und durchquert ihn. Sofort erscheint der nächste Ring. Von jetzt an läuft ein Zeitlimit. Die Strecke führt zunächst über die hohen Felsen am Kraterrand, anschließend weiter den östlichen Hang des Todesbergs hinunter.

Revalis Sturm+ macht diese Prüfung wesentlich einfacher als beim ursprünglichen DLC-Fortschritt. Liegt ein Ring deutlich oberhalb von Link, erzeugt Ihr einfach einen Aufwind, statt mühsam die Felswand hochzuklettern. Die Fähigkeit lädt so schnell wieder auf, dass Ihr nicht sparsam damit umgehen müsst.

Einige Ringe hängen frei über Abgründen oder Lava. Öffnet früh genug das Parasegel und korrigiert Links Flugbahn mit kleinen Bewegungen. Wer zu hoch an einem Ring vorbeifliegt, verliert meist mehr Zeit mit dem Zurückkehren als mit einem kontrollierten Sinkflug.

Später führt die Strecke durch einen engeren Durchgang zwischen Felsen und schließlich deutlich weiter den Osthang hinunter. Bleibt immer auf das blaue Leuchten des jeweils nächsten Rings konzentriert. Ihr müsst keine Gegner besiegen und solltet Euch von Feuer-Schleimen oder anderen Kreaturen nicht aufhalten lassen.

Durchquert Ihr den letzten Ring rechtzeitig, erscheint der Shado-Lon-Schrein östlich des Todeskraters.


Shado-Lon-Schrein – Im toten Winkel

[DLC] Schrein: Die Prüfung „Im toten Winkel“ besteht aus mehreren beweglichen Würfeln, die Link durch Feuer, Stacheln und an Nano-Wächtern vorbeitragen. Anders als in vielen Schreinen müsst Ihr nicht auf den Würfeln stehen – oft ist die sichere Position an ihrer Seitenfläche.

Springt auf beziehungsweise hängt Euch an den ersten fahrenden Block. Schon kurz darauf schießen Feuerstrahlen von einer Seite über die Bahn. Hängt Euch auf die gegenüberliegende Seite des Würfels, sodass der massive Block zwischen Link und den Flammen liegt.

Beim nächsten Feuerabschnitt wechseln die Düsen die Seite. Klettert rechtzeitig um die Kante des Würfels herum. Für die letzte Flammenreihe dieses Abschnitts ist die Oberseite des Blocks sicher. Steigt also nach oben und wartet, bis Ihr die nächste feste Plattform erreicht.

Stacheln und Nano-Wächter

Im zweiten Abschnitt hängt Ihr Euch wieder an einen fahrenden Würfel. Diesmal befinden sich Stacheln an der Strecke. Bleibt zunächst auf der Seite, die nicht von den Stachelflächen erfasst wird, und klettert erst dann auf die Oberseite, wenn der Weg frei ist.

Auf den folgenden Plattformen erscheinen insgesamt drei Nano-Wächter. Erledigt sie möglichst mit Pfeilen, bevor Euer Würfel direkt an ihnen vorbeifährt. Ein Treffer im falschen Moment kann Link vom Block stoßen und in den Abgrund schicken.

Da unser gewöhnliches Inventar in diesen DLC-Schreinen zur Verfügung steht, sind starke Bögen, Elektropfeile oder das Master-Schwert erlaubt. Verschwendet aber keine antiken Pfeile auf diese kleinen Wächter.

Feuer-Großschwert im Shado-Lon-Schrein

Optional – Schatztruhe: Im letzten großen Abschnitt fährt Euer Würfel an einer Wasserwand vorbei. Dort fällt regelmäßig eine Metalltruhe von oben nach unten. Sie verschwindet im Abgrund, wenn Ihr nichts unternehmt.

Erzeugt mit dem Cryomodul einen Eisblock in der Wasserwand genau unterhalb der fallenden Truhe. Der Block fängt beziehungsweise bremst sie. Wechselt sofort zum Magnetmodul, greift die Metalltruhe und zieht sie auf eine sichere Plattform.

Darin liegt ein Feuer-Großschwert. Fotografiert es bei Bedarf für das Hyrule-Handbuch, bevor Ihr es einsteckt. Falls Euer Waffeninventar voll ist, trennt Euch lieber von einer schwächeren Standardwaffe.

Über die Wasserwand zum Priester

Im weiteren Verlauf blockiert eine breite Feuerwand die Strecke des fahrenden Würfels. Rechts beziehungsweise seitlich davon läuft Wasser die Wand herunter. Erzeugt dort mehrere Cryoblöcke und klettert auf das Eis. So seid Ihr außerhalb der Flammen.

Wartet, bis Euer fahrender Würfel die Feuerwand passiert hat, und gleitet anschließend wieder auf ihn hinunter. Alternativ könnt Ihr Stasis auf den Würfel einsetzen, um mehr Zeit für den Wechsel zu gewinnen.

Im letzten Bereich benötigt Ihr den fahrenden Block nicht mehr. Erzeugt aus dem Wasser mehrere Cryoblöcke als Treppe und klettert bis zum oberen Ausgang. Priester Shado-Lon übergibt Euch das zweite Zeichen von Rudania.


Optional: Alper-Dorfruinen für 100 % entdecken

Optional – Kartenfortschritt: Teleportiert Euch nach dem Schrein nicht sofort weg. Wir befinden uns jetzt in einem Teil Eldins, den die Hauptgeschichte praktisch vollständig ignoriert. Südöstlich beziehungsweise etwas unterhalb von Shado-Lon liegen am Osthang des Todesbergs die Alper-Dorfruinen.

Gleitet vom Schrein nach Südosten und haltet Euch an den felsigen Osthang. Nach kurzer Strecke erkennt Ihr die Reste mehrerer kleiner Gebäude, verbrannte Bäume und alte Wagen. Lauft tatsächlich zwischen die Ruinen, bis der Ortsname „Alper-Dorfruinen“ auf dem Bildschirm erscheint.

Dieser Schritt ist für eine echte Karten-100-%-Route wichtig. Die Alper-Dorfruinen gehören zu den Orten, die sehr häufig erst ganz am Ende fehlen, weil weder Hauptquest noch reguläre Schrein-Aufgabe Link hierher schicken. Genau deshalb nehmen wir sie jetzt mit, während wir uns ohnehin auf derselben Bergseite befinden.

Im Gebiet treibt sich ein Meteor-Pyromagus herum. Ihr könnt ihn bekämpfen oder ignorieren. Wer den entsprechenden Gegner noch nicht im Hyrule-Handbuch besitzt, kann die Gelegenheit für ein Foto nutzen.

Optional: Krog südwestlich der Alper-Dorfruinen

Optional – Krog: Von den Ruinen aus geht Ihr ein kurzes Stück nach Südwesten den Hang entlang. Achtet an der Felswand auf eine auffällig rissige Gesteinsstelle.

Sprengt die brüchigen Felsen mit einer Fernbombe. Hinter ihnen liegt ein kleiner Stein. Hebt ihn an und der Krog erscheint.

Der Samen liegt nahe genug an unserem DLC-Weg, dass ein späterer eigener Aufstieg auf die Ostseite des Todesbergs unnötig wäre. Weitere, deutlich weiter entfernte Eldin-Krogs lassen wir dagegen für die spätere vollständige Gebietsroute stehen.


Dritte Prüfung: Der Lava am Grogo-Teich trotzen

Unser letztes Prüfungsgebiet ist der Grogo-Teich südöstlich des Todesbergs. Der Daka-Ka-Schrein bei der Brücke von Eldin ist ein guter Ausgangspunkt, den wir auf unserer früheren Route bereits aktiviert haben. Teleportiert Euch dorthin und folgt den Felsen in Richtung Grogo-Teich. Mit Revalis Sturm+ könnt Ihr den Großteil der Höhenunterschiede einfach überspringen.

Am Ufer warten mehrere Goronen und beobachten einen blauen Ring, der mitten über dem Lavasee schwebt. Die Aufgabe klingt zunächst lebensgefährlich: Link soll in beziehungsweise durch diesen Ring gelangen und dabei auf festem Boden stehen.

Springt nicht einfach hinein. Aktiviert stattdessen das Magnetmodul. Am Rand des Teichs liegen große Metallkisten. Zieht eine davon heran und setzt sie möglichst genau unter dem blauen Ring in die Lava.

Die Kiste sinkt ein Stück ein. Reicht ihre Oberseite nicht weit genug aus der Lava heraus, legt Ihr eine zweite Metallkiste auf die erste. Dadurch entsteht eine sichere kleine Plattform unmittelbar unter dem Ring.

Steigt jetzt auf eine erhöhte Felsstelle am Ufer oder benutzt Revalis Sturm+. Gleitet mit dem Parasegel direkt über den Ring und lasst Euch senkrecht nach unten fallen. Sobald Link den Ring durchquert und auf der Metallplattform landet, ist die Prüfung bestanden.

Haltet Euch dort nicht länger als nötig auf. Auch mit Brandschutz befindet Ihr Euch unmittelbar über Lava. Der Rino-Himika-Schrein erscheint am Ufer.


Rino-Himika-Schrein – Flammenschutz

[DLC] Schrein: Im Rino-Himika-Schrein dreht sich alles um Feuerfallen. Die Lösung besteht nicht darin, durch die Flammen zu rennen, sondern ihre Positionen durch Ducken, Bomben, Magnesis und Metallblöcke systematisch zu neutralisieren.

Die ersten Feuerstrahlen verlaufen waagerecht in einer Höhe, unter der Link hindurchpasst. Geht in die Hocke und bewegt Euch langsam darunter durch. Sprinten ist unnötig und kann dazu führen, dass Link zu früh aufsteht.

Die nächste Flammenreihe lässt keine Lücke. Schaut links beziehungsweise unterhalb der Flammensäule nach einem rissigen Steinblock. Werft eine Fernbombe hinunter und sprengt den Stein. Der dazugehörige Pfeiler sackt ab und nimmt den Feuerstrahl mit.

Kurz darauf steht auf der rechten Seite eine weitere Flammensäule auf einem Metallblock. Greift den Block mit dem Magnetmodul und zieht ihn heraus. Der Pfeiler fällt nach unten und die Feuerbarriere verschwindet.

Metallwürfel als Flammenschild

Behaltet den gerade herausgezogenen Metallblock. Vor Euch versperren mehrere seitliche Flammenstrahlen den gesamten Weg. Haltet den Würfel mit Magnesis zwischen Link und die Düsen und bewegt Euch langsam gemeinsam mit ihm vorwärts. Der massive Block fängt die Flammen vollständig ab.

Im nächsten Abschnitt strömt Feuer von oben nach unten. Dort liegt ein zweiter Metallblock in beziehungsweise nahe der Lava. Holt ihn mit dem Magnetmodul heraus.

Stellt einen Würfel unter die Feuerwand und den zweiten darüber beziehungsweise leicht versetzt. Ziel ist, dass die beiden Blöcke die Flammen vollständig abfangen und gleichzeitig eine Lücke für Link entsteht. Falls Ihr Probleme habt, die Konstruktion stabil zu halten, friert den oberen Block mit Stasis ein, zieht den unteren kurzfristig weg und lauft durch die entstandene Öffnung.

Felsenspalter im Rino-Himika-Schrein

Optional – Schatztruhe: Direkt nach diesem Feuerabschnitt liegt rechts beziehungsweise seitlich eine erhöhte Plattform mit einer Schatztruhe. Der normale Weg dorthin ist zu weit zum Springen.

Benutzt die beiden Metallblöcke, mit denen Ihr gerade die Feuerwand passiert habt. Legt sie mit dem Magnetmodul nacheinander in die Lava beziehungsweise über den Zwischenraum und baut eine kleine Brücke zur Leiter der Schatzplattform.

Klettert hinüber und öffnet die Truhe. Darin liegt ein Felsenspalter. Diese Waffe ist besonders interessant, wenn Euer Bergspalter irgendwann zerbricht: Ein Felsenspalter gehört zu den Materialien, die der Goronen-Schmied für die Neuanfertigung von Daruks Reckenwaffe benötigt.

Fotografiert die Waffe bei Bedarf für das Hyrule-Handbuch und nehmt sie anschließend mit.

Letzte Feuerwand mit Bewegungssteuerung

Kehrt auf den Hauptweg zurück und folgt ihm bis zum letzten Rätsel. Aktiviert das Steuerpult. Vor Link befindet sich eine lange Plattform mit mehreren kleinen Vorsprüngen, während von beiden Seiten Feuerstrahlen über den Weg schießen.

Neigt die Plattform mit der Bewegungssteuerung so, dass ihre seitlichen Vorsprünge genau zwischen Link und den einzelnen Feuerdüsen stehen. Ihr baut Euch damit praktisch mehrere kleine Schutzwände.

Versucht nicht, die Konstruktion während des Laufens ständig neu auszurichten. Bringt sie zunächst in eine Position, in der möglichst alle Feuerstrahlen gleichzeitig von den Vorsprüngen blockiert werden, verlasst die Steuerung und lauft dann zügig über die Brücke.

Auf der anderen Seite wartet der Priester. Ihr erhaltet das dritte Zeichen von Rudania.


Mit drei Zeichen von Rudania zurück zu Vah Rudania

Nach der dritten Prüfung fordert Euch der Priester auf, zu Vah Rudania zurückzukehren. Bevor Ihr den Erinnerungskampf startet, können wir uns noch optimal vorbereiten.

Eure normalen Waffen, Rüstungsteile, Pfeile und Gerichte werden in der Illusionswelt durch eine festgelegte Auswahl ersetzt. Bereits aktive Essens- oder Medizin-Effekte bleiben jedoch erhalten. Es lohnt sich deshalb, vor dem Kampf ein Gericht mit Angriffskraft Stufe 3 und möglichst langer Dauer zu essen. Ein Verteidigungsbonus funktioniert ebenfalls, doch Ganons Feuerfluch lässt sich mit mehr Angriffskraft deutlich schneller beseitigen.

Wartet außerdem, bis Miphas Gebet+, Revalis Sturm+ und Urbosas Zorn vollständig verfügbar sind. Daruks eigener Schirm steht ebenfalls zur Verfügung, obwohl Link im Erinnerungskampf keinen normalen Schild erhält.

Wer die ursprüngliche Strategie gegen Ganons Feuerfluch noch einmal nachlesen möchte, findet sie im ZeldaCollection-Kapitel zu Vah Rudania und Ganons Feuerfluch.


Ganons Feuerfluch in der Illusionswelt

Nähert Euch Vah Rudania. Die drei Zeichen werden eingetauscht und Link betritt erneut die Welt seiner Erinnerungen. Ganons Feuerfluch erscheint ein zweites Mal auf dem Rücken des Titanen.

Diesmal bestimmt die Prüfung Eure Ausrüstung. Link erhält ausschließlich den Bergspalter, einen Ritterbogen und 5 Eispfeile. Dazu trägt er das vollständige Anti-Feuer-Set. Als Nahrung stehen lediglich ein Grillsteak, ein gerösteter Eisenpilz und ein Bratapfel zur Verfügung.

Ein normaler Schild gehört nicht zur Ausrüstung. Das klingt zunächst gefährlich, ist aber weniger problematisch, als es scheint. Daruks Schirm kann auch ohne physischen Schild Angriffe abfangen, solange die Fähigkeit aktiv ist. Darüber hinaus sind perfekte Ausweichmanöver gegen Ganons große, vergleichsweise langsame Waffe sehr gut möglich.

Die wichtigste Ressource ist der Bergspalter. Er besitzt hohe Angriffskraft und Haltbarkeit, sollte aber trotzdem nicht für unnötige Luftschläge verschwendet werden. Die fünf Eispfeile setzen wir gezielt für sichere Betäubungen ein.


Ganons Feuerfluch – Phase 1

Ganons Feuerfluch beginnt wie beim ursprünglichen Kampf mit großen Schwertangriffen. Holt er waagerecht aus, geht Ihr mit einem Rückwärtssalto aus der Reichweite. Bei einem vertikalen Schlag springt Ihr seitlich. Ein gut getimtes Ausweichen startet den Zeitlupenkonter.

Der Bergspalter ist eine Zweihandwaffe und verursacht während eines Flurry Rush sehr hohen Schaden. Nutzt sichere Konter vollständig aus, zieht Euch anschließend aber wieder zurück.

Noch effektiver ist die aufgeladene Wirbelattacke. Wenn Ganons Feuerfluch nach einem Treffer auf das Auge oder durch Urbosas Zorn zu Boden geht, haltet die Angriffstaste gedrückt und dreht Euch mit dem Bergspalter um ihn herum. Achtet nur auf Eure Ausdauer und beendet die Attacke, bevor sich der Boss wieder aufrichtet.

Die fünf Eispfeile verursachen gegen den Feuergegner besonders wirkungsvollen Schaden. Verschwendet sie nicht auf schwierige Distanzschüsse. Wartet, bis Ganons Feuerfluch kurz stillsteht oder einen Angriff beendet hat, und zielt auf sein blaues Auge. Ein Treffer bringt ihn ins Taumeln und eröffnet eine weitere Nahkampfphase.

Urbosas Zorn ist ebenfalls hervorragend. Beginnt in der Nähe des Bosses eine aufgeladene Attacke mit dem Bergspalter. Der Blitz verursacht massiven Schaden und betäubt Ganons Feuerfluch zusätzlich. Auf unserer Route besitzt Urbosas Zorn noch seine normale Aufladezeit, die drei vorhandenen Ladungen reichen für diesen Kampf jedoch vollkommen aus.


Ganons Feuerfluch – Phase 2 mit Fernbomben

Bei ungefähr halber Lebensenergie umgibt sich Ganons Feuerfluch wieder mit seinem großen Flammenschild. Gleichzeitig beginnt er, Luft einzusaugen und einen gewaltigen Feuerball über seinem Kopf aufzubauen.

Wechselt sofort auf eine runde Fernbombe. Werft sie in den Luftstrom. Der Sog zieht die Bombe automatisch direkt zum Boss. Sobald sie seine Barriere erreicht hat, zündet Ihr sie.

Die Explosion zerstört den Flammenschutz und schleudert Ganons Feuerfluch zu Boden. Sprintet zu ihm und greift sofort mit dem Bergspalter an. Eine Wirbelattacke richtet hier sehr viel Schaden an.

Die Fernbomben gehören zu den Shiekah-Modulen und sind von der eingeschränkten Ausrüstung der Illusionswelt nicht betroffen. Ihr könnt diese Technik deshalb beliebig oft wiederholen, sobald der Boss seinen Flammenschild erneut aufbaut.

Feuerflächen und Aufwinde ausnutzen

In der zweiten Phase setzt Ganons Feuerfluch seine Klinge in Brand. Einige Schläge hinterlassen Feuer auf der Plattform. Lauft nicht einfach hindurch. Die Flammen erzeugen gleichzeitig Aufwinde, die wir zu unserem Vorteil nutzen können.

Öffnet das Parasegel über einem solchen Aufwind und lasst Euch einige Meter hochtragen. Zieht den Ritterbogen. Die Zeitlupe erleichtert einen präzisen Eispfeil ins Auge erheblich. Durch die geringe Zahl von nur fünf Pfeilen sollte jeder Schuss möglichst sitzen.

Sind die Eispfeile verbraucht, ist das kein Problem. Der größte Teil des Kampfes lässt sich problemlos mit Fernbomben, Bergspalter und den Reckenfähigkeiten abschließen.

Daruks Schirm und der Laserangriff

Gegen Ende des Kampfes kann Ganons Feuerfluch Link mit einem roten Zielstrahl erfassen und einen Energieschuss vorbereiten. Da Ihr keinen normalen Schild besitzt, könnt Ihr den Strahl nicht auf die übliche Weise mit einem ausgerüsteten Schild parieren.

Steht eine Ladung von Daruks Schirm zur Verfügung, haltet ZL gedrückt. Die Reckenfähigkeit fängt den Angriff automatisch ab. Alternativ sprintet Ihr quer zur Schusslinie oder bringt eine massive Konstruktion der Arena zwischen Link und den Boss.

Revalis Sturm+ bietet ebenfalls eine sichere Notlösung: Erzeugt einen Aufwind, bevor der Schuss abgefeuert wird, und verlasst die ursprüngliche Zielhöhe.

Miphas Gebet+ steht als letzte Absicherung bereit. Durch die bereits verkürzte Aufladezeit ist die Chance wesentlich größer, dass die Fähigkeit nach einem frühen Fehler im längeren Kampf ein weiteres Mal verfügbar wird.

Bleibt bei der bekannten Strategie: Auge treffen oder Angriff perfekt ausweichen, Nahkampffenster mit dem Bergspalter ausnutzen und den Flammenschild mit Fernbomben brechen. Ganons Feuerfluch sollte damit deutlich schneller fallen als bei unserem ersten Besuch auf Vah Rudania.


Erinnerung: Daruks Ballade

Nach dem Sieg verschwindet die Illusionswelt und Kashiwa wartet erneut bei Vah Rudania. Seine Nachforschungen über den Goronen-Recken haben ihm genug Material geliefert, um die Ballade von Daruk zu vollenden.

Die Musik ruft eine weitere Erinnerung aus der Zeit vor 100 Jahren hervor. Zelda besucht Daruk in Eldin und bittet ihn, Vah Rudania als einer der vier Recken zu steuern. Daruk stimmt zu und zeigt kurz darauf, warum er unter den Goronen als außergewöhnlicher Kämpfer gilt.

Eine Gruppe Bokblins greift in der Nähe an. Daruk stürzt sich ohne Zögern in den Kampf und besiegt die Monster. Danach stellt sich allerdings heraus, dass sie einen kleinen hylianischen Hund bedroht hatten. Der mächtige Goronen-Held reagiert plötzlich völlig anders: Daruk hat Angst vor Hunden und schützt sich sogar mit seinem eigenen Schirm vor dem harmlosen Tier.

Die Szene zeigt eine ungewohnt verletzliche und humorvolle Seite des Recken und gehört zu den zusätzlichen DLC-Sequenzen in der Übersicht der Erinnerungen in Breath of the Wild.


Daruks Schirm+ erhalten

Nach der Erinnerung meldet sich Daruks Geist. Link hat die drei Prüfungen seines alten Freundes bestanden und den Feuerfluch erneut besiegt. Als Belohnung wird Daruks Schirm zu Daruks Schirm+ verbessert.

Die Funktionsweise bleibt unverändert. Solange Ihr ZL gedrückt haltet und eine Ladung verfügbar ist, bildet Daruks Schirm automatisch eine Schutzbarriere um Link. Sie blockiert praktisch jeden direkten Angriff und kann unter anderem Wächterstrahlen reflektieren.

Weiterhin stehen drei Ladungen zur Verfügung. Der entscheidende Unterschied ist die Regeneration. Die normale Version benötigt nach dem Verbrauch aller Ladungen ungefähr 18 Minuten zum vollständigen Wiederaufladen. Daruks Schirm+ reduziert diese Zeit auf nur noch sechs Minuten.

In Schloss Hyrule ist die Wiederaufladung noch schneller: Dort sinkt sie mit der Plus-Version auf ungefähr zwei Minuten. Gerade für die spätere vollständige Erkundung des Schlosses ist Daruks Schirm+ deshalb extrem nützlich.

Die Fähigkeit muss nicht bei jedem einfachen Bokblin verbraucht werden. Ihr könnt sie im Menü der wichtigen Gegenstände deaktivieren, wenn Ihr Ladungen für einen bestimmten Kampf aufsparen wollt. Auf unserer normalen Route lassen wir sie eingeschaltet; durch die jetzt erheblich kürzere Aufladezeit ist Sparsamkeit wesentlich seltener notwendig.


Daruks Ballade abgeschlossen

Damit ist die dritte Recken-Ballade beendet. Wir haben den einzigartigen Mega-Magmarok fotografiert und besiegt, Kamira-Omuna, Shado-Lon und Rino-Himika vollständig gelöst und alle drei Schreintruhen eingesammelt. Zusätzlich sind Daruks Trainingstagebuch gelesen, die leicht zu übersehenden Alper-Dorfruinen für die Kartenwertung registriert und ein sinnvoll auf der Route liegender Krog erledigt.

Die übrigen Schreine und Krogs von Eldin ziehen wir an dieser Stelle nicht künstlich vor. Mehrere liegen deutlich abseits der drei DLC-Prüfungen und lassen sich später wesentlich effizienter mit dem nördlichen Eldin-Gebiet, den offenen Minibossen und der vollständigen Krog-Route verbinden. Eine Übersicht der normalen Heldenprüfungen findet Ihr im ZeldaCollection-Guide zu den Schreinen beim Eldin-Turm.

Uns fehlt damit nur noch eine Recken-Ballade. Im nächsten Kapitel kehren wir für [DLC] Urbosas Ballade in die Gerudo-Region zurück. Dort warten drei weitere Prüfungen und Schreine, darunter ein Kampf gegen ein Moldora sowie eine besonders anspruchsvolle Elektroprüfung. Nach dem erneuten Duell mit Ganons Donnerfluch wird Urbosas Zorn verbessert.

Sobald Urbosas Ballade abgeschlossen ist, sind alle vier Reckenfähigkeiten verstärkt. Dann öffnet sich unter dem Schrein des Lebens die finale Prüfung der Ballade der Recken, an deren Ende der Eponator Zero wartet.

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