Nach der Pilotenprüfung auf dem Vergessenen Plateau haben sich die vier Teile des Zerstörers über Hyrule verteilt. Jeder von ihnen weist auf die Prüfungen eines der vier Recken. Wir beginnen im Nordwesten bei Revali, denn seine verbesserte Reckenfähigkeit ist für den weiteren 100-%-Spielstand besonders wertvoll. Nach Abschluss dieses Kapitels lädt Revalis Sturm erheblich schneller wieder auf und erleichtert damit praktisch jede noch ausstehende Klettertour, Krog-Suche und Gebirgserkundung.
[DLC] Für dieses Kapitel benötigt Ihr DLC-Paket 2 „Die Ballade der Recken“. Außerdem müssen alle vier Titanen befreit und die Pilotenprüfung auf dem Vergessenen Plateau abgeschlossen sein. Die drei neuen Schreine dieser Reckenprüfung heißen Shirito-Geoma-Schrein, Kiha-Tohsa-Schrein und Noyeh-Rojee-Schrein. Sie gehören zu den Schreinen der Ballade der Recken.
Revalis Monument am Kalfen-Berg
Teleportiert Euch zunächst zum Ako-Vata-Schrein beim Dorf der Orni. Von dort gleitet Ihr nach Süden beziehungsweise Südwesten zum Kalfen-Berg. Schon aus einiger Entfernung erkennt Ihr drei gewaltige steinerne Säulen, die nach Abschluss der Pilotenprüfung aus dem Boden gefahren sind. Nähert Euch dem Monument und untersucht die drei Bilder. Jedes zeigt einen Ausschnitt der Region und damit den ungefähren Ort einer Prüfung.
Kashiwa wartet ebenfalls am Monument und trägt den noch unvollständigen Vers über Revali vor. Die drei Hinweise beschreiben einen Schuss auf das Horn des Feuerdrachen, eine Abfahrt durch leuchtende Ringe und vier Ziele, die innerhalb kürzester Zeit getroffen werden müssen. Die Reihenfolge ist nicht vorgeschrieben. Für unsere Route beginnen wir bei Eldra, wechseln anschließend auf den Hebra-Gipfel und beenden die drei Prüfungen am Flugplatz der Orni. Dort können wir gleichzeitig drei Sammelobjekte nachholen, die während unseres ersten Medoh-Besuchs noch offen geblieben sind.
Die drei Bilder des Monuments verschwinden nicht. Ihr könnt jederzeit zurückkehren und sie erneut betrachten. Da die Fundorte nachfolgend genau beschrieben werden, ist das aber nicht nötig.
Optional: Revalis Tagebuch im Dorf der Orni
Optional – DLC-Geschichte: Durch die Ballade der Recken ist im Dorf der Orni ein neues Schriftstück verfügbar. Wenn Ihr ohnehin vom Dorf zum Monument beziehungsweise später zurück zu Vah Medoh reist, schaut in Tebas Haus vorbei. Dort liegt Revalis Tagebuch.
Das Tagebuch enthält Revalis persönliche Gedanken über seine Fähigkeiten, die Entwicklung seiner Flugtechnik, seine Ernennung zum Recken und vor allem sein Verhältnis zu Link. Für die spielmechanische 100-%-Wertung ist das Lesen nicht nötig, für einen möglichst vollständigen Spielstand und das Verständnis der DLC-Erinnerung gehört es aber zu den wichtigsten optionalen Texten des Erweiterungspasses.
Ihr müsst dafür keine Gegenstände einsammeln oder Quest starten. Interagiert einfach mit dem Buch und lest die Einträge. Vergleichbare Tagebücher von Mipha, Daruk und Urbosa werden wir bei deren Balladen ebenfalls dort einbauen, wo unsere Route ohnehin vorbeiführt.
Erste Prüfung: Das Horn des Feuerdrachen Eldra treffen
Teleportiert Euch zum Hebra-Turm. Vom Turm aus gleitet Ihr nach Südwesten zur großen Kukudja-Schlucht. Auf einem Vorsprung am nördlichen beziehungsweise nordöstlichen Rand des Canyons hält sich der Orni Mazli bei einem Lagerfeuer auf. Er beobachtet den Feuerdrachen Eldra und liefert den entscheidenden Hinweis: Der Drache zieht nachts durch die Schlucht und seine Hörner beginnen dabei auffällig zu leuchten.
Falls es noch Tag ist, setzt Euch an Mazlis Feuer und wartet bis zur Nacht. Eldra erscheint nicht unmittelbar in dem Moment, in dem die Uhr umspringt. Bleibt einige Spielzeit am Rand der Schlucht. Gegen Mitternacht beziehungsweise im Verlauf der frühen Nacht nähert sich der Drache durch den Canyon.
Eldra erzeugt starke Aufwinde um seinen Körper. Sobald er unterhalb Eurer Position vorbeizieht, springt von der Klippe und öffnet das Parasegel. Die Aufwinde tragen Link wieder nach oben. Haltet ausreichend Abstand zum Körper des Drachen: Die Feuerbälle und die starke Hitze können Link verletzen. Ein vollständiger Flammenschutz wie am Todesberg ist nicht nötig, doch ein paar Herzen Reserve schaden nicht.
Wartet, bis Eldras Hörner blau leuchten. Zieht dann im Flug den Bogen. Durch die Zeitlupe könnt Ihr ruhig auf eines der beiden Hörner zielen. Ein normaler Pfeil genügt. Trefft wirklich das Horn und nicht den Kopf oder den Körper.
War der Schuss korrekt, leuchtet die Trefferstelle hell auf und am südlichen Rand der Schlucht erscheint der Shirito-Geoma-Schrein.
Optional: Eldra-Hornsplitter einsammeln
Optional – Drachenteil: Der Treffer auf Eldras Horn löst gleichzeitig einen Eldra-Hornsplitter vom Drachen. Achtet nach dem Treffer auf den hellen Lichtstrahl, der den Landeplatz des Materials markiert, und gleitet beziehungsweise lauft dorthin, bevor Ihr den Schrein betretet.
Lasst diesen Fund nicht liegen. Hornsplitter gehören zu den wertvollsten Drachenteilen. Sie werden für einige der höchsten Rüstungsverbesserungen benötigt und können beim Kochen besonders lange Zusatzeffekte erzeugen. Das Reckengewand benötigt für seine letzte Verbesserung beispielsweise Eldra-Hornsplitter. Weitere Informationen zu den Routen der drei Drachen findet Ihr im Guide zu Eldra, Naydra und Farodra.
Da wir das Horn für die DLC-Prüfung ohnehin treffen mussten, kostet uns dieser seltene Gegenstand praktisch keinen zusätzlichen Aufwand.
Shirito-Geoma-Schrein – In Ruhe zielen
[DLC] Schrein: Aktiviert den Shirito-Geoma-Schrein und betretet ihn. Das gesamte Rätsel basiert auf Aufwinden, Fernbomben und dem richtigen Timing. Schon vor Euch erzeugen drei Ventilatoren starke Luftströme. Öffnet das Parasegel und lasst Euch auf die nächste Plattform tragen.
Dort versperren brüchige Steinblöcke den nächsten Weg. Werft eine Fernbombe auf den Ventilator. Der Luftstrom schleudert sie nach oben. Wartet, bis die Bombe auf Höhe der brüchigen Wand ist, und zündet sie. Die Explosion zerstört die Blöcke. Bombenpfeile funktionieren ebenfalls, wären hier aber unnötig verschwendete Munition.
Gleitet zur freigelegten Plattform. Dort führt eine trichterförmige Röhre zu einem weiteren Ventilator. Legt eine runde Fernbombe in den Trichter. Sie rollt bis in den Luftstrom und wird in Richtung der nächsten brüchigen Wand geschleudert. Sprengt sie im richtigen Moment und folgt dem neu geöffneten Weg.
Die folgenden Ventilatoren bringen Euch zu einer großen rotierenden Konstruktion. Hier liegt die entscheidende Mechanik des Schreins: Ein Luftstrom trifft auf einen Schalter, der wiederum ein Gitter vor dem nächsten Abschnitt schließt. Ihr müsst verhindern, dass der Schalter im falschen Augenblick ausgelöst wird.
Schatztruhe im Shirito-Geoma-Schrein
Optional – Schatztruhe: Bevor Ihr den Schrein beendet, achtet im Bereich der großen rotierenden Konstruktion auf eine höher gelegene Plattform. Dort steht die einzige Truhe des Schreins. Nutzt die Ventilatoren und das Parasegel, um auf die Plattform zu gelangen. In der Truhe liegen 10 Bombenpfeile.
Diese Munition ist für den späteren Erinnerungskampf zwar nicht nötig, weil Link dort eine festgelegte Ausrüstung erhält, bleibt aber anschließend ganz normal in Eurem Inventar und lohnt den kurzen Abstecher.
Kehrt danach zum rotierenden Mechanismus zurück. Friert mit Stasis entweder den Windschalter oder die rotierende Konstruktion im richtigen Augenblick ein. Entscheidend ist, dass der Weg hinter dem Gitter geöffnet bleibt, während der Luftstrom in die richtige Richtung zeigt. Schickt erneut eine Fernbombe durch den Mechanismus und sprengt damit die letzte brüchige Wand.
Sobald der Durchgang frei ist, gleitet Ihr mit dem nächsten Aufwind hinüber. Eine Reihe weiterer Ventilatoren trägt Euch schließlich zum Priester. Als Belohnung erhaltet Ihr nicht das übliche Zeichen der Bewährung, sondern ein Zeichen von Medoh. Für Revalis letzte Prüfung benötigen wir insgesamt drei davon.
Zweite Prüfung: Ringrennen vom Hebra-Gipfel
Teleportiert Euch jetzt zum Goma-Asaagh-Schrein in der Nähe des Hebra-Gipfels. Zieht Euer vollständiges Orni-Set beziehungsweise ausreichenden Kälteschutz an. In dieser Höhe herrscht extreme Kälte, und wir wollen während einer schnellen Schildfahrt nicht ständig im Inventar nach Nahrung suchen.
Verlasst die Höhle des Schreins und haltet Euch etwas südlich beziehungsweise südöstlich des Gipfels. Im Schnee erscheint ein großer blauer Leuchtring. Sobald Link ihn durchquert, beginnt die zweite Prüfung und weiter unten am Hang erscheint der nächste Ring.
Zieht sofort einen Schild: Haltet ZL, springt und drückt während des Sprungs die Aktionstaste, um auf dem Schild zu landen. Danach surft Link den Berg hinunter. Verwendet möglichst keinen besonders wertvollen Schild wie den Hylia-Schild; die Fahrt verbraucht Haltbarkeit. Ein Ritterschild oder ein anderer stabiler Ersatz reicht vollkommen aus.
Die Ringe verschwinden nach kurzer Zeit. Kleine Korrekturen am Stick reichen aus. Große hektische Lenkbewegungen machen das Schild schwer kontrollierbar und kosten mehr Zeit als ein etwas weiterer Bogen.
Schon früh führt die Strecke über eine größere Schlucht. Springt am Rand ab und öffnet das Parasegel. Mehrere Aufwinde tragen Euch auf die andere Seite. Bleibt nicht unnötig lange im Aufwind, sonst fliegt Ihr über den nächsten Ring hinweg. Sobald Ihr ausreichend Höhe habt, schließt das Parasegel beziehungsweise gleitet flach weiter und landet wieder im Schnee.
Danach setzt Ihr das Schildsurfen fort. Auf der Strecke liegen Felsen, Schneebälle und teilweise Echsalfos. Kämpft nicht. Weicht Hindernissen nur so weit aus, wie es für den nächsten Ring notwendig ist. Verpasst Ihr einen Ring oder braucht zu lange, verschwindet die Strecke und Ihr müsst zum ersten Ring zurückkehren.
Nach dem letzten Ring fährt der Kiha-Tohsa-Schrein aus dem verschneiten Boden.
Kiha-Tohsa-Schrein – Kugelführung
[DLC] Schrein: In diesem Schrein rollt fortlaufend eine große Kugel von der Spitze einer komplexen Konstruktion nach unten. Unsere Aufgabe besteht darin, ihre komplette Strecke so vorzubereiten, dass sie am Ende ohne Absturz in die dafür vorgesehene Vertiefung gelangt.
Lauft zunächst zum starken Aufwind am Anfang des Raums und lasst Euch mit dem Parasegel ganz nach oben tragen. Haltet Euch dort nach rechts beziehungsweise zur Rückseite der Konstruktion. Ihr findet ein kleines Wasserbecken und einen großen Steinblock.
Schatztruhe im Kiha-Tohsa-Schrein
Optional – Schatztruhe: Erzeugt mit dem Cryomodul zunächst einen Eisblock neben dem großen Steinblock und klettert darauf. Zerstört den ersten Eisblock anschließend wieder und erzeugt einen neuen direkt unter dem Steinblock. Der Cryoblock hebt den schweren Stein an und bringt Link hoch genug, um die darüberliegende Leiter zu erreichen.
Klettert nach oben und folgt den Stufen. Die einzige Schatztruhe des Schreins enthält einen Falkenbogen. Dieser Orni-Bogen besitzt eine sehr hohe Schussgeschwindigkeit und große Reichweite. Wenn Ihr noch den Falkenbogen aus dem früheren Medoh-Kapitel besitzt, habt Ihr jetzt einen willkommenen Ersatz.
Kehrt anschließend zur eigentlichen Kugelbahn zurück.
Die Kugelbahn vorbereiten
Auf einer der oberen Ebenen liegen mehrere Metallplatten beziehungsweise Metallblöcke auf Schienen. Ohne Eingriff würde die Kugel an dieser Stelle vom Weg rollen. Benutzt das Magnetmodul und verschiebt zunächst die beiden Platten so, dass sie zusammen eine durchgehende Brücke bilden.
Daneben befinden sich weitere Metallteile, die wie seitliche Begrenzungen funktionieren. Schiebt sie näher zusammen, sodass die Kugel beim nächsten Richtungswechsel nicht seitlich von der Konstruktion fällt.
Geht anschließend wieder in den unteren Bereich zum Wasserfall. Hier klafft eine weitere Lücke in der Kugelbahn. Erzeugt mit dem Cryomodul zwei Eisblöcke, die wie eine abfallende Rampe zwischen dem oberen Ende und der unteren Bahn liegen. Setzt den zweiten Block möglichst etwas tiefer als den ersten. Die Kugel soll ihren Schwung behalten und nicht an einer zu hohen Kante hängen bleiben.
Damit ist der größte Teil der Strecke vorbereitet.
Förderband und Wippe richtig timen
Kehrt zur oberen Plattform mit dem Bodenschalter zurück. Wartet, bis eine neue Kugel die vorbereitete Strecke hinunterrollt und das Förderband erreicht. Tretet auf den Bodenschalter. Dadurch ändert sich die Laufrichtung des Förderbands und die Kugel wird in die richtige Richtung transportiert.
Unterhalb des Förderbands liegt eine große Wippe. Ohne Hilfe kippt sie unter dem Gewicht der Kugel und lässt diese in den Abgrund fallen. Sobald die Kugel das Förderband verlässt und auf die Wippe zuläuft, friert Ihr die Wippe mit Stasis ein.
Die Kugel rollt nun über die festgesetzte Fläche, weiter über die beiden vorbereiteten Cryoblöcke und erreicht schließlich die untere Abschussvorrichtung.
Springt beziehungsweise gleitet sofort nach unten zum letzten Bodenschalter. Sobald die Kugel korrekt auf der Abschussplatte liegt, tretet auf den Schalter. Die Vorrichtung katapultiert die Kugel in ihre Vertiefung und das Tor zum Priester öffnet sich.
Ihr erhaltet das zweite Zeichen von Medoh.
Dritte Prüfung: Vier Ziele am Flugplatz treffen
Teleportiert Euch zum Sha-Tawa-Schrein und geht von dort nach Norden zum bereits bekannten Flugplatz der Orni. Teba trainiert hier inzwischen gemeinsam mit seinem Sohn Tulin. Während der DLC-Aufgabe tragen die Zielscheiben in der Schlucht deutlich sichtbare blaue Markierungen.
Der Hinweis verlangt, vier Ziele in sehr kurzer Folge zu treffen. Am bequemsten erledigt Ihr das in einem einzigen langen Fall.
Springt vom Hochstand in die Schlucht und öffnet das Parasegel. Lasst Euch von einem der Aufwinde nach oben tragen, stellt Euch so ein, dass Ihr mehrere Zielscheiben gleichzeitig im Sichtfeld habt, und schließt das Parasegel kurz. Zieht sofort den Bogen. In der Luft verlangsamt sich die Zeit.
Trefft vier unterschiedliche Zielscheiben, bevor Ihr die Zeitlupe beendet. Der Gerudo-Bogen mit seiner Zoom-Funktion funktioniert gut, nötig ist er aber nicht. Der Adlerbogen oder ein Falkenbogen sind wegen ihrer schnellen Pfeilgeschwindigkeit sogar komfortabler. Mit mehr als zwei Ausdauerringen habt Ihr genügend Zeit; falls Eure Ausdauer noch knapp bemessen ist, könnt Ihr vorher ein Ausdauergericht essen.
Nach dem vierten Treffer fährt am Grund der Schlucht der Noyeh-Rojee-Schrein aus dem Boden.
Optional: Krog am Flugplatz nachholen
Optional – Krog: Während unseres ursprünglichen Angriffs auf Vah Medoh brauchten wir den Flugplatz nur für Tebas Training und haben den dortigen Krog noch nicht eingesammelt. Da wir jetzt ohnehin hier sind, holen wir ihn nach.
Klettert auf das Dach des hölzernen Hochstands am Rand des Flugplatzes. Dort funkeln kleine Blätter. Untersucht das Funkeln und der Krog erscheint.
Dieser Samen kostet praktisch keinen Umweg und sollte deshalb nicht für eine spätere Hebra-Sammelrunde liegen bleiben.
Optional: Zwei versunkene Truhen am Flugplatz
Optional – Schatztruhen: Am tiefsten Punkt des Flugplatzes befindet sich Wasser. Aktiviert dort das Magnetmodul. Unter der Oberfläche liegen zwei Metalltruhen, die während unseres ersten Besuchs ebenfalls offen geblieben sind.
Zieht beide an eine erreichbare Stelle und öffnet sie. Eine enthält ein Ritterschwert, die andere einen Goldenen Rubin im Wert von 300 Rubinen.
Gerade die Rubintruhen im offenen Gelände werden bei einer reinen Hauptstory-Route leicht übersehen. Da Noyeh-Rojee direkt am Grund der Schlucht erscheint, liegt der Fundort diesmal buchstäblich vor unserer Nase.
Noyeh-Rojee-Schrein – Führende Winde
[DLC] Schrein: Der Noyeh-Rojee-Schrein besteht aus einer großen rotierenden Säule. Vier versteckte Kristallschalter aktivieren nach und nach vier zusätzliche Aufwinde. Erst wenn alle vier laufen, könnt Ihr den oberen Bereich erreichen.
Stellt Euch direkt am Eingang auf den ersten Ventilator und schießt mit einem normalen Pfeil auf den orangefarbenen Kristallschalter vor Euch. Der Ventilator springt an. Öffnet das Parasegel und lasst Euch zur ersten erhöhten Plattform tragen.
Beobachtet nun den unteren Teil der rotierenden Zentralsäule. Eine der Seiten besitzt eine große offene Kammer mit mehreren Ventilatoren. Wartet, bis die Öffnung an Euch vorbeizieht, gleitet hinein und lasst Euch vom Luftstrom nach oben tragen. Hinter beziehungsweise oberhalb von Link liegt der nächste Kristallschalter. Schießt ihn an. Dadurch wird ein weiterer Außenventilator aktiviert.
Verlasst die Säule wieder und landet auf einer der sicheren Plattformen am Rand.
Der Schalter hinter dem Windrad
Eine andere Seite der rotierenden Konstruktion besitzt ein kleines Windrad vor einem verschlossenen Gitter. Das Gitter öffnet sich nur, wenn der Luftstrom eines Außenventilators direkt auf das Windrad trifft.
Schwebt über einem der Ventilatoren und wartet, bis diese Seite der Säule in die richtige Position rotiert. Sobald der Wind das Rad antreibt, öffnet sich das Gitter. Gleitet durch die Öffnung und trefft den Kristallschalter im Inneren.
Bleibt nicht in der Tür stehen. Sobald sich die Säule weiterdreht und das Windrad den Luftstrom verliert, schließt sich das Gitter wieder. Verlasst die Kammer beim nächsten Öffnen zurück nach außen.
Brüchige Wand und dritter Schalter
Die nächste Seite besitzt eine Fläche aus brüchigen Steinblöcken. Am einfachsten verwendet Ihr eine Fernbombe. Legt beziehungsweise werft eine eckige Bombe auf einen Ventilator, wenn sich die brüchige Fläche nähert. Der Aufwind trägt die Bombe nach oben. Zündet sie, sobald sie auf Höhe der Steine angekommen ist.
Alternativ genügt ein Bombenpfeil. Hinter der zerstörten Wand liegt der dritte Kristallschalter. Schießt ihn an und ein weiterer Ventilator wird aktiv.
Letzter Kristallschalter hinter dem Gitter
Der vierte Schalter befindet sich hinter Metallstäben nahe dem oberen Bereich der rotierenden Säule. Ihr könnt ihn nicht einfach frontal treffen. Lasst Euch von einem Außenventilator nach oben tragen und beobachtet die vergitterte Seite.
Während Ihr auf Höhe beziehungsweise leicht unterhalb des Schalters schwebt, zieht den Bogen. Durch die Zeitlupe habt Ihr ausreichend Gelegenheit, einen Pfeil zwischen den Stäben hindurch auf den Kristall zu setzen.
Nach dem Treffer sind alle vier Hauptventilatoren aktiv. Nutzt die nun deutlich stärkeren Aufwinde, um Euch bis zur Spitze der Zentralsäule tragen zu lassen.
Schatztruhe im Noyeh-Rojee-Schrein
Optional – Schatztruhe: Fliegt oben nicht sofort zum Priester. Blickt von der Spitze der Säule nach außen. Auf einer etwas entfernten hohen Plattform steht eine einzelne Schatztruhe.
Gleitet in ihre Richtung. Auf der Rückseite beziehungsweise Unterseite der Plattform befindet sich ein versteckter weiterer Aufwind, der Euch die letzten Meter nach oben trägt. Öffnet die Truhe und nehmt den Shiekah-Schild mit.
Gleitet anschließend zurück beziehungsweise nutzt die zentralen Aufwinde und erreicht den Altar. Noyeh-Rojee übergibt Euch das dritte Zeichen von Medoh.
Damit sind alle drei Prüfungen von Revalis Monument beendet.
Vorbereitung auf die Illusionswelt von Vah Medoh
Nach dem dritten Zeichen fordert Euch der Priester auf, zum Titanen Vah Medoh zurückzukehren. Bevor Ihr das tut, lohnt sich eine kurze Vorbereitung, obwohl Euer normales Inventar im kommenden Kampf weitgehend ersetzt wird.
Teleportiert Euch bei Bedarf zunächst ins Dorf der Orni oder zu einem Kochfeuer und bereitet ein Gericht beziehungsweise eine Medizin mit Angriffskraft Stufe 3 zu. Besonders effektiv ist ein lang anhaltender Bonus. Aktive Effekte bleiben nämlich bestehen, wenn Link die Illusionswelt betritt, obwohl Waffen, Rüstung und Nahrung dort ausgetauscht werden.
Ein Angriffsschub ist für Ganons Windfluch ideal, weil Link im Erinnerungskampf hauptsächlich mit dem Bogen kämpft. Wer lieber defensiv spielt, kann stattdessen einen starken Verteidigungsbonus verwenden.
Heilt Link vor dem Start vollständig. Die Reckenfähigkeiten sollten ebenfalls möglichst aufgeladen sein. Anders als das normale Inventar bleiben Miphas Gebet, Daruks Schirm, Urbosas Zorn und Revalis Sturm in der Illusionswelt verfügbar.
Geht anschließend zu Vah Medoh. Ihr müsst den Titanen nicht erneut betreten. Sobald Ihr Euch dem vorgesehenen Bereich nähert, beginnt die nächste Prüfung automatisch.
Ganons Windfluch in der Illusionswelt
Der Priester nimmt die drei Zeichen von Medoh entgegen und versetzt Link in eine Welt, die aus seinen eigenen Erinnerungen entstanden ist. Ihr steht erneut auf Vah Medoh und Ganons Windfluch erscheint.
Euer gewohntes Inventar ist verschwunden. Link erhält für diesen Kampf ausschließlich eine festgelegte Ausrüstung: eine Orni-Klinge, einen Falkenbogen, einen Doppelschussbogen, einen Fokusbogen, 100 normale Pfeile und 5 Bombenpfeile. Dazu trägt er das auf Stufe 2 verbesserte Orni-Set. Als Nahrung stehen nur eine Wildbeere, ein Ausdauerling und eine rohe Geflügelkeule zur Verfügung.
Ihr habt keinen normalen Schild. Verschwendet deshalb keine Zeit mit einer klassischen Nahkampfstrategie. Ganons Windfluch ist wie beim ersten Kampf ein Gegner für den Bogen.
Ganons Windfluch – erste Phase
Nutzt sofort einen der Aufwinde auf der Arena. Öffnet das Parasegel, lasst Euch nach oben tragen und zieht im Flug den Bogen. Die Zeitlupe gibt Euch genügend Gelegenheit für präzise Schüsse auf das große blaue Auge.
Der Doppelschussbogen ist für diesen Kampf ausgesprochen effizient. Er verschießt zwei Projektile, verbraucht aber nur einen Pfeil aus Links Vorrat. Da 100 normale Pfeile bereitstehen, müsst Ihr mit der Munition nicht übermäßig sparsam sein.
Mehrere Treffer auf das Auge bringen Ganons Windfluch zum Absturz. Sobald er auf dem Boden liegt, könnt Ihr entweder weiter auf das Auge schießen oder zur Orni-Klinge wechseln und einige Nahkampftreffer landen. Übertreibt es nicht. Die Klinge ist Eure einzige Nahkampfwaffe und muss nicht unnötig verschlissen werden, wenn der Bogen die Arbeit sicherer erledigt.
Der Boss feuert außerdem explosive Energieschüsse und erzeugt Windhosen. Bleibt in Bewegung. Gegen die Tornados hilft kein gewöhnlicher Block; lauft oder gleitet seitlich aus ihrer Bahn. Die zentrale Konstruktion der Arena kann als Deckung gegen einige Geschosse dienen.
Revalis Sturm benötigt Ihr hier kaum, weil überall natürliche Aufwinde vorhanden sind. Spart die Ladungen lieber auf, falls Ihr schnell Höhe gewinnen müsst und gerade schlecht positioniert seid.
Urbosas Zorn gegen Ganons Windfluch einsetzen
Wenn Ganons Windfluch nach einer Betäubung in Reichweite auf dem Boden liegt, könnt Ihr den Erinnerungskampf zusätzlich mit Urbosas Zorn beschleunigen. Haltet mit der Orni-Klinge einen aufgeladenen Angriff bereit und löst den Blitz aus, solange sich der Boss innerhalb des Wirkungsbereichs befindet.
Die Fähigkeit verursacht hohen Schaden und kann Euch eine weitere lange Pfeilphase ersparen. Da wir Urbosas Ballade noch nicht abgeschlossen haben, besitzt die Fähigkeit ihre normale Aufladezeit. Drei Ladungen reichen für diesen Kampf dennoch vollkommen aus.
Miphas Gebet ist Eure Versicherung für einen Fehler. Verlasst Euch aber nicht darauf: Wenn die Fähigkeit noch in der Aufladung steckt, gibt es in der Illusionswelt nur sehr wenig Heilung.
Ganons Windfluch – zweite Phase
Bei ungefähr halber Lebensenergie ruft Ganons Windfluch vier kleine fliegende Kanonen hervor. Diese Satelliten können seine Projektile weiterleiten und machen die Flugbahnen wesentlich schwerer vorhersehbar.
Ihr könnt die kleinen Einheiten einzeln mit normalen Pfeilen zerstören. Das erleichtert den Kampf, allerdings erscheinen sie später wieder. Wer sich sicher fühlt, ignoriert sie und konzentriert sämtlichen Schaden auf das Auge des Bosses.
Die fünf Bombenpfeile solltet Ihr für diese zweite Phase aufbewahren. Nutzt einen Aufwind, zieht den Bogen in der Luft und schießt Bombenpfeile direkt ins Auge. Durch Explosion und Kopftrefferschaden reichen wenige präzise Treffer, um Ganons Windfluch erneut vom Himmel zu holen.
Wenn er fällt, rennt zu ihm und setzt Orni-Klinge oder Urbosas Zorn ein. Ein aktiver Angriffskraft-Bonus, den Ihr vor Betreten der Illusionswelt gegessen habt, macht sich gerade jetzt deutlich bemerkbar.
Später benutzt Ganons Windfluch auch seinen roten Zielstrahl. Sobald der Laser Link fixiert, bewegt Euch seitlich und nutzt die zentrale Struktur als Deckung. Steht Daruks Schirm zur Verfügung, kann die Fähigkeit einen schlecht ausgewichenen Treffer zusätzlich abfangen.
Die sicherste Grundregel bleibt dieselbe wie beim ersten Medoh-Kampf: Höhe gewinnen, Zeitlupe aktivieren, das Auge treffen, den Absturz ausnutzen und wieder Abstand herstellen.
Mit dem letzten Treffer löst sich die Illusion auf.
Erinnerung: Revalis Ballade
Nach dem Kampf findet sich Link wieder bei Vah Medoh. Kashiwa wartet bereits in der Nähe. Seine Nachforschungen über den Orni-Recken sind abgeschlossen und er trägt nun die vollständige Ballade von Revali vor.
Die Musik ruft eine neue Erinnerung an die Zeit vor 100 Jahren hervor. Zelda besucht Revali an seinem Trainingsplatz. Der Orni perfektioniert gerade jene Technik, die später als Revalis Sturm bekannt werden soll. Gleichzeitig wird noch deutlicher, wie ehrgeizig Revali war und wie sehr ihn Links Rolle als auserwählter Ritter beschäftigte.
Diese Szene ist eine der fünf zusätzlichen DLC-Erinnerungen und gehört damit auch in die Übersicht der Erinnerungen in Breath of the Wild.
Nach der Erinnerung meldet sich Revalis Geist. Widerwillig beeindruckt von Links Leistung verstärkt er seine Reckenfähigkeit.
Revalis Sturm+ erhalten
Revalis Sturm wird zu Revalis Sturm+. Die Funktionsweise bleibt unverändert: Haltet die Sprungtaste gedrückt, bis sich der Aufwind aufgebaut hat, und lasst Link anschließend senkrecht in die Höhe schießen.
Der große Unterschied liegt in der Aufladezeit. Nach Verbrauch aller drei Ladungen benötigte Revalis Sturm bisher ungefähr sechs Minuten für die vollständige Regeneration. Mit Revalis Sturm+ sinkt diese Zeit auf nur noch zwei Minuten.
Das ist für unsere weitere 100-%-Route enorm wertvoll. Drei Aufwinde stehen weiterhin hintereinander zur Verfügung, aber der komplette Vorrat regeneriert nun so schnell, dass wir die Fähigkeit bei fast jeder größeren Felswand, jedem Turm und vielen Krog-Rätseln bedenkenlos einsetzen können.
Besonders die noch offene Gerudo-Hochebene, Hebra, Akkala und zahlreiche schwer erreichbare Krog-Fundorte werden dadurch deutlich angenehmer. Genau deshalb haben wir Revalis Ballade als ersten der vier Reckenabschnitte gewählt.
Optional: Flugplatz vollständig abschließen
Falls Ihr beim Noyeh-Rojee-Schrein den Krog und die beiden Unterwassertruhen noch nicht eingesammelt habt, erledigt das spätestens jetzt. Nach unserer Route sollten am Flugplatz damit folgende bereits früher beziehungsweise jetzt erhaltene Inhalte abgehakt sein: der normale Trainingsbereich, Sha-Tawa als Schnellreisepunkt, der ursprüngliche Falkenbogen von Teba, der Krog auf dem Dach sowie das Ritterschwert und der Goldene Rubin aus dem Wasser.
Teba und Tulin bleiben nach Vah Medoh am Flugplatz beziehungsweise nutzen ihn regelmäßig zum Training. Ihr könnt dort weiterhin das Bogenschießen-Minispiel absolvieren. Für die normale Karten-100-%-Wertung ist ein perfekter Rekord nicht erforderlich, weshalb wir keine eigene Wiederholungsrunde erzwingen.
Revalis Ballade abgeschlossen
Mit Revalis Sturm+ ist die erste der vier Recken-Balladen abgeschlossen. Wir haben dabei alle drei Zeichen von Medoh erhalten, die drei zugehörigen DLC-Schreine vollständig gelöst und ihre Schatztruhen geöffnet. Zusätzlich haben wir einen Eldra-Hornsplitter, den zuvor ausgelassenen Krog am Flugplatz und beide dortigen Unterwassertruhen in die Route integriert.
Die nächste Ballade sollte nicht nach geografischer Nähe ausgewählt werden, sondern nach dem Nutzen ihrer Belohnung für den weiteren Spielverlauf. Deshalb reisen wir als Nächstes zu [DLC] Miphas Ballade. Miphas Gebet+ verkürzt die lange Wiederaufladezeit der automatischen Wiederbelebung erheblich und ist damit die wertvollste Absicherung für die späteren Leunen, Irrschlösser, schwere Schreine und Schloss Hyrule.
Nach Mipha folgen Daruk und Urbosa. Sobald alle vier Reckenfähigkeiten verbessert sind, kehren wir für die finale Prüfung zum Schrein des Lebens zurück und schalten schließlich den Eponator Zero frei.























