Riju hat Link mit der Rückholung des Donnerhelms beauftragt. Das wertvolle Erbstück der Gerudo wurde von der Yiga-Bande gestohlen und in ihr Versteck im Kalzer-Tal gebracht. Ein direkter Angriff auf Vah Naboris ist ohne den Helm praktisch ausgeschlossen, denn nur sein Schutz ermöglicht es Riju, Link nahe genug an den von Blitzen umgebenen Titanen heranzuführen.
Wir laufen jedoch nicht einfach dem Questmarker hinterher. Auf der Route durch den nordwestlichen Teil der Gerudo-Wüste liegen mit dem Kima-Zuusu-Schrein und dem Shi-Jito-Schrein zwei Heldenprüfungen sowie mehrere Krogs praktisch auf unserem Weg. Gerade das Kalzer-Tal ist für einen vollständigen Spielstand wichtig: Dort befinden sich sieben Krog-Rätsel, von denen fünf unmittelbar mit den Yiga und ihrer Vorliebe für Schwertbananen verbunden sind. Diese sammeln wir jetzt ein, statt später eigens noch einmal in die Schlucht zurückzukehren.
Zwei Schatztruhen in Gerudo-Stadt nachholen
Optional – Schatztruhe: Bevor Ihr Gerudo-Stadt verlasst, holen wir zwei leicht zu übersehende Truhen nach, die auf unserer bisherigen Route noch offen geblieben sind. Die erste findet Ihr im Bereich nordöstlich des normalen Kleidungsladens. Geht vom Haupteingang die ersten Stufen hinauf und seht Euch bei den Lagerflächen beziehungsweise Kisten hinter den Gebäuden um. In einer Holztruhe liegen 100 Rubine.
Optional – Gerudo-Bogen: Die zweite Truhe steckt im Sand nahe dem südöstlichen Tor von Gerudo-Stadt, unweit der Statue der Göttin. Aktiviert das Magnetmodul und sucht den Boden nach einer metallenen Truhe ab. Zieht sie aus dem Sand. Darin liegt ein Gerudo-Bogen. Der Bogen besitzt nur 14 Angriffskraft, hat aber eine sehr hohe Reichweite und eine Zoom-Funktion beim Zielen. Für die zahlreichen Krog-Ballons und entfernten Ziele in der Wüste ist er deshalb ausgesprochen praktisch.
Falls Ihr den Gerudo-Bogen bereits im Trainingsbereich des vorherigen Kapitels mitgenommen habt, könnt Ihr den zweiten als Ersatz verwenden oder einen schwächeren Bogen dafür zurücklassen. Fotografiert ihn für das Hyrule-Handbuch, falls der Eintrag noch fehlt.
Mit der Sandrobbe in den Nordwesten der Gerudo-Wüste
Verlasst Gerudo-Stadt durch das nordwestliche Tor. Für die Strecke über den offenen Sand empfiehlt sich eine Sandrobbe. Ihr könnt eine der wilden Sandrobben mit Schleichkleidung und vorsichtiger Annäherung einfangen oder bei der Gerudo in der Stadt eine Robbe mieten. Eine eigene Sandrobbe spart auf dem Weg zu den Statuen und zum Eingang des Kalzer-Tals viel Zeit.
Denkt weiterhin an die Temperaturen. Tagsüber benötigt Link Hitzeschutz, nachts wird es in der Wüste dagegen kalt. Das Wüstenset aus dem Gerudo-Geheim-Club ist tagsüber ideal, falls Ihr es bereits gekauft habt. Ansonsten reichen Kühlungs-Medizin, geeignete Gerichte oder die Gerudo-Verkleidung. Bei Nacht wechseln wir wieder auf kälteresistente Kleidung.
Folgt zunächst nicht direkt dem Questmarker zum Kalzer-Tal, sondern der ersten Kriegerinnen-Statue außerhalb Gerudo-Stadts. Damit setzen wir die im vorherigen Kapitel angenommene Schrein-Aufgabe „Schweigende Statuen“ fort.
Schweigende Statuen und der Kima-Zuusu-Schrein
Optional – Schrein-Aufgabe: Die großen steinernen Kriegerinnen weisen mit ihren ausgestreckten Schwertern den Weg durch den nordwestlichen Teil der Wüste. Fahrt von einer Statue zur nächsten und richtet Euch immer genau in die Richtung, in die die jeweilige Schwertspitze zeigt.
Nach einigen Statuen geratet Ihr in einen starken Sandsturm. Karte und Minikarte fallen darin aus, sodass der Questmarker nicht mehr hilft. Genau deshalb sind die Statuen wichtig. Fahrt nicht einfach auf Verdacht weiter, sondern sucht nach jeder Kriegerin zunächst die nächste Silhouette im Sand und richtet Euch dann neu aus. Wenn Ihr den Kontakt zur Reihe verliert, dreht besser um, bis Ihr die letzte Statue wiederfindet.
Schließlich erreicht Ihr ein großes Gerippe beziehungsweise eine Ruinenanlage im Sand. Darunter kommt der Kima-Zuusu-Schrein zum Vorschein. Aktiviert ihn. Damit ist „Schweigende Statuen“ abgeschlossen und gleichzeitig verschwindet der Sandsturm in diesem Bereich.
Kima-Zuusu-Schrein – Verzögerungstaktik
Im Schrein wird eine elektrisch geladene Metallkugel ständig zwischen zwei Vorrichtungen hin und her geschleudert. Unser erstes Ziel besteht darin, die Kugel aus diesem Kreislauf zu bekommen. Friert sie mit dem Stasismodul ein, sobald sie auf einer der Abschussflächen liegt oder durch die Luft fliegt. Ihr könnt sie anschließend mit einem Pfeil aus ihrer Bahn bringen. Noch einfacher ist es, die Kugel im richtigen Moment direkt mit dem Magnetmodul zu greifen.
Sobald sie auf dem Boden liegt, nehmt Ihr sie mit dem Magnetmodul auf. Links befindet sich hinter einem Gitter eine elektrische Kontaktstelle. Führt die Kugel darüber beziehungsweise nahe genug an den Kontakt heran. Der Strom öffnet das Gitter und Ihr könnt die Schatztruhe dahinter erreichen. Darin liegt ein Mondsäbel.
Holt die elektrische Kugel anschließend wieder heraus und transportiert sie auf die gegenüberliegende Seite des Schreins. Dort befindet sich die Kontaktstelle für das Tor zum Priester. Setzt die Kugel daneben ab, bis die elektrische Verbindung hergestellt wird. Das letzte Gitter öffnet sich und Ihr erhaltet ein weiteres Zeichen der Bewährung. Weitere Lösungen für diese Region findet Ihr bei den Schreinen beim Turm der Wüste.
Optional: Krog am Kima-Zuusu-Schrein
Optional – Krog: Verlasst den Schrein noch nicht sofort in Richtung Kalzer-Tal. Direkt bei dem großen Skelett, in dessen Bereich der Kima-Zuusu-Schrein liegt, wartet ein Krog. Klettert auf den höchsten Punkt der Knochen und achtet auf das kleine Blätterfunkeln. Untersucht es und Ihr erhaltet den Krog-Samen.
Von hier aus nehmt Ihr Kurs nach Nordosten in Richtung Kalzer-Tal. Sobald sich die Wüste zu einer schmaleren Schlucht verengt, könnt Ihr die Sandrobbe noch eine Weile benutzen. Weiter oben wird der Boden zu felsig und Ihr müsst zu Fuß weiter.
Kalzer-Tal: sieben Krogs auf dem Weg zum Yiga-Versteck
Das Kalzer-Tal ist einer der Bereiche, bei denen sich eine gründliche Route besonders lohnt. Sieben Krogs liegen innerhalb der Schlucht und mehrere davon befinden sich nur wenige Meter vom normalen Weg zum Yiga-Versteck entfernt. Fünf Rätsel verwenden die kleinen Yiga-Froschstatuen mit Opferschalen. Statt Äpfeln wollen diese Statuen passend zum Yiga-Thema Schwertbananen.
Ihr braucht nicht fünfzehn verschiedene Bananen mitzuschleppen. Sobald ein Krog erschienen ist, könnt Ihr die geopferten Schwertbananen wieder einsammeln und beim nächsten Rätsel erneut benutzen. Für die größte Gruppe reichen deshalb fünf Schwertbananen im Inventar. Falls Ihr noch keine fünf besitzt, ist das kein Problem: Die Yiga-Novizen weiter oben im Tal lassen Schwertbananen fallen.
Krog 1 – Blumenfolge an der westlichen Felswand
Optional – Krog: Im unteren beziehungsweise mittleren Kalzer-Tal haltet Ihr Euch an die westliche Felswand. Auf einem erhöhten Felsvorsprung wächst eine einzelne gelbe Blume. Berührt sie. Die Blume erscheint etwas höher am Felsen erneut. Folgt der Reihe weiter nach oben, bis die letzte weiße Blume erscheint. Berührt auch sie und nehmt den ersten Krog-Samen des Tals mit.
Durch Revalis Sturm ist die Kletterei deutlich kürzer. Setzt die Fähigkeit jedoch nur ein, wenn Ihr die nächste Blume noch im Blick habt; wer zu weit nach oben fliegt, übersieht leicht eine Zwischenstation.
Krogs 2 bis 6 – Schwertbananen für die Yiga-Statuen
Optional – Krog: Folgt dem Tal weiter nach Norden. Auf den erhöhten Vorsprüngen links und rechts des Weges begegnet Ihr nun mehreren Gruppen kleiner, verhüllter Froschstatuen. Achtet jeweils auf die leeren Opferschalen vor den Statuen. Legt eine Schwertbanane in jede leere Schale.
Die erste der deutlich sichtbaren Gruppen besteht aus einer einzelnen Statue auf einem Vorsprung. Legt eine Schwertbanane in ihre Schale. Der Krog erscheint. Hebt die Banane anschließend wieder auf.
Etwas weiter, dort wo sich das Tal stärker krümmt, findet Ihr eine Gruppe aus zwei Statuen. Legt jeweils eine Schwertbanane in beide Schalen und sammelt nach dem Erscheinen des Krogs die Früchte wieder ein.
Auf dem folgenden Abschnitt wartet eine Gruppe aus drei Statuen. Das Prinzip bleibt gleich. Drei Schwertbananen gleichzeitig in die Schalen legen, Krog einsammeln und die Früchte anschließend wieder mitnehmen.
Eine weitere Gruppe aus vier Statuen steht auf einem höher gelegenen Vorsprung. Sie liegt etwas abseits vom Talboden, aber praktisch parallel zu unserem Aufstieg. Mit Revalis Sturm erreicht Ihr sie schnell. Füllt alle vier Schalen und nehmt den nächsten Samen mit.
Die größte Gruppe besteht aus fünf Statuen. Sie steht ebenfalls erhöht am Rand des Weges. Hier zahlt es sich aus, dass wir die bereits verwendeten Bananen wieder eingesammelt haben. Legt in jede der fünf Schalen eine Schwertbanane und der fünfte Opfer-Krog des Kalzer-Tals erscheint.
Krog 7 – Stein an der großen Felsbrücke
Optional – Krog: Weiter oben wird das Tal von einer gewaltigen natürlichen Felsbrücke überspannt, in deren Mitte eine große Öffnung zu erkennen ist. Klettert auf beziehungsweise an diese Felsformation. Auf der nördlichen Seite knapp unterhalb des höchsten Bereichs liegt ein einzelner kleiner Stein auf einem Vorsprung. Hebt ihn an und Ihr findet den siebten Krog des Kalzer-Tals.
Damit ist dieser gesamte Krog-Cluster bereits erledigt. Gerade die fünf Bananenopfer werden bei einer normalen Haupthandlungsroute sehr leicht übersehen und würden ansonsten später einen eigenen Rückweg durch das komplette Tal erfordern.
Shi-Jito-Schrein mit einem Leuchtstein freischalten
Optional – Schrein: Auf dem weiteren Weg durch das Kalzer-Tal entdeckt Ihr abseits der Route eine orangefarbene Schrein-Plattform, aus der zunächst noch kein Schrein ragt. Daneben steht eine Steintafel mit einem Hinweis auf einen leuchtenden blauen Stein. Rund um die Plattform befinden sich mehrere Leuchtsteinvorkommen.
Zerschlagt eines der blau leuchtenden Erzvorkommen und nehmt einen Leuchtstein. Legt ihn auf die orangefarbene Plattform. Daraufhin fährt der Shi-Jito-Schrein aus dem Boden. Da der Schrein unmittelbar beim Weg zum Yiga-Versteck liegt, erledigen wir ihn sofort. Er gehört zu den Schreinen beim Gerudo-Turm.
Shi-Jito-Schrein – Zweierlei Bomben
Im ersten Raum sind zwei Wege verschlossen. Links versperren Holzkisten den Durchgang. Sprengt sie mit einer Fernbombe und geht in den dahinterliegenden Raum. Dort befindet sich eine Plattform, die Gegenstände regelmäßig nach oben schleudert. Hinter beziehungsweise oberhalb davon sitzt ein Kristallschalter in einem Gitter.
Legt eine eckige Fernbombe auf die Abschussfläche. Wartet, bis sie nach oben geschleudert wird, und zündet sie genau dann, wenn sie sich auf Höhe des Kristallschalters befindet. Die Explosion aktiviert den Schalter und öffnet eine weitere Tür.
Bevor Ihr den Raum verlasst, geht hinter den großen Steinpfeiler. Dort steht die einzige Schatztruhe des Schreins. Darin findet Ihr einen Silbernen Rubin im Wert von 100 Rubinen.
Im zweiten Seitenraum ist die Abschussfläche zunächst inaktiv. Hinter dem Pfeiler befindet sich ein weiterer Kristallschalter. Legt eine Bombenart neben diesen Schalter und die andere auf die Abschussfläche. Zündet zuerst die Bombe am Schalter, damit der Mechanismus aktiviert wird. Wechselt sofort zur anderen Bombenart und sprengt die hochgeschleuderte Bombe auf Höhe des oberen Kristalls.
Im letzten Raum braucht Ihr beide Bomben gleichzeitig. Legt eine eckige und eine runde Bombe so auf die Abschussvorrichtung, dass die eckige Bombe oben liegen bleibt, während die runde zwischen den Flächen hin und her rollt. Stellt Link auf eine der Bodenplattformen. Sprengt zunächst die Bombe am ersten Kristall, damit Link nach oben gehoben wird. Geht auf die feste Fläche vor dem verschlossenen Ausgang und zündet anschließend die zweite Bombe im richtigen Moment. Das Gitter öffnet sich. Geht zum Priester und nehmt das Zeichen der Bewährung entgegen.
Yiga-Novizen im oberen Kalzer-Tal
Je näher Ihr dem Ende des Kalzer-Tals kommt, desto häufiger erscheinen Yiga-Novizen aus dem Nichts. Sie teleportieren sich um Link herum und greifen entweder mit Nahkampfwaffen oder ihren charakteristischen Doppelschussbögen an.
Bleibt in Bewegung und versucht nicht, einen teleportierenden Gegner mit langen Kombinationen zu verfolgen. Wartet, bis ein Novize sichtbar wird, weicht seinem Angriff aus und kontert sofort. Eispfeile sind sehr hilfreich, weil sie einen Gegner lange genug einfrieren, um ihn mit einer starken Waffe auszuschalten.
Optional – besondere Waffe: Hebt mindestens einen Doppelschussbogen auf. Er feuert zwei Pfeile gleichzeitig, verbraucht dabei aber nur einen Pfeil aus Links Vorrat. Falls die Nebenaufgabe „Der Waffennarr“ in Hateno bei Euch noch nicht abgeschlossen ist, wird Nebbo später genau diesen Bogen sehen wollen. Fotografiert den Bogen außerdem für das Hyrule-Handbuch.
Die Novizen hinterlassen regelmäßig Schwertbananen. Sammelt sie ein. Selbst wenn Ihr die Krog-Rätsel bereits abgeschlossen habt, werden sie gleich im Yiga-Versteck zum wichtigsten Hilfsmittel überhaupt.
Eingang zum Versteck der Yiga
Am Ende des Tals erreicht Ihr eine kreisförmige Kammer mit zahlreichen Fackeln und großen Stoffbahnen an den Wänden. Nehmt die bereitliegende Fackel und entzündet sie an einer der Feuerstellen. Ihr könnt stattdessen auch Feuerpfeile benutzen, aber gewöhnliches Feuer ist hier völlig ausreichend.
Verbrennt nach und nach die Stoffbahnen. Nicht hinter jeder wartet etwas Angenehmes: Mehrere Nischen enthalten Flederbeißer. Zwei sind dagegen besonders interessant. Hinter einer Stoffbahn steht eine Schatztruhe mit einem Saphir, hinter einer weiteren findet Ihr einen Violetten Rubin im Wert von 50 Rubinen.
Eine andere Stoffbahn verbirgt schließlich den eigentlichen Aufgang zum Versteck. Steigt die Treppen hinauf. Von jetzt an ist Vorsicht wichtiger als Kampfstärke. Im Inneren ist die Speicherfunktion eingeschränkt und eine Entdeckung durch die Yiga-Offiziere kann den Abschnitt sehr schnell beenden.
Baretta und die Schwäche der Yiga
Direkt am Anfang des Verstecks entdeckt Ihr hinter Gittern die gefangene Gerudo-Soldatin Baretta. Sprecht mit ihr. Sie erklärt, dass die Yiga geradezu besessen von Schwertbananen sind. Genau diese Schwäche bildet die zentrale Mechanik der folgenden Schleichpassage.
Nehmt die Schwertbananen in ihrer Nähe mit. Um eine Wache abzulenken, öffnet Ihr das Materialinventar, nehmt eine Schwertbanane in die Hand, verlasst das Menü und legt beziehungsweise werft die Frucht an eine Stelle, die der Yiga-Offizier sehen kann. Sobald er die Banane bemerkt, vergisst er seinen Posten und läuft begeistert darauf zu. Das gibt Euch mehrere Sekunden Zeit, um hinter ihm vorbeizuschleichen.
Versucht nicht, die großen Yiga-Offiziere unnötig zu bekämpfen. Ihre Windklingen richten massiven Schaden an und bei einer Entdeckung können weitere Yiga erscheinen. Selbst ein gut ausgerüsteter Link hat hier mehr Aufwand als Nutzen.
Falls Ihr das Ninja-Set besitzt, könnt Ihr es außerhalb der Gerudo-Stadt problemlos tragen und profitiert hier stark vom Schleichbonus. Langsames geducktes Gehen funktioniert aber auch mit jeder anderen Rüstung.
Erste Wache mit Schwertbananen ablenken
Beobachtet zunächst die Patrouillenroute des ersten Yiga-Offiziers. Wartet, bis er sich von Eurem Weg entfernt, oder legt eine Schwertbanane gut sichtbar seitlich seiner Route ab. Sobald er auf die Frucht zuläuft, schleicht Ihr hinter seinem Rücken zur nächsten Deckung.
Ihr müsst nicht jede Truhe dieses Raums sofort einsammeln. Einige Schätze befinden sich ungünstig im Sichtfeld der Wachen. Wir kommen nach Meister Koga zurück, wenn das Versteck leer ist. Diese Reihenfolge ist wesentlich sicherer und kostet kaum zusätzlichen Weg.
Eine Ausnahme sind leicht erreichbare Schwertbananen. Nehmt sie mit, wann immer sie gefahrlos erreichbar sind. Je mehr Bananen Ihr besitzt, desto leichter werden die folgenden Räume.
Bananenlager über dem großen Wachraum
Nach der ersten Passage erreicht Ihr einen Bereich mit einer Leiter nach oben. Benutzt sie. Oben führt ein Laufsteg in einen kleinen Lagerraum, der mit Schwertbananen geradezu vollgestopft ist. Insgesamt liegen hier zahlreiche Früchte auf den Tischen. Sammelt ruhig einen größeren Vorrat ein.
Im selben Bereich steht eine Schatztruhe mit einem Topas. Diese lässt sich ohne riskanten Abstecher öffnen. Von hier oben habt Ihr außerdem einen hervorragenden Überblick über den großen Wachraum darunter.
Auf den Holzplattformen an den Seiten liegen weitere Schwertbananen. Ihr könnt ihre Halterungen mit einem Pfeil treffen, sodass die Früchte nach unten fallen. Ein Yiga-Offizier in der Nähe lässt daraufhin sofort seine Patrouille sein und läuft zu den Bananen.
Sicher über die Balken durch das Yiga-Versteck
Im großen Raum patrouillieren mehrere Yiga-Offiziere. Der sicherste Weg führt nicht mitten über den Boden. Nutzt die erhöhten Bereiche, Leitern und Holzbalken. Von oben könnt Ihr die Bewegungen der Wachen beobachten und gezielt Schwertbananen herunterwerfen.
Ein besonders hilfreicher Weg führt über die Leiter auf die oberen Balken. Dort nehmen die Wachen Link kaum wahr, solange Ihr Euch nicht direkt vor ihnen fallen lasst. Auf einer erhöhten Plattform steht eine Truhe mit einem Silbernen Rubin im Wert von 100 Rubinen. Ihr könnt sie jetzt holen, wenn der Weg sicher ist; ansonsten lassen wir sie für unseren späteren Beutezug liegen.
An der östlichen Wand des großen Raums hängen drei große Yiga-Banner. Hinter dem mittleren Banner verbirgt sich eine geheime Kammer. Ihr könnt den Stoff mit einem Feuerpfeil oder einer entzündeten Fackel verbrennen. Darin warten gleich zwei Goldene Rubine, also insgesamt 600 Rubine. Auch diesen Schatz dürft Ihr ohne Nachteil erst nach Koga einsammeln.
Der eigentliche Ausgang des Raums wird von einem weiteren Yiga-Offizier bewacht. Werft eine Schwertbanane ein gutes Stück von der Tür entfernt auf den Boden. Sobald die Wache sich umdreht und zur Frucht läuft, lasst Ihr Euch von den Balken herunter, schleicht hinter ihr vorbei und verschwindet durch den Durchgang.
Windklinge und Doppelschussbogen für den Waffennarr
Optional – besondere Waffen: Die großen Offiziere des Verstecks tragen die Windklinge. Wenn Ihr bereits die Nebenaufgabe „Der Waffennarr“ in Hateno verfolgt und Nebbo nach einer Windklinge fragt, könnt Ihr hier eine bekommen. Der dafür nötige Kampf ist während der Schleichpassage aber unnötig riskant.
Wer die Waffe unbedingt sofort haben möchte, kann nach Kogas Niederlage später auf andere Yiga-Offiziere in Hyrule treffen. Fotografiert eine Windklinge bereits hier, wenn sich eine sichere Gelegenheit bietet. Dasselbe gilt für die Yiga-Offiziere selbst. Für einen vollständigen Hyrule-Handbuch-Eintrag lohnt sich ein Foto, bevor Ihr das Versteck endgültig verlasst.
Letzte Wache und Raum vor Meister Koga
Nach dem großen Wachraum gelangt Ihr zu einem letzten bewachten Durchgang. Auch hier ist die Banane die einfachste Lösung. Legt sie so ab, dass die Wache ihren Blick vom Ausgang abwendet, wartet auf ihre Reaktion und schleicht anschließend vorbei.
Im nächsten Raum seid Ihr vorerst wieder sicher. In der Mitte steht eine Schatztruhe mit Schwertbananen. Aktiviert danach das Magnetmodul. Unter dem Boden beziehungsweise Sand werden mehrere metallene Truhen sichtbar. Zieht alle drei heraus. Sie enthalten zwei Topase und einen Rubin.
Untersucht mit aktivem Magnetmodul anschließend die Wände. Eine davon hebt sich deutlich metallisch hervor. Packt sie mit dem Magnetmodul und dreht beziehungsweise zieht sie zur Seite. Dahinter liegt der Ausgang in eine große Arena.
Optional – Hyrule-Handbuch: Speichert beziehungsweise bereitet Euch vor, soweit es das Gebiet zulässt, und haltet das Fotomodul bereit. Hinter dieser Tür wartet Meister Koga. Dies ist Eure einzige reguläre Gelegenheit, ihn für das Hyrule-Handbuch zu fotografieren. Wer den Eintrag nicht später bei Symin kaufen möchte, sollte gleich zu Kampfbeginn ein Foto machen.
Boss: Meister Koga – Phase 1
In der Arena stellt sich Euch der Anführer der Yiga-Bande persönlich entgegen: Meister Koga. Trotz seines Auftretens gehört er zu den leichteren Bossen des Spiels, wenn Ihr seine eigenen Angriffe gegen ihn verwendet.
In der ersten Phase teleportiert sich Koga an den Rand der Arena und schützt sich zunächst mit einer blauen Barriere. Wartet, bis er einen großen Felsbrocken über seinem Kopf erscheinen lässt. Kurz bevor er ihn auf Link schleudert, verschwindet der Schutzschild.
Schießt in diesem Moment mit einem normalen Pfeil auf Koga. Er verliert die Konzentration und der Felsbrocken kracht ihm selbst auf den Kopf. Koga fällt zu Boden und bleibt kurz benommen liegen. Sprintet zu ihm und landet mehrere Nahkampftreffer. Das Master-Schwert ist dafür mehr als stark genug.
Geht anschließend wieder auf Abstand und wiederholt den Ablauf: Barriere abwarten, Felsbrocken erscheinen lassen, Koga mit einem Pfeil treffen und während der Betäubung angreifen.
Meister Koga – Phase 2
Nach ungefähr einem Drittel seiner Lebensenergie wechselt Koga in die Mitte der Arena und schwebt über der tiefen Grube. Nun lässt er zwei Felsbrocken um seinen Körper kreisen.
Wartet, bis sich einer der beiden Felsen direkt über Kogas Kopf befindet. Schießt ihn erneut mit einem Pfeil an. Seine Konzentration bricht ab und der Fels fällt auf ihn. Koga wird in Eure Richtung geschleudert und landet am Rand der Arena.
Nutzt die Gelegenheit für mehrere Nahkampftreffer. Sobald er sich zurück in die Mitte teleportiert, wiederholt Ihr dasselbe Spiel. Versucht nicht, die kreisenden Felsen selbst abzuschießen; Koga ist das eigentliche Ziel.
Meister Koga – Phase 3 mit dem Magnetmodul
Im letzten Drittel wird Koga ernsthafter und beschwört einen riesigen metallenen Morgenstern. Pfeile sind nun nicht mehr die eleganteste Lösung. Aktiviert stattdessen sofort das Magnetmodul.
Greift die große Metallkugel, sobald Koga sie kontrolliert, und bewegt sie direkt gegen ihn. Ein kräftiger Treffer mit seiner eigenen Waffe zieht ihm einen erheblichen Teil der restlichen Lebensenergie ab. Wiederholt den Vorgang, sobald er eine weitere Kugel beschwört.
Nach wenigen Treffern versucht Koga eine spektakuläre letzte Technik. Wie so oft geht sein Plan nach hinten los: Die gigantische Kugel rollt auf ihn selbst zu und schleudert den Yiga-Anführer in die tiefe Grube.
Meister Koga ist besiegt. Von nun an treten Yiga-Mitglieder häufiger als zufällige Angreifer in Hyrule auf. Das ist für uns sogar nützlich, weil Doppelschussbogen, Windklingen und Schwertbananen dadurch auch später noch beschafft werden können.
Den Donnerhelm zurückholen
Nach Kogas Niederlage erscheint eine große Schatztruhe. Öffnet sie und nehmt den Donnerhelm an Euch. Der heilige Schatz der Gerudo schützt seinen Träger vollständig vor Blitzschaden. Link darf den Helm während dieser Hauptaufgabe allerdings noch nicht selbst behalten – zunächst gehört er zurück zu Riju.
Später können wir den Donnerhelm dauerhaft ausleihen, wenn die Probleme der Gerudo gelöst sind. Einige der dafür notwendigen Nebenaufgaben haben wir bereits im vorherigen Kapitel vorbereitet.
Alle Schatztruhen im Yiga-Versteck einsammeln
Optional – 100 %: Teleportiert Euch noch nicht nach Gerudo-Stadt. Nach Kogas Niederlage verschwinden die Yiga-Offiziere aus dem eigentlichen Versteck. Das ist der beste Zeitpunkt, sämtliche während der Schleichpassage ausgelassenen Truhen und Materialien einzusammeln.
Geht durch die magnetische Geheimtür zurück in den letzten Raum und arbeitet Euch in umgekehrter Richtung durch das Versteck. Kontrolliert zuerst die drei mit dem Magnetmodul ausgegrabenen Truhen: zwei Topase und ein Rubin. Öffnet außerdem die Truhe auf der Plattform mit den Schwertbananen, falls Ihr sie während der Infiltration ausgelassen habt.
Im großen Wachraum holt Ihr anschließend die Truhe mit dem Silbernen Rubin. Seht Euch auch über beziehungsweise nahe dem Ausgang genau um; dort befindet sich eine weitere Truhe mit einem Topas.
Verbrennt an der Wand die mittlere der drei großen Stoffbahnen, falls Ihr das noch nicht getan habt. In der dahinterliegenden Geheimkammer stehen die beiden besonders wertvollen Truhen mit jeweils einem Goldenen Rubin im Wert von 300 Rubinen. Allein dieser Raum bringt Euch somit 600 Rubine.
Im Bananenlager befindet sich die bereits erwähnte Topas-Truhe. In einem der bewachten Bereiche gibt es außerdem eine Truhe mit einem Saphir. Da keine Yiga-Offiziere mehr patrouillieren, könnt Ihr Euch jetzt ohne Risiko auf dem Boden umsehen und außerdem die offen herumliegenden Edelsteine und Schwertbananen mitnehmen.
Auch der runde Eingangsraum gehört zu unserem Truhenabgleich. Hinter den dortigen Stoffbahnen sollten der Saphir und der Violette Rubin bereits eingesammelt sein. Insgesamt enthält der gesamte Komplex vor der Koga-Belohnung zahlreiche reguläre Schatztruhen; durch unseren zweiten Rundgang bleibt kein wertvoller Edelstein oder Rubin hinter einer Wache zurück.
Lasst ruhig einige Schwertbananen im Inventar. Sie gehören zu den stärkeren Kraftzutaten des Spiels und können außerdem bei späteren Begegnungen mit Yiga nützlich sein.
Zurück nach Gerudo-Stadt
Jetzt lohnt sich der Teleport. Reist direkt zum Guko-Chise-Schrein vor Gerudo-Stadt und legt spätestens vor dem Stadttor wieder die vollständige Gerudo-Verkleidung an. Lauft zum Palast.
Riju sitzt diesmal nicht einfach auf ihrem Thron. Geht in den oberen Bereich des Palastes zu ihren privaten Räumen. Sprecht sie an und übergebt den zurückeroberten Donnerhelm.
Erinnerung an Urbosa
Als Riju den Donnerhelm trägt, reagiert Link auf den Anblick des alten Gerudo-Erbstücks. Eine weitere Erinnerung kehrt zurück. Vor 100 Jahren war Urbosa nicht nur die Pilotin von Vah Naboris und Königin der Gerudo, sondern auch eng mit Zelda und deren verstorbener Mutter verbunden.
Die Szene gehört zu den storygebundenen Erinnerungen in Breath of the Wild und wird automatisch im Verlauf der Naboris-Hauptquest freigeschaltet. Ihr müsst dafür keinen separaten Erinnerungsort suchen.
Nach dem Gespräch steht der Plan für Vah Naboris. Riju wird Link mit Hilfe des Donnerhelms vor den gewaltigen Blitzen des Titanen schützen. Ihr sollt sie am Ausguck südöstlich von Gerudo-Stadt treffen.
Noch brechen wir nicht überstürzt dorthin auf. Vor dem eigentlichen Angriff kontrollieren wir im nächsten Abschnitt noch unsere Ausrüstung, nehmen die dortige Schatztruhe mit dem Gerudo-Bogen mit und lernen den Umgang mit der Sandrobbe. Danach beginnt die Jagd auf Vah Naboris: Wir bleiben innerhalb von Rijus Blitzschutz, zerstören mit Bombenpfeilen die vier Füße des Titanen und betreten anschließend das letzte der vier Göttlichen Tiere unserer Route.
Weiter geht es mit Donnertitan Vah Naboris – Teil 2.






















